Beiträge von Chatterbox

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    Bei uns im Hundewald hier läuft jemand mit einem Bloodhound, eine Hündin, und die ist immer offline unterwegs. Ein ganz freundlicher Hund, der ein wenig verpeilt wirkt, aber herzensgut.


    Toll. :fondof: Auf der einen Seite find ich ja Hunde bewundernswert, die immer auf zack sind und einen dauernd fragen, was sie als nächsten für einen tun dürfen, so à la Schäferhund. Aber auf der anderen Seite finde ich die entspannten Hunde, die alles ein wenig lockerer sehen, halt sooo sympathisch und toll. Wenn dann auch noch eine gewisse Verpeiltheit dazu kommt, perfekt. :D


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    Blöde Frage, weil hier mehrmals von starkem Geruch geschrieben wurde: Ist das rassetypisch oder hat das nicht eher mit Ernährung und Pflege zu tun? Oder riechen die wirklich anders als andere Hunde?


    Also was ich bisher gelesen habe, ist das wirklich ein rassetypischer Geruch, den man mögen muss. Je nach Artikel war die Bezeichnung "rassetypischer Geruch" bis hin zu "bestialisches Stinken". :D

    Ne, also wie gesagt, ich kann mir nicht vorstellen, dass ich jemals einen Bloodhound haben werde. Das waren eher so Gedanken "was wäre wenn ..." ;)

    Dass man sie aber gar nicht erziehen kann und es auch gar nicht erst versuchen sollte, das finde ich ja total bescheuert. Wenn dem echt so ist - dann wäre allein diese Tatsache ein absolutes NoGo für mich.
    Ein Hund muss ja keine 100 Tricks auf Abruf können. Dass das nicht alle Hunde so geil finden, ist ja okay. Aber Grundgehorsam und einfach ein anständiges Benehmen sollte doch erziehungstechnisch im Rahmen des Möglichen liegen?!

    Ich kann mir echt sehr gut vorstellen, dass diese Rasse wirklich nur für ganz wenige, "besondere" Menschen wirklich was ist.
    Dass die eigenen vier Wände eher seltener Ziel von besuchern sind, kann ich mir gut vorstellen. |) Dann denke ich aber auch, dass man so einen Hund relativ schlecht wo mithin nehmen kann, sei es Freunde, Restaurant oder sonst was. Nicht wegen des Benehmens, sondern eben wegen Faktoren Geruch, Sabber?

    Bassets finde ich optisch auch grandios - allerdings ein paar Hausnummern zu klein. :smile:

    Also ich glaube nicht, dass so ein Typ Hund was für mich wäre. Aber dennoch will ich jetzt, auch grad nach euren Ausführungen, mal welche kennen lernen. Am besten auch "auf Arbeit". :smile:

    Hm, also warum man sich so einen Spezialisten - Fachidiot finde ich eine ganz tolle Bezeichnung :D - und ihn dann nur mit Schnüffelspaziergängen "auslasten" will, ist mir unbegreiflich. Selbst wenn es dem Hund augenscheinlich gut gehen sollte damit, ist es doch unglaublich schade um das Potenzial ...

    Ich finde diese Hunde sooo faszinierend und würde gerne mal welche live erleben. Außerdem bin ich totaler Nasenarbeit-Fan.

    Ob jemals ein Bloodhound für mich in Frage kommt, weiß ich nicht. Bis her habe ich immer gesagt, der Zweithund/nächste Hund soll:
    - auf keinen Fall ein Jagdhund werden
    - auf jeden Fall führig sein und gern mit dem Menschen kooperieren
    - übermäßige Sturheit geht gar nicht, am liebsten so wenig stur wie möglich

    Tja, das alles trifft auf den Bloodhound ja eher, sagen wir mal, bedingt zu. :hust:
    Deswegen würde mich interessieren, wie sich das Leben mit so einem Hund tatsächlich gestaltet. Ob es zum Beispiel völlig utopisch ist, ihn ohne Leine laufen lassen zu können. Das ist mir eigentlich extrem wichtig, dass das geht. Und wie stur/erziehungsresistent er wirklich ist ...
    Sie gefallen mir nämlich optisch extrem gut, das Wesen liest sich super klasse (bis auf eben oben genannte Punkte) und ich fänd's total genial, mit so einem Spezialisten zu arbeiten.

    Danke datKleene! :smile:

    Auch danke an Ralf, das Buch werde ich mir mal zu Gemüte führen. Mantrailing interessiert mich, ja - und super, wenn er dann auch das Leben mit einem Bloodhound beschreibt. :D

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    Vielleicht kannst du dich mit Züchtern in Verbindung setzen?


    Auch die sind sehr rar gesät ... aber ich kann es versuchen. :smile:

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    Da ich momentan wieder mit mir hadere, wann denn nun der richtige Zeitpunkt für einen Hund gekommen ist, wollte ich euch gern mal fragen wann ihr euch euren Hund geholt habt?

    Im Mai 2011, da war ich 19 und grad mit dem Abi durch.

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    Es heisst ja so schön, dass es nie den richtigen Zeitpunkt im Leben geben wird, wie war das bei euch? Hat es an Zeit oder Geld gemangelt?


    Ich glaube auch, dass es DEN richtigen Zeitpunkt nicht gibt. Rückblickend war es für mich aber DER richtige Zeitpunkt, so wie ich das erhofft hatte. An Zeit und Geld hat es nicht gemangelt. Da ich gerade mit dem Abi fertig war und vor dem Studium stand, hatte ich fünf Monate komplett frei, um meinem Baby die Welt zu zeigen und die Welpenphase einfach voll auszunutzen. Diese fünf Monate haben tatsächlich nur ihr/uns gehört im Prinzip. An Geld hat es auch nicht gemangelt. Ich hätte einfach kein gutes Gefühl dabei, wenn ich nicht wüsste, dass ich - was auch immer anfällt Kosten - tragen kann.

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    Habt ihr den Hund spontan gekauft obwohl es gerade gar nicht gepasst hätte?


    Ich wollte schon seit ich denken konnte einen Hund, es war wirklich ein Kindheitstraum, mein Herzenswunsch seit immer. Mit ca. 14 habe ich aufgegeben, meine Eltern an zu betteln und für mich beschlossen "nach dem Abi kaufe ich mir einfach einen Hund". Insofern stand der Plan schon lang, und zu gegebener Zeit habe ich mich dann auf Züchtersuche gemacht.
    Gekauft, wenn es nicht gepasst hätte ... ? Also zu richtig gepasst hat es für mich nur die ersten 5 Monate. Wie das dann mit Studium hinhauen sollte, war mir nicht so klar. Bzw. mein Wunsch war, sie mit in die Uni mit zu nehmen - ich hab nur gehört, wie naiv und dumm ich sei ... dass dieser Plan tatsächlich aufging, ist zugegebenermaßen ein riesen Glück. Aber auch anders hätte ich mich arrangieren können. Wie es nach dem Studium läuft, weiß ich wieder absolut nicht. Aber da sind noch vier Jahre hin und außerdem bin ich mir einfach ganz sicher "wo ein Wille, da ein Weg". Was muss, das muss - das klappt alles!

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    Wie alt wart ihr bei eurem ersten Hund? War es ein Welpe oder erwachsener Hund?

    Ich war 19. Ich habe Mia mit 8 Wochen von der Züchterin abgeholt. :fondof:

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    Und habt ihr euch zuviel Sorgen vor dem Hundekauf gemacht?


    Nein, absolut nicht. Ich war mir immer schon so sicher, dass Hunde sozusagen mein Lebenstraum sind. Deswegen wusste ich irgendwie, dass die Entscheidung für einen Hund nicht richtiger sein könnte und dass, wie gesagt, alles irgendwie geht, wenn man will! Ich war eher etwas zu blauäugig, aber meine naiven Pläne gingen ja Gott sei Dank auf.

    :D

    Hallo!

    Gibt es hier im Forum Bloodhound-Besitzer oder kennt jemand wen mit Bloodhound?

    Ich würde mich freuen, mal von Haltern (oder Fasthaltern) zu hören, wie die Hunde so drauf sind. Eigenheiten, Gehorsam, Auslastung, Charakter, Gesundheit ... :smile:
    Vor allem: Wenn man einen Bloodhound nasentechnisch auslasten möchte, "reicht" da Fährten/Mantrailing? Und kann man Bloodhounds auf normalen Spaziergangen (Feld, Wald, Wiese) ohne Leine laufen lassen? Oder ist das ein Ding der Unmöglichkeit?

    :D :D :D

    Ich war erst um 15 Uhr zuhause, weil es wegen Störungen zu "massiven Verzögerungen" kam ... in der Tat. Um 12:04 wäre die S-Bahn gefahren und um 13:20 fuhr sie dann los. :kopfwand:

    Aber es war echt eine schöne Runde, ich würde da gern wieder mal hin. :smile: