Ist irgendwie schwer zu beschreiben.Im Alltag hat er das nicht. Beziehungsweise ist seine Sensibilität halt da auf einem Level, dass ich sehr angenehm finde.
Im Sport ists eine Mischung aus verschiedenen Dingen.
Ich trainiere erstmal prinzipiell nur, wenn er so gut drauf ist, dass ich nicht schon prinzipiell davon ausgehe, dass er kippen könnte. Dann wird zusätzlich jede mögliche Fehlerquelle erstmal vermieden - wobei ich das eh mache, weil über Frust arbeiten nicht so mein Fall ist.
Wenn es dann doch kippt, wird erstmal versucht komplett normal weiterzumachen und der nächste Versuch halt extrem hochwertig belohnt, damit er den Fehler im Prinzip wieder "vergisst". Klappt das nicht, brechen wir erstmal ab - einfach damit er sich nicht ins unermessliche reinsteigern kann.
Ich will halt nicht, dass er sich da etwas angewöhnt. Also versuchen wir das ganze weitestgehend zu vermeiden und wenn er Fehler macht, danach dann sehr hochwertig zu belohnen. Damit einfach der Fehler in den Hintergrund rückt gedanklich. In der Hoffnung, dass so irgendwann bei einem Fehler der Gedanke "dann nächstes mal! Da klappts" größer ist bei ihm.Das ich selbst "Wut" unterdrücken muss, hab ich beim Training zum Glück so gut wie nie.
Da bin ich (was im Alltag nicht zwingend so ist) extrem ausgeglichen
ja, ich weiß was du meinst, so ähnlich mache ich das auch.
Also möglichst Fehlerquellen vermeiden und falls es doch passiert, danach möglichst hochwertig zu belohnen.
Sie steigert sich ja auch nicht wirklich rein. Sie hat diese Momente nur ganz kurz. Aber dennoch tut sie mir dann immer leid, dass sie sich das gleich so persönlich nimmt.
Im Training bin ich auch nicht 'wütend*. Aber im Alltag passiert es halt schon mal. Letztens ein kleiner Zoff mit meiner Mutter, ich gehe aufgebracht in meine Wohnung, Mia klemmt die Ohren und verkriecht sich in ihre Box.
Sie lässt sich dann auch gleich zu mir rufen und knuddeln. Aber wie schon gesagt, mir tun auch diese kurzen Momente leid.