Beiträge von miamaus2013

    Ich muß mich mal freuen. Da haben wir doch monatelang keine Rehe mehr getroffen bzw. gesehen.
    Anfang der Woche hat sie sich von vier flüchtenden Rehen (sie lagen zuvor mittig im Feld, ich hatte sie gesehen, Hündchen nicht. Ich dachte, einfach mal locker weitergehen, schauen was passiert, Hund auf mich focussiert dabei) abrufen können. Sie ist zwar durchgestartet, aber kam auf sehr bösen und lauten RR sofort zurück. Da flog alles was ich in den Taschen hatte :D

    Heute haben wir einen langen Feldspaziergang gemacht. Rehe lagen wieder dort, Hund hat sie BEOBACHTET, ich habe NICHTS gesagt, sie ist BEI MIR STEHEN GEBLIEBEN :applaus: :hurra: , auch als die Rehe uns bemerkten und flüchteten. Da flog dann auch ihr geliebter Ball an der Schnur mehrfach und als wir beide seelig weiter stapften, lagen die Rehe wieder auf einem anderen Feld. Und - kurz gestartet, RR - und sie steht neben mir :applaus: :hurra:

    Das macht mich in der Tat sehr, sehr froh! :smile:


    kleiner Tipp: stetig weiter trainieren.

    In dem Alter ist meine Hündin auch mal durch gestartet und auf Ruf sofort umgedreht. Da wir aber nicht soo häufig Rehe sehen, habe ich es dabei belassen.
    Ein gutes halbes Jahr später ist sie dann nicht mehr umgedreht auf meinen Ruf und war ne 3/4 h weg. Danach gabs viel Anti-Jagd-Training. Mittlerweile kann sie auch wieder freilaufen und startet bei Wildsichtung nicht mehr durch, aber das war wirklich viel Arbeit. Hätte man auch leichter haben können, wenn ich gleich dran geblieben wäre.

    irgendjemand (mein Freund) hat vergessen, den gelben Sack wegzustellen, bevor die Hunde vorhin allein waren. :muede: Der Stimmung beim wieder kommen nach zu urteilen haben die beiden hier ne riesen Party veranstaltet. :ugly:

    positiv: sie haben sich nicht die Köpfe eingeschlagen beim Kampf um den Müll. :bindafür:
    negativ: seit ich zu Hause bin, apportiert mir Ares nahezu unentwegt kleine Plastikstücke. :lepra: |)

    ich muss mal noch mal was fragen. Mir hat im Verein jemand erzählt, man könne erst wirklich sagen, ob Hunde miteinander zurecht kommen, wenn sie mehr als 4 Jahre miteinander gelebt haben.
    Innerhalb der 4 Jahre könnte es immer noch mal so krachen, dass man die Hunde dauerhaft nicht mehr zusammen halten kann...

    Gibts hier Erfahrungswerte wie oft sowas vorkommt?

    Bis jetzt verstehen sich meine beiden wirklich ausgesprochen gut. Wirklich geknallt hat es noch gar nicht zwischen den beiden. Auch Ressourcen sind absolut kein Problem. Aber sie leben auch erst seit 4 Monaten miteinander.

    Irgendwie hätte ich ja gedacht, wenn es ne zeitlang grundsätzlich so ist, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass es auch so bleibt doch recht hoch..

    @Bonadea, ich habe halt in nem Islandpferdegestüt reiten gelernt, da waren natürlich auch Pferde dabei, die recht hoch auf Turnieren vorgestellt werden und da war der Einsatz von Gewichten nicht unüblich.
    Was jetzt nicht heißt, dass es da immer und bei jedem Pferd eingesetzt wird. Aber es kommt eben schon so häufig vor, dass es kein total außergewöhnlicher Anblick ist.

    Dass es auch was mit Anatomie zu tun hat, wie einfach einem Hund die hohe Vorhand fällt sollte eigentlich mein Beispiel mit meinen beiden Hunden erläutern. :D
    Bei Mia steckt da viel mehr Arbeit drin und trotzdem kann Ares es 'besser'.

    @miamaus2013

    Um eine hohe Knieaktion herauszuarbeiten, könnte es ein Weg sein.

    Ich war mehr so auf der Schiene Gesunderhaltung/allgemeine Fitness.

    Wenn ein Hund/Mensch viel, schnell und wendig laufen muss, ist es besser, er tut das effizient, denn das spart Energie und reduziert Verschleiß.

    Ich kann mir aber auch nicht vorstellen, dass ein paar Minuten tänzeln bei der Fußarbeit schadet.
    Ist halt ein anderes Ziel.


    Ich kenne durchaus einige Hunde (auch live) die in der Fußarbeit mit sehr hoher Vorhand laufen, sich aber ansonsten sehr schnell, wendig und effizient bewegen. Das eine schließt das andere doch nicht immer zwingend aus.

    Und es gibt nun mal Hunde, denen die hohe Vorhand leichter fällt als anderen.
    Meine erwachsene Hündin tut sich damit zb eher schwer, sie muss sich sehr konzentrieren, um den Kopf gerade oben zu halten und dabei ne hohe Aktion in der Vorhand zu zeigen.
    Mein Mali bietet das von sich aus an. Bei dem musste ich bei den ersten Übungen im Futtertreiben richtig aufpassen, dass er nicht schon komplett gerade mit hoher Vorhand läuft. Der bietet mir einen überstreckten Kopf zb auch im Alltag recht häufig an, wenn ich nicht aufpasse.

    Und wieso einen Hund dann nicht auch etwas dahin gehend unterstützen, dass ihm die hohe Vorhand vlt langfristig leichter fällt?

    @miamaus2013

    Welche Sportler und welche Pferde?

    Boxer nutzen sie, Läufer nicht und wird abgeraten.

    Bei Gangpferden wird es verwendet, damit sie ihre Beine höher werfen, was spektakulär aussieht.

    Ist das beim Hund hier beabsichtigt?


    im Pferdesport kenne ich in der Tat aus dem Gangpferdebereich. Beim menschlichen Sportler kenne ich mehrere Leute, die mit Gewichten joggen gehen. Sind aber alles Hobbysportler.


    wieso ist das Ziel der höheren Beine denn so abwegig? :???: Ohne dass jetzt bitte eine Diskussion los bricht, welche Art von Fußarbeit man bevorzugt..

    dass Hunde aus dem Tierschutz nur kastriert vermittelt werden stimmt nicht.

    Wir haben unsere Hündin aus dem Tierschutz und sie war NICHT kastriert. Auch laut ihrem Tierschutzvertrag wäre es nicht nötig gewesen, sie kastrieren zu lassen.
    Kastriert wurde sie nur aus gesundheitlichen Gründen.

    Zwei Bedenken habe ich beim Thema Gewichtsmanschetten und Therabändern am Hund.
    1.Betrifft nur die Gewichte: Menschliche Läufer und Sportpferde würden Zusatzgewicht nicht an den Gliedmaßen befestigen, weil dadurch eine Umwucht entsteht.
    Man befürchtet dass dadurch ein verkrampfter oder zumindest ineffizienter Laufstil entsteht.

    2. Einseitiges Training: Also ganz wörtlich. Jeder Muskel und Muskelgruppe hat einen Gegenspieler, der ihn wieder dehnen und in die Länge ziehen soll.
    Wenn ich meinen Hund trainiere indem ich ihn bergauf laufen lasse, dann braucht er zwar körperstreckende Muskeln, wenn er sich abdrückt, es gibt aber auch Bewegungsphasen in denen er gegen Widerstand die Beine unter den Körper zieht und den Körper krümmt.
    Das wäre halbwegs gleichmäßig.
    Wenn Hilde gegenTherabänder strampelt, ist die Mehrbelastung nur auf den Streckern. Auch beim Gewichtsdummy.

    Nur als Gedankenanregung.


    zu 1. sowohl für menschliche Sportler wie auch für Pferde gibt es Gewichtsmanschetten, die an den Gliedmaßen befestigt werde.
    Gerade im Reitsport begegnet mir das eigentlich sogar ziemlich oft. :???: