Beiträge von Chatterbox

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    Wer einmal einen vollen Wurf großwüchsiger Welpen erlebt hat, weiß wieso die in der Regel ausquartiert werden. :hust:
    Und ob das jetzt ein Zwinger ist oder ein extra Anbauzimmer mit Zugang zum Garten ist da dann nur vom Wortlaut her ein Unterschied.

    Mag sein, dass das kein SO großer Unterschied ist (für die Entwicklung des Hundes). Ich sag ja, dass eventuell "gute" Zwinger kein Problem sind.
    Für mich ist es trotzdem ein Problem. Wenn ich schon diese Zwingeranlagen, diese riesigen Metallkäfige sehe, irgendwo im Garten, dann mag ich das einfach nicht. Und ich glaube schon, dass es einen Unterschied macht, ob die Welpen im Haus in einem Anbauzimmer mit Gartenzugang aufwachsen oder im Zwinger.
    Ich denke, dass es auch bei großen Rassen möglich sein sollte, sie im Haus großzuziehen. Man braucht ja keine 5 Zuchthunde, sondern etwas weniger und dafür mehr Platz.
    Wie auch immer, ist ja doch etwas OT.

    Ich hab die letzten Tage wieder vemehrt nach Züchtern geschaut. Und zwar nach Rottweilern und Deutschen Doggen - die beiden Rassen liegen momentan ganz klar vorn.
    Und ich finde es einfach nur deprimierend, dass es scheinbar so gut wie keine zwingerfreien Rottweilerzuchten gibt? Ich verabscheue Zwingerhaltung und einer meiner Ansprüche an einen Züchter ist reine Familienhaltung, nicht "Welpen wachsen die ersten beiden Wochen im Haus auf, dann ziehen sie in geräumigen Zwinger um-Scheiße".
    Ich möchte ja gar nicht mal behaupten, dass (ordentliche!) Zwingerhaltung automatisch total furchtbar für die Hunde ist - aber ich persönlich mag es einfach absolut nicht. Richtig schade, ich hoffe so sehr, dass ich noch einen Züchter finde, der gar keine Zwinger hat. Ist das realistisch oder gänzlich unmöglich bei Rottweilern?
    :muede:

    Bei uns ist auch alles sehr hundefreundlich.
    In Restaurants hatte ich noch nie Probleme - viele bringen sogar sofort Napf mit Wasser. Nur bei einem Inder wurden wir schief angeschaut und man hat gemerkt, dass der Hund absolut nicht willkommen ist. Na gut, da werde ich nicht mehr hingehen.
    Ich nehme Mia auch zum Kleidershoppen mit - hat noch nie wer was gesagt. Und ob das einige rücksichtslos oder wasauchimmer finden, ist mir relativ egal. Bei uns klappt das super. :smile:
    Auch Apotheke und Arzt sind okay - gut, zum Arzt habe ich sie bisher nur zum Rezepteholen mitgenommen, zu normalen Besuchen nicht (bin aber zum Glück eh fast nie dort). Aber eben nur kurz rein und Rezept holen war hier auch nie ein Problem. :smile:

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    Ich würde die beiden wohl abgeben. Wenn du dein Kaninchen 1 Jahr lang leiden lässt, weil du es nicht schaffst ein neues Kaninchen dazuzuholen, dann bist du in meinen Augen einfach nicht geeignet um Kaninchen zu halten. Wenn jetzt von den beiden noch eins stirbt, muss das andere ja wieder 1 Jahr lang leiden bis du deinen Allerwärtesten mal hoch bekommst. Das kann man keinem Tier antun.


    Danke für diesen Kommentar. :D


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    Also bei mir war es auch so und sie sind noch immer keine Freunde, auch nach 3 Monaten nicht. Ich hab ein großes Gehege und insgesamt 6 Kaninchen, es findet sich also immer jemand zum Kuscheln und Putzen, aber mein Chef mag den rangniedrigsten Bub einfach nicht und verjagt ihn (immerhin fliegen keine Haare mehr durch die Gegend). Auf Dauer möchte ich das für den Süßen nicht, weil er leidet.
    Ich würde mir anschauen, wer da wen attackiert und mich dann entscheiden, wen von beiden ich behalten möchte und dann einen entsprechenden Partner suchen. Oder du schaust nach einem neuen "Bindeglied" München ist leider zu weit weg sonst hätten wir es mit meinem Stubs probieren können.


    Okay, dann warte ich noch etwas ab. Solange es keine "ernsthaften" Wunden gibt, werde ich es weiter probieren. Wenn es schlimmer wird, werde ich auf jeden Fall Polly abgeben (sie ist ja erst seit drei Wochen da, Willie habe ich schon seit 5 Jahren) und ich habe auch das Gefühl, es geht von ihr aus. Aber selbst wenn der status quo bleibt, werde ich die Maus wohl wieder weggeben. Denn so ist keiner von beiden glücklich, glaube ich!
    Und ich hatte mir das so schön vorgestellt und mich so gefreut, dass er endlich wieder wen hat. :sad2:
    Das Gehege ist groß genug für mehrere Kaninchen, von daher könnte ich tatsächlich nochmal nach einem kastrierten Männchen schauen. Vielleicht klappt es dann ja zu dritt, das ist eine gute Idee. Ansonsten muss Polly leider wieder weg (will ich eigentlich nicht - es ist sicher nicht leicht, ein 6-jähriges Kaninchen zu vermitteln).
    Aber wenn ich sie abgeben muss, werde ich wohl nochmal nach einem alleinstehenden, älteren Kaninchen schauen.
    Ich muss sagen, dass es mir ja die Widder besonders angetan haben. Mein vorheriges Kaninchen war eine Widderdame. Und die war, für ein Weibchen, ruhig und "handzahm". Normalerweise haben die Weibchen ja schon ordentlich Pfeffer im Arsch und mehr "Zickenpotential". Sind Widder dann auch zu Artgenossen tendenziell "lieber"?

    Hallo!

    Herzlichen Glückwunsch erstmal zu deiner Traumwohnung!

    Grundsätzlich klingt das im Bezug auf Hund auch alles ganz vernünftig und ich kann deinen Wunsch soo gut nachvollziehen. ABER: Das mit dem Alleinelassen geht gar nicht! Sorry! :fear:
    Ich bin prinzipiell, was alleinelassen angeht, etwas schmerzfreier als manch anderer, glaube ich. Sprich ich finde, wenn der Hund alleine bleiben kann und dabei keinen Stress hat, kann man ihn schon ein paar Stunden alleine lassen. Wobei 8,5 JEDEN TAG schon viel sind.
    Das Problem bei dir ist aber: Wie und wann soll der Welpe das Alleinbleiben überhaupt lernen? In den ersten 10 Tagen muss er erstmal bei dir ankommen, da wird er noch gar nicht besonders viel lernen. Und währenddessen/danach muss Bindung aufgebaut werden - wie, wenn der Knirps nur allein daheim ist? Außerdem können Welpen noch nicht im Ansatz so lange einhalten - wie soll er stubenrein werden?
    Wirklich, das geht leider gar gar gar nicht, wie du dir das vorstellst.

    Die einzige Möglichkeit, die ich für dich sehe: Den kleinen nach den 10 Tagen mit zur Arbeite nehmen, und zwar jeden Tag. Du kannst dann bald anfangen, das Alleinbleiben langsam aufzubauen - wie man das macht, kannst du in Büchern/hier im Forum nachlesen. Dann hast du auch keinen Zeitdruck - er kann es langsam und stressfrei lernen. Und wenn er irgendwann (das dauert sicher viele Monate!) mehrere Stunden schafft, dann kannst du ihn eventuell wieder zuhause lassen, oder ihn nur noch 3x die Woche mit auf Arbeit nehmen oder oder. Das ist wirklich die einzige Möglichkeit, die ich sehe!
    Sitter fände ich hier auch sehr schlecht, weil er mit diesem dann mehr Zeit verbringt als mit dir. Das wäre alles andere als gut!

    Hallo :smile:

    Ich schreibe hier, weil ich ein kleines Problem habe: Ich hatte bis Juni 2013 zwei Kaninchen (m/w). Das Weibchen ist dann leider gestorben und von nun an war das kastrierte Männchen alleine. Er ist inzwischen 5 Jahre alt. Ich wollte immer wieder einen Partner dazu, aber irgendwie habe ich es immer verschoben/nie geschafft etc.
    Jedenfalls habe ich vor drei Wochen von privat zwei Kaninchen übernommen: Ein 6-jähriges Weibchen und ein 7-jähriges kastr. Männchen.
    Die Vergesellschaftung hat erstaunlicherweise super funktioniert. Eigentlich wollte ich die beiden Neulinge zuerst in einem kleinen Stall in meinen großen setzen, Kontakt nur außerhalb etc. Aber nachdem der erste Kontakt draußen sooo gut funktioniert hatte, haben wir die beiden einfach in meinen großen Stall gesetzt. Das klappe auch bis auf minimale Zickereien der Dame wunderbar, gerade die Jungs waren von Minute eins an beste Kumpel.
    Leider ist letzte Woche das Männchen gestorben. :sad2: Das tut mir natürlich total leid, er war so ein lieber Kerl, grad mal zwei Wochen bei mir ... :|
    Jedenfalls jetzt zum Problem: Polly und Willie verstehen sich jetzt gar nicht mehr! Es fliegen die Fetzen, überall im Stall liegen Fellbüschel, Willie hat schon kahle Stellen und eine kleine Kruste unter dem Auge - sie sitzen immer jeweils am anderen Ende des Stalls und falls sie sich doch zu nahe kommen, jagen sie sich wie irre.

    Jetzt meine Fragen:
    - Sollte ich einfach noch ein wenig abwarten (bluten tut keiner) und falls ja, wie lange?
    - Was sollte ich sonst machen?
    - Denkt ihr, das wird noch?

    Einer meiner Lieblingsspaziergänge ist in Grünwald an der Isar entlang. Das ist öffentlich quasi nicht zu erreichen, aber da du ja ein Auto hast, passt es. Zum "Brückenwirt" fahren und dort dann zur Isar runter - da kann man ganz lange wunderbar an der Isar entlang laufen. Schön finde ich dort auch, dass es nicht so überlaufen ist!