Bin gerade unterwegs, aber nachher oder morgen schreib ich was dazu. ![]()
Beiträge von Chatterbox
-
-
Ich hab dir das nicht unterstellt und will dir das auch gar nicht unterstellen. Denke auch, dass diese Gedanken in dein Geschreibsel eher reininterpretiert wurden von manch "Übereifrigem" ... und genau deshalb finde ich diese Vergleiche auch so derart daneben, weil die oft was verdrehen oder was Falsches rüberbringen...
Egal. Ich freu mich weiter über jedem Staffi, den ich sehe und hoffe, dass es bald keine Liste mehr gibt, sondern dass diese Hunde ganz legal gehalten und gezüchtet werden dürfen.

-
Du setzt das "Nichtmehrzüchten" von Hunderassen mit Völkermord explizit mit dem Vergasen der Juden gleich?
Ohne Worte!
Ich glaube, sie meinte das aktive Ausrotten. Also nicht nur "passiv" aussterben lassen, indem keine Nachkommen mehr da sind, sondern eben tatsächlich das Vernichten der bereits Vorhandenen.
Aber selbst da finde ich's schade, dass man das nicht ausdiskutieren und argumentieren kann, ohne Holocaust und Juden. -
ich bezog mich auf diesen Abschnitt!Sandy227 befürwortet das Ausrotten einer (oder sogar mehrerer) Rasse(n). Und genau DAS wurde schon öfters versucht in der Menschheitsgeschichte und es ist auch schon "geglückt". Egal ob es sich dabei um Menschen oder Tiere handelt.
Ich bezog mich auch nicht auf "jeden, der gegen Sokas ist", sondern explizit auf Sandy227, die das ja nun mal befürwortet.
Ich find's trotzdem unangebracht, dann immer diese Kiste rauszuholen...
Klar, gruslig, dass man so was befürwortet und ich finde den Gedanken furchtbar und grausam.
Aber diese Vergleiche will ich trotzdem nicht ziehen... -
Dass jetzt hier mit Holocaust um sich geworfen wird (warum muss man das bei jedem Fehltritt auspacken?) und überhaupt Richtung "rechts" argumentiert wird, versteh ich auch nicht und find ich vollkommen daneben.
Aber in beide Richtungen! Nicht jeder, der gegen Sokas ist, will gleich zu nazimäßigen Vernichtungsmaßnahmem greifen noch sind alle Soka-Halter rechts. Man, man, man. -
Ich kann nachvollziehen, warum so gehandelt wurde, wie gehandelt wurde.
Was ich NICHT nachvollziehen kann, wie es dazu kommen konnte, dass ein Kind in das Gehege fällt.
Und ich finde auch, dass der Gorilla nicht so aussieht als wollte er dem Kind irgendwas Böses.
Wie gesagt, ich kann verstehen, dass man so handelte - aber ich finde es unendlich traurig. Wie die ganzen Leute hysterisch rumbrüllen. Da wundert mich eher, dass er da noch so gechillt war.
Wie auch immer, sehr traurig um den Affen, mal wieder haben mehrere Menschen einfach komplett Scheiße gebaut. -
ganz kurz und ganz OT (sorry): @Superpferd warum machst du eigentlich immer Leerzeichen vor den Satzzeichen? Das irritiert mich immer wieder.
Kann ja jeder machen , wie er will . Würde mich nur interessieren , ob es da einen bestimmten Grund für gibt ?
-
@Chatterbox
Ich kann mir gut vorstellen, dass der Großteil der Hunde, denen du begegnest, sogenannte AmBullys sind.
Diese Hunde boomen in den letzen Jahren extrem, da ihre Produzenten gutes Marketing betreiben. (Das Aussehen eines Staffs, aber er steht nicht auf der Liste, weil er ja ein "AmBully" ist.)
AmBullys gibt es in Deutschland in Extreme, Pocket, Standard, Classic und XL. Seit neustem auch in XXL und XXXL.
Die Standards und Classics sehen Staffs sehr ähnlich, liegt daran, dass es ihre Ausgangsrasse ist.Da einige OAs nicht in der "Szene" sind, wissen sie nicht, dass AmBullys nichts anderes sind, als Staff-Mixe.
Von den AmBullys hab ich auch schon gehört. Könnte ich mir auch vorstellen, dass viele ihre Hunde als solche melden,
Nur wundert mich dabei eben - ich hätte gedacht, dass die Behörden auch schon mal von denen gehört haben. Würde mich echt wundern, wenn die das nicht wissen.
ICH hätte eher gedacht, dass im strikten Bayern (sowohl bei der Drogenpolitik als auch bei Hunden, halt hauptsache immer verbieten und bestrafen...) eher lieber einmal zu viel durchgegriffen wird setens der Behörden als einmal zu wenig.
Aber interessant zu wissen, dass das - zumindest eine Zeit lang - über die Schine funktionieren kann. -
Ein Rassehund wurde über viele Generationen zu dem gemacht, was er heute ist. Ein Nachkomme zweier gleichrassiger Elterntiere ist bezüglich Größe, Temperament, Jagdgelüsten etc. unter Berücksichtigung des individuellen Hundecharakters jetzt nicht DAS Überraschungspaket. Im Gegenteil, die Vertreter einer Rasse wurden über einen langen Zeitraum auf ein bestimmtes Ziel hin, sei es jetzt Jagd, Aussehen oder Arbeit, selektiert.
Ein Whatever-doodle ist eine Mischung aus zwei verschiedenrassigen Elterntieren, um einen nicht haarenden und möglichst freundllichen (im Falle des Goldie-Mixes) Hund zu erhalten. Nix mit generationenlanger Selektion der Elterntiere, Untersuchungen, ev. Jagd-, Leistungs- oder sonstiger Prüfungen. Die Verpaarung alleine zählt. Und das einmalige Ergebnis ist in der nächsten Generation nicht annähernd verlässlich reproduzierbar.Das ist in deinen Augen ein vergleichbarer Vorgang?

Ich weiß schon, was Rassehundezucht ist und was Doodles sind.
Mir ging es nur darum, dass die Argumentation von Superpferd so abstrus war. "Menschen dürfen sich Hunde nicht konfigurieren". Aber eben das tut man auch bei Rassehunden bzw. hat es getan. Also das ist irgendwie ein Widerspruch in sich.
Dass man trotzdem (aus anderen Gründen) gegen Doodle sein kann, das sprech ic ja keinem ab. -
Interessant, dass einige in Bayern (grad in München) dieselbe Beobachtung machen. Dann bilde ich mir das wohl also nicht nur ein.
