Ich versteh irgendwie den Sinn dieser Diskussion nicht mehr ganz.
Es gibt einfach verschiedene Hundetypen und jeder sucht sich nach Möglichkeit den Typ Hund, der zu ihm und seinem Leben passt.
Und entsprechend muss man den Hund dann eben erziehen/führen oder bestimmte Situationen mit ihm meiden, wenn man nicht in der Lage ist, selbst einzugreifen.
Sprich mit einem Hund, der gleich grantig wird, wenn jemand seine 5-Meter-Individualdistanz unterschreitet, kann ich eben nicht ins knallvolle Cafe oder in die überfüllte U-Bahn.
Und ich persönlich finde es nicht wirklich schön, wenn Hunde in der Öffentlichkeit so massiv (wie mit Knurren oder Fletschen) drohen müssen. Nicht weil Hunde für mich Steifftiere mit Knopf im Ohr sind, die sich alles gefallen lassen müssen, sondern weil das Image von Hunden bei der breiten Masse durch knurrende, fletschende Hunde massiv verschlechtert wird. Das finde ich nicht erstrebenswert.
Aber das ist nicht zwangsläufig der Fehler des Hundes, sondern der des Menschen. Wenn ich einen Hund hab, der sich am Kontakt mit anderen stört und dann gleich "direkt wird", bringe ich ihn gar nicht erst in solche Situationen oder nur, wenn ich sicherstellen kann, dass er nicht bedrängt wird.
Wo ist das Problem?