Hi, dann komme ich mal her 
Ich finde auch, dass sich das bei dir alles sehr gut überlegt und gut durchdacht anhört!
Wo ich aber Rafile Recht geben muss, ist die Kläfferei. Also inwiefern da Cavalier King Charles Spaniel und Papillon dazu neigen, weiß ich nicht. Aber beim Sheltie hab ich auch gleich gedacht, ui, da musst du aber aufpassen, dass du keinen Kläffer erwischt, grade in einer WG. Wobei ich da auch ganz bei Jessica bin, ich finde WG + Hund nicht so ideal. Ich selbst habe (zum Glück!) nie in WGs gewohnt, aber bei paar Kommilitonen hab ich es mitbekommen. Da ist doch mehr oder weniger häufig Bewohnerwechsel und da braucht nur einer kommen, dem das nicht mehr so passt mit Wuffi und du hast den Stress... würde mich also in der Tat eher nach einer Wohnung für dich alleine umsehen.
Die Zeit, wo der Hund alleine wäre, klingt ja auch sehr überschaubar! Überhaupt klingen die Umstände toll. Auch dass du nicht so auf Feiern aus bist, gerne dich im Hundesport ausprobieren willst...
Also ich denk mir ja immer, wenn nicht Hund im Studium - wann dann?!
Man hat so krass viel Zeit, ist so flexibel... ich finde es perfekt. Die große Frage ist natürlich immer - was ist nach dem Studium? Das ist auch oft der Punkt, warum manche davon abraten. Aber ganz ehrlich, ich seh das für mich so: Ich habe auch keinen blassen Schimmer, was ich nach dem Studium mal machen werde. Das einzige, was ich weiß: Es MUSS mit Hundehaltung kompatibel sein! Und in dem Zuge bin ich mir eben auch sicher, dass ich eine nicht so große Jobauswahl haben werde wie andere, dass ich ggf. vielleicht sogar vieles komplett von der potenziellen Jobliste streichen muss. Aber dem war ich mir von Anfang an bewusst und ich weiß, dass ich einen Weg finden werde. Wer weiß schon zu 120%, wo er in 5 Jahren stehen wird?
Zum finanziellen Aspekt: Ich würde auch auf jeden, jeden Fall die Eltern mit ins Boot holen. Ich hab das ehrlicherweise damals nicht gemacht, meine Eltern waren immer gegen Hund und ich hab mir Mia geholt, ohne dass meine Eltern überhaupt davon wussten... joa, absolut nicht Dogforum-vernunftskonform.
Aber ich wusste, dass meine Eltern sie lieb haben würden und dass sie mich letzten Endes doch unterstützen. Und zB auch nicht von zuhause rauswerfen würden.
Wenn man jetzt davon ausgeht, dass du als Studentin GAR KEINE eigenen finanziellen Rücklagen hast und deine Eltern dich NICHT unterstützen, dann wäre Hundehaltung wohl mit Nebenjob schon möglich. Also allein die laufenden Kosten. Nur es wäre dann halt schon echt scheiße, wenn man eine größere Summe kommt... wenn du aber selber paar 1000 Euro Rücklagen hast und/oder deine Eltern dir zusagen, dass sie doch finanziell unterstützen, wenn höhere Kosten auf dich zukommen, sehe ich da gar kein Problem.
Also ich würde sagen: Go for it! 