Beiträge von Chatterbox

    Seit mir nicht böse, aber muss man wirklich für jeden Sch*** Schule und Lehrer heranziehen?
    Wir haben rechnen, schreiben, lesen und Allgemeinwissen gelernt, für die Persönlichkeitsentwicklung waren Familie und Freunde da.

    Ist gerade komplett OT, aber mich wundert es nicht, dass die Lehrer komplett überlastet sind und viele Schüler nicht einmal mehr das Minimum an Fertigkeiten vermittelt bekommen, wenn man jetzt langsam alle Aufgaben der Eltern auf das Bildungssystem abwälzt..

    Das ist eben die Frage - ist Ernährung, Tierethik, Umweltethik jeder Scheiß?
    Finde ich nicht.

    Es ist sicherlich irrsinnig schwierig, DEN richtigen Lehrplan zu machen. Aber jetzt mal als Beispiel: Wir haben in Geschichte Jahr für Jahr(!) das Dritte Reich durchgekaut. Es ist super wichtig, dass das dran kommt - aber jedes Jahr ist einfach too much. Da wäre zB einiges an Luft für andere Dinge gewesen.

    Es gab hier mal einen Thread in dem berichtete eine Userin von Schweinetötungen, die auf einer Großleinwand (mit Ton) mitten in der Stadt, von Tierrechtlern abgespielt wurden.
    Mütter hielten ihren kleinen Kindern die Ohren zu, drehten sie weg, versuchtern dem zu entkommen.

    Und Du meinst, solche Aktionen seien keine Manipulationsversuche?

    Natürlich ist das krass und ich befürchte auch, dass diese arg inszenierten und aufgezwungenen Tierrechtsaktionen (leider) nicht viel bringen.
    Aber nein, Manipulationsversuche sind das für mich nicht. Eher verzweifelte Versuche, den Menschen die Wahrheit zu zeigen.

    Und zu den Eltern sag ich jetzt mal nix... Augen und Ohren verschließen und den lieben Kiddies daheim dann erstmal Schinkennudeln machen.
    *würg* * kotz*

    @bordy.. ich denke es ist ein unterschied ob es für Kinder "Alltag" ist dass das süße Kaninchen dann zum Gulasch wird oder ob man ein Kind, das im Grunde nicht mal weiß DAS Tiere geschlachtet werden in ne Schlachterei gezerrt wird...

    Aber genau das ist doch der Fehler... :D
    Und genau dem Nichtwissen sollte frühzeitig entgegengewirkt werden.

    Und mit Syrien hat das mal gar nichts zu tun, denn damit haben die Kinder 0,0 Verbindung! Mit Fleischkonsum allerdings schon.

    Ich stoß mich gerade an dem Wort "Aufklärung". Es suggeriert, da wird etwas heimliches getan. Erinnert an die Aufklärung in früheren Jahren, die dann endlich Sexualkunde genannt wurde.Na logisch passiert das alles heimlich! Man weiß so ungefähr, was Massentierhaltung ist und dass die Tiere getötet werden - aber was da alles an Grausamkeiten vor sich geht, was die Tiere an Medikamentencocktails kriegen, das passiert heimlich. Aufklärung bedeutet für mich = sämtliche Umstände zu wissen, wie es in Wirklichkeit aussieht.
    Wenn keine Tötung von Tieren gezeigt wird, hätte ich nichts dagegen.
    Doch klar mit der Tötung. Das ist doch das notwendige Übel für Fleischkonsum, was nicht einfach übersprungen werden darf.
    Allerdings sollte zeitnah auch die Produktion von Brot, Brötchen, Käse, Yoghurt, Obst- und Gemüseanbau und industrielle Fertigung von Gebrauchsgütern gezeigt werden.
    Ja, würde ich auch sehr befürworten.
    Sonst hat es für mich wieder so ein gewisses Geschmäckle....

    Also ich würde das keinem KIND zumuten...

    Sorry, aber es reicht wenn das Kind weiß dass das leckere Wurstbrot mal ein Schwein war. So etwas kann ein Kind in eine echte Krise stürzen und nachhaltig verstören.

    Spoiler anzeigen

    außerdem bin ich absolut dagegen dass sich Kinder vegan ernähren wenn die Eltern da nicht 100000%ig dahinterstehen.. selbst vegetarisch gehört, wie jede besondere Ernährungsform, nur mit Wissen durchgeführt. Und nicht "ich lass ab heut alles weg was ausm Tier kommt und esse nur mehr Beilagen".

    Deshalb halte ich genau gar nichts von den Aktionen von PeTA.. Habe im Bekanntenkreis oft genug erlebt wie 13jährige dann erst mal zum Arzt durften weil sie mangelernährt waren...

    gabs da nicht vor kurzer Zeit nen Fall wo ein Lehrer ein Kaninchen vor der Klasse getötet hat? Und die Schüler dann das zweite retteten?

    Ja, das Wissen wäre schon mal ein erster Schritt.
    Und da hört es (finde ich) eben nicht auf, irgendwann sollte das Kind/die Jugendlichen auch genauer wissen, wie das so funktioniert.
    Und ich glaube einfach nicht, dass es Kinder in eine Krise stürzen oder verstören würde... sie würden entweder die Konsequenz draus ziehen, es sein zu lassen oder eben weiter machen wie davor.

    Doch, da war was mit dem Lehrer. Habe den Aufschrei nicht verstanden. Aber gut, bin da offensichtlich bisschen anders gepolt.
    Kinder aufm Land kriegen das von klein auf mit, wie Tiere getötet werden. Und wenn das ein Lehrer mal in ner Klasse von Kindern macht, die vielleicht nichtmal wissen, dass Kühe nicht lila sind, gibt's nen Aufschrei?

    Gesundheit von Kindern gefährden?
    Also ich hab davon keinen Schaden genommen. ;)
    Und außerdem glaube ich auch nicht, dass jedes Kind da ohnmächtig wird. Bin in dem Bezug halt irgendwie sensibler...
    In dem Schlachtraum wurde doch auch nichtmal geschlachtet, da war kein Blut, gar nix!

    Fändest du es auch schlimm, wenn entsprechende Filme zur Aufklärung über Fleisch/tierische Produkte schon früh gezeigt würden?