Was sagst du denn zum Vorschlag Leine an den Hund?
Aussperren halte ich auch nicht für das Wahre, da ist er ausgeschlossen und ich find's verständlich, dass er sich dann nicht beruhigt, sondern sich aufregt.
Beiträge von Chatterbox
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Ok, also dann glaube ich, dass "entspannt Besuch haben" einfach nicht geht bei euch in nächster Zeit.
Ihr MÜSST auf ihn achten und unterbinden, dass er Erfolg hat (er kann klauen -> bekommt Aufmerksamkeit).
Da hilft wirklich nur, ihn mittels Leine von Anfang an davon abzuhalten, überhaupt stiften zu gehen.Edit: Ich würde es zusätzlich so handhaben, dass er bei Besuch IMMER auf seinem Platz zu warten hat. Weil du schreibst, er fährt manchmal zu sehr hoch. Könnte mir gut vorstellen, dass ihm das Ruhe geben leichter gemacht wird, wenn Besuch nicht mit einem Aufpushen gestartet wird, sondern wenn er von Anfang an ruhig auf seinem Platz zu liegen hat. Wenn dann alle sitzen, kannst du ihn ja an der Leine ruhig dazu holen. Dann kann er ruhig(!) begrüßen und hat dann gleich wieder Sendepause und bekommt durch die Leine keine Möglichkeit, stiften zu gehen.
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@Estandia woher weißt du, dass er nicht weiß, dass er das nicht darf? Und dass ihm total langweilig ist?
1. Wenn er es echt nicht weiß -> sollte man es ihm lernen. Ich denke aber, dass er durchaus schlau genug ist, um auch ohne ewig lange Konditionierung zu merken, dass Frauchen das Klauen nicht so cool findet.
2. Falls ihm langweilig ist (kann man doch dem Beitrag der TE gar nicht entnehmen?), dann wäre es natürlich richtig, für mehr Auslastung zu sorgen. Ich glaube aber nicht, dass das die alleinige Lösung ist. Parallel wird man an so einem angewöhnten Verhalten üben müssen.
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Hm, ich glaube, ich würde da nicht so viel Spaß verstehen.
Merkt ihr denn, wenn sich zB aus der Sichweite entfernt, um klauen zu gehen? Also merkt ihr ihm schon vorher an "ok, es wird ihm langweilig, jetzt holt er gleich was"?
Falls ja, würde ich das im Ansatz unterbinden. Sprich, auch wenn Besuch da ist, immer ein halbes Auge auf den Hund haben und sobald er klauen gehen will, gibt's ne deutliche Ansage, dass er hier zu bleiben hat. Zur Not an der Leine bei euch behalten.
Wenn es passiert, dass ihr ihn erst erwischt, wenn er schon geklaut hat, dann abnehmen (so wir ihr es macht) - und dann eben Box, Leine, was auch immer, dass die Gelegenheiten gestrichen sind.Ich fürchte, bei so einem "eingessenen" Verhalten hilft nur absolute Konsequenz, auch wenn das ätzend ist, wenn man eigentlich nur entspannt Besuch da haben will. Ich würde ihm ganz deutlich klar machen, dass du das Klauen überhaupt nicht witzig findest und dass er einfach Sendepause hat, wenn Besuch da ist.
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Auf der Morgenrunde im Wald einen Chow Chow, einen Mali und einen Jack-Russell-Mix. Aufm Heimweg im Vorbeigehen noch einen Irish Setter.
Nachher treffen wir uns mit den Bullmastiff-Jungs (2x Bullmastiff, 1x American Bulldog), da werden wir sonst keine anderen Hunde treffen.
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Wo wohnt ihr alle, dass euch Horden von Kleinkindern und Behinderten Menschen begegnen?Welche Situationen sollen das sein?
München. Beispielsweise in proppenvollen U-Bahnen oder Bahnhöfen.
Selten mal so in der Stadt.Passier auch nicht oft, aber kommt vor.
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...und als nächstes gilt es als gesellschaftskonform, dass Hunde nur noch "freundliche" Farben (auf keinen Fall schwarz) haben und maximal 35cm Schulterhöhe erreichen dürfen.
Nö, kein Bedarf "gesellschaftskonform" in allen Belangen zu sein, vor allem dann nicht, wenn der "Gesellschaft" das Wissen fehlt, um erkennen zu können, was normal und was gestört ist.
Keine Sorge, zwingt dich auch keiner dazu, dich so zu verhalten.
Und ich hatte dich auch so verstanden, dass du mit deinen Hunden eh nicht in bummsvollen Cafes oder Samstag Mittag in der Kaufingerstraße unterwegs bist.
Ist doch alles gut. -
Aber bewegt man sich dann nicht in die völlig flasche Richtung, wenn man dem auch noch nachgibt und jedes Knurren von Nicht-Hunde-Menschen fernhält? Knurren ist nun mal Kommunikation und gehört zum Hund dazu - je 'normaler' das ist und je eher das auch von Hunde-Laien so verstanden wird, desto besser für alle Beteiligten.
Aber wie will ich den Zustand erreichen, wenn ich peinlich genau darauf achte, dass mein Hund niemals nicht in der Öffentlichkeit knurrt und ich somit auch nicht in die Situation komme, freundlich zu erklären, dass das etwas völlig normales ist?Mir geht es speziell um so Situationen wie im Café untern Tisch. Ich finde, man bewegt sich in die völlig falsche Richtung, wenn man jedem Hundetyp aufzwingen, bei solchen Aktionen dabei zu sein.
Und ich finde auch nicht, dass es normal sein sollte, dass "solche" Hunde sich in der Innenstadt oder in Cafés aufhalten und Menschen zu lernen haben, wie die Hunde ticken - das sind Orte für die Menschen, wo Hunde netterweise geduldet werden.
Und für die Hunde, die ein Problem mit Individualdistanz haben, wäre es auch schöner, würde man sie nicht in solche Situationen bringen.Ja - ich bin natürlich dafür, dass Menschen den Umgang mit Hunden lernen und auch so Dinge wie hünische Kommunikation. Aber nicht, indem sie im Café mitten in der City vom HSH angeknurrt werden. Jetzt mal als Beispiel.
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Du darfst das finden, Du hast ja auch nen Retriever *gggg ......
Ich denk, das ist die alte Diskussion um das Knurren: Knurren ist einfach nur Kommunikation. Ich stimm Dir zu, daß die Öffentlichkeit immer "Knurren= Aggression" im Kopf hat. Aber muß ich deswegen nen Hund, der Knurren zeigt, gleich als verhaltensgestört brandmarken? Die Verhaltenskunde ändert sich doch nicht, weil die Öffentlichkeit das so sieht! Es IST nunmal kein aggressives Verhalten, wenn ein Hund knurrt.Bei mir ist da eindeutig ne Grenze erreicht, wenn ich meinen Hund nicht mehr angemessen führen kann und in seiner artgerechten angemessenen Kommunikation einschränken muß, weil die Öffentlichkeit der Meinung ist, daß "wasauchimmer".
Wenn ich ein Knurren oder Fletschen meines Hundes nicht ertragen kann, weil er doch ein "allzeit lieber Familienhundi" (und das bezieht sich jetzt um Himmels Willen nicht auf Dich!) sein soll - ok - dann bring ich ihn halt net in die Situation. Aber deswegen isser immer noch net verhaltensgestört, wenn ers trotzdem mal tut, weil er doch mal unvorgesehen in ne blöde Situation kommt.
Ichb bin das mit dem "du hast ja nen Retriever" wirklich, wirklich leid.
Mir geht es nicht darum, was für MICH okay ist - ICH empfinde Knurren als normale hündische Kommunikation und sehe das nicht als problematisch, wenn ein Hund seinen Gemütszustand so zum Ausdruck bringt.
Mit "gesellschaftskonform" meine ich das, was eben für den Großteil der Menschen, die sich der Stadt bewegen oder die in einem Café hocken normal oder okay oder verständlich ist. Und das ist Knurren sicher nicht. Das macht nun mal einfach den allermeisten Menschen Angst und man ist in der Ecke "böser Hund". Und ich find's halt blöd, wenn das Image von Hunden in der Öffentlichkeit schlechter wird. Wer mag schon knurrende Hunde im Café? Ergo: Ich sehe es NICHT als Fehler des Hundes, wenn er knurrt, sondern es stößt einfach auf Misssmut in der Gesellschaft, was zu respektieren bzw. schwer zu ändern ist.Im Ergebnis sind wir uns doch einig = Hund nicht in solche Situation bringen. Dann kannst du die "du-hast-ja-nen-Golden"-Kiste aber auch wieder einpacken, das nervt wirklich tierisch.
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Aber es ging doch auch um die Frage, ob man den Hund selbst entscheiden lassen soll und dass er, falls er es nicht möchte, ggf. knurren darf.
Und das sehe ich eben nicht so. Wenn der Hund seine Entscheidung derart kundtut oder kundtun muss, weil Subtileres nicht verstanden wurde, dann lass ich das den Hund nicht selbst entscheiden, sondern vermeide solche Situationen strikt.
Also insofern, naja... entscheiden lassen, sofern es "gesellschaftskonform" abläuft - ja. Aber nicht, wenn der Hund zu knurren oder fletschen greifen muss.
Finde ich.