Beiträge von miamaus2013

    Was mich halt noch stresst, sind diese - entschuldigung, dass ich das so sage - Ober-Streber. Wir haben da eine Dame in der Gruppe, auch mit einem (zweijährigen) Goldie, und die nimmt das alles so ernst, als würde es ums Hunde-Abitur gehen. Vielleicht sehe ich das ja falsch, aber ich bin da, um mit meinem Hund etwas gemeinsam zu machen, gemeinsam auch Spaß zu haben und Aufgaben zu schaffen - und nicht, um "Arbeit" zu machen. Aber so ist jeder Jeck und jeder Hund anders.

    was genau stört dich denn daran?

    Also ich nehme das Training auf dem Platz auch ernst und will meine Hunde 'gut' (das ist ja immer Ansichtssache) trainieren und mit ihnen auch weiter kommen. Bzw trainiere ich ja mit beiden auf ein ganz bestimmtes Ziel hin.

    Aber mir ist es ehrlich gesagt egal, wie andere das mit ihren Hunden machen. Einzig was ich erwarte, dass kein Hund in meine reinknallt, während wir trainieren.

    Aber wenn da ein anderes Team zb seit nem Jahr Grundstellung trainiert und der Hund (mangels Training zu Hause) immer noch schief sitzt ist mir das echt ziemlich egal.. :ka:

    so, der Kevyt den ich für Ares über Dogs-24 in Finnland habe bestellen lassen ist heute bei denen eingetroffen und wird dann jetzt an mich verschickt.
    ich bin seeeehr gespannt. Ich hoffe, dass er mir gefallen wird.

    für meine beiden wäre ein Spaziergang so lange an kurzer Leine nix, die finden das beide blöd.. die sind es aber halt auch von klein auf beide gewöhnt, viel frei zu laufen.
    Toi toi toi können die beiden auch immer noch da frei laufen, wo ich es als akzeptabel empfinde.

    Gerade kommen wir zb von einer 2 1/2 stündigen Fotospaziergang im Park einer nahegelegenen Kleinstadt. Ging mit beiden Hunden absolut ohne Probleme.
    Auch wenn ich manchmal selber staune.

    Ein Beispiel: meine beiden liegen am linken Rand vom Weg, ich positionere gerade den Hund der Fotografin, als von hinten ein Fahrrad kommt.
    Was mache ich? Nehme den Hund der Fotografin mit mir und ihr zum rechten Wegesrand, während meine beiden allein am linken Rand liegen bleiben. :ugly:
    Als es mir auffiel, war der Fahrradfahrer schon zu dicht. Habe meinen beiden nur ein 'bleiben' zugeraunt, während der Radfahrer nicht mal nen halben Meter von Ares entfernt, entlangfährt. Und Ares? Bleibt stoisch liegen, als würde er das jeden Tag machen. :gott:


    dieser Hund ist im Moment eh so urbrav, dass es fast schon irgendwie verdächtig ist.. Von Pubertät immer noch keine Spur.
    Positionieren für Fotos 2 m vom Weg, während auf dem Weg Leute mit Hunden lang laufen, Leute lang joggen oder mit dem Rad fahren? Gar kein Problem..
    Freilauf 20 Meter neben nem Hund, mit dem mit Schleppleine apportieren trainiert wird? Ebenfalls kein Problem.
    Abruf aus dem Spiel, weil der deutlich kleinere Hund der Fotografin sich eigentlich schonen sollte? Er dreht sofort ab, ohne auch nur eine Sekunde nachzudenken?
    Brav warten, während Mia dran ist? Als hätte er nie was anderes gemacht.
    Ares hat unterwegs auch nen fremden Ball gefunden und mir den anstandslos sofort apportiert.

    Wäre er nicht so aktiv und fröhlich, würde ich ja fast sagen, der ist irgendwie krank oder so. :ka:

    Der Wutzi ist schon 10,5 Wochen alt :D
    "Etwas" aufgedreht ist gut - der verfolgt dann 30 Minuten lang seinen Schwanz. Und das ist auch nix, was ich mit Box oder Hausleine unterbinden könnte. Spielzeug nimmt er dann auch, steigert sich aber schnell rein. Oder lässt das liegen und nimmt wieder den Schwanz. :verzweifelt:

    Ich müsste die Runde ja quasi jede Woche später machen, die Tage werden immer kürzer. Im Dezember / Januar wird es hier vor 9 überhaupt nicht hell.

    Ich werde aber trotzdem auch das mal probieren, ja. Es nützt ja nix, ihn zu zwingen. Aber ich halte mich im Grunde nur an das, was die Trainerin gesagt hat.

    Die Idee mit dem Frühstück mitnehmen find ich interessant, probiere ich vielleicht auch mal.

    Aber mal eine generelle Info für die, die es interessiert: Das mit seiner generellen Angst ist an sich schon viel besser geworden. Er freut sich mittlerweile, wenn wir andere Hunde treffen und ist auch nicht mehr panisch, wenn wir Richtung Straße gehen. Also Hopfen und Malz ist definitiv nicht verloren, auch wenn wir hier scheinbar keinen Draufgänger haben - was ich absolut nicht schlimm finde... :rollsmile:

    30 Minuten den eigenen Schwanz jagen finde ich schon echt heftig.. :fear: Das hat nicht mal mein Mali gemacht..

    wie genau läuft das denn ab?
    Ihr kommt rein, es gibt Futter. Und dann? Fängt er sofort das Kreiseln an? Oder passiert da noch was dazwischen?


    Mein Mali-Rüde hat das nur ganz ganz selten gemacht, insgesamt vlt 5 Mal in seiner gesamten Welpenzeit. Ich habe ihn dann aber auch immer sofort unterbrochen und aktiv runter gefahren und Ruhe eingefordert.

    der weiß doch dass es nach dieser Runde sein Futter gibt. Das er winzig ist heisst ja nicht dass er dumm ist. Sollst mal sehen wie mein Jüngster (mittlerweile 4 Jahre) abends aus dem Auto hopst und laut kläffend in die Wohnung fliegt. Hat auch nichts mit der Dunkelheit zu tun sondern einfach weil es da dann Essenszeit ist.

    Wenn er wirklich so wiederborstig ist und nicht zu bewegen ist, nimm sein Essen einfach mal mit, überrede ihn zu laufen und dann gibt es da an der Spitze des Weges seinen Napf mit Essen. Nach 3-4 Tagen hast du einen Hund der morgens gerne läuft und dann reichen auch Leckerlies


    Ja, wenn wir vom Training kommen überschlagen sich meine auch fast vom Auto zur Tür :ugly:
    Nicht wegen Dunkelheit, sondern weil sie kurz vorm Hungertod stehen - finden sie zumindest :hust:

    Wie hast du das trainiert?

    Mia ist ein sehr verfressener Hund und Futter gabs es dann eine ganze Weile nur noch gegen Mitarbeit. Teils aus der Hand, teils aus dem Futterbeutel.
    Aber dann schon so, dass sie immer auf ihre Futtermenge pro Tag kam.
    Ich habe sie durchaus auch mal ne ganze handvoll auf einmal fressen lassen.

    Aber sie musste eben erstmal auf den Trichter kommen, dass sich Zusammenarbeit mit dem Menschen durchaus auch lohnt. :roll:

    Gestern war ich mit ihm schön im Wald und habe auch viel Schnuppertraining mit ihm gemacht, auf der Trasse Unterordnung und auf dem Feld hab ich ihn abgeleint.. Er hat wirklich einen so großen Außenradius,dass kotzt mich an... Dann habe ich mich hingehockt... Er dreht sich um, aber frisst weiter Gras. 5min hockte ich da... Er guckte nicht einmal hoch. hab mich dann im Gebüsch versteckt... 10min hab ich da gestanden bis Baxter sich mal auf den Weg gemacht hat um mich zu suchen... Also wer das nicht störend findet? Ich schon, und deswegen muss ich einfach weiter trainieren. (Es war übrigens nur ein Test, normal lasse ich ihn nie so weit vor). Werde mir nachher gleich mal ne neue Pfeife besorgen (mein pfiff aus dem Mund den er kennt, geht nicht immer so laut). Ein Hund muss nicht an mir kleben, aber einen gesunden Radius um mich und vor allem eine gesunde Kontaktaufnahme zu mir haben. Aber dafür muss ich noch interessanter werden.

    hach ja, wie bekannt mir das vorkommt. :hust:
    Mia war sehr sehr lange genauso.. Bis die mal auf die Idee gekommen ist, sie könnte mich suchen. |)
    Mittlerweile bleibt sie in einem guten Radius, aber das ist alles antrainiert. Von sich aus würde sie das nicht für nötig halten.


    Bei Ares hab ich da gleich viel mehr drauf geachtet. Der hat mich in einem Jahr genau ein einziges Mal aus den Augen verloren. Da war er so etwa 9 Monate alt und hat echt Schiss bekommen. :roll:
    Sonst ist er immer so in meiner Nähe, dass ich nicht mal dazu kommen würde, mich zu verstecken.

    hm, ich habe jetzt nicht den ganzen Thread gelesen. Aber mein Rüde war als Welpe ähnlich.. Dabei war es nicht mal wirklich die Dunkelheit, wir sind meistens erst raus, wenns schon hell war. Aber groß laufen wollte der trotzdem nicht.
    Joa, war dann halt so. :ka:
    Ich habe ihn zur Wiese getragen, da hin gesetzt, damit er sich lösen konnte (meine erwachsene Hündin auch). Habe dann etwas mit meiner erwachsenen Hündin gespielt, während Welpi eben so rumsaß. :ka: Oft habe ich ihn auch noch mal auf den Arm genommen, weil er gefroren hat. Nasses, kaltes Gras und kleiner, müder Welpe sind keine so gute Kombination.
    Sind dann auch nach ner gewissen Zeit wieder rein, da gabs dann Futter und nach erneutem kurzen Lösen ne Ruhephase.
    Aufgrund recht 'spritziger' Rasse habe ich da von Anfang an sehr drauf geachtet, dass er wirklich lernt, zur Ruhe zu kommen. Anfangs hat er dazu noch Hilfe gebraucht, aber sehr schnell wurde das zur Routine.
    Und mittlerweile haben das beide Hunde voll verinnerlicht: Morgenrunde von variabler Größe, Futter, schlafen.


    Edit: wo ich grade so drüber nachdenke, irgendwie kam mir das damals (ist erst 1 Jahr her) gar nicht komisch vor, dass der Welpe hauptsächlich rumsitzt und gar nicht laufen mag.. So im Rückblick schon irgendwie seltsam.. Aber es hat sich einfach total 'normal' angefühlt.. :???:

    Das Pomppa Fieber ist ausgebrochen :lol:

    Mir gefallen die Jumppa's gut an deinen beiden. Ich nehme an, eine Nr. kleiner bei Ares wäre zu kurz?

    zu meiner Verteidigung: Mia hatte letztes Jahr schon einen Perus :lol:


    Ja, ich gehe davon aus, dass die Nummer kleiner dann zu kurz für Ares wird.


    Ich mag den Schnitt und solche Pulis ja total gerne. Mia hatte ja auch schon das Fleece Top von DG Doggear, aber das war am Hals einfach irgendwie doch was zu eng. Und bei Ares hätte ich das glaube ich gar nicht erst versuchen müssen. :roll:
    Die Jumppa sitzen da wirklich super, bei beiden Hunden. =)