ich hatte ja im Junghundethread auch geschrieben, dass Ares seit Anfang des Jahre Tryptophan bekommt.
Bei ihm wars weniger generelles Gehibbel sondern viel eher ein deutlicher Abfall der Konzentrationsfähigkeit.
ich hatte das Gefühl, er will sich konzentrieren, er will mit mir zusammen arbeiten, aber in seinem Gehirn ist gerade so viel los (sicher auch hormonell, junger, unkastrierter Rüde, 18 Monate (zu dem Zeitpunkt) alt), er schafft es tatsächlich nicht, einen 'klaren' Gedanken zu fassen, weil alles irgendwie überschäumt.
Ich habe es auch einfach mal auf eigene Faust probiert. Bei ihm hat es richtig richtig gut funktioniert. Er ist wieder viel viel klarer, kann sich wieder richtig gut konzentrieren und ist einfach viel mehr 'bei sich'. Er war (für einen Mali) nie ein hibbeliger Hund, aber jetzt ruht er noch viel mehr in sich.
Er ist nicht ruhig gestellt, lethargisch oder schläfrig. Er kann seine Gedanken nur besser sortieren und ordnen.
Zum Theama Placebo-Effekt: Ich habe im Verein bewusst nix davon erzählt. Aber beim ersten Training nach der Winterpause (nach knapp 3 Wochen Tryptophan) hat meine Trainerin sofort gefragt, was ich denn mit Ares angestellt hätte, er wäre ja so viel konzentrierter..
Also jemand Außenstehendes, der nichts davon wusste, aber den Hund von Welpe an kennt und seit 20 Jahren mit Hunden zu tun hat, hat sofort ne Veränderung bemerkt. 
Ich habs ja oben schon geschrieben: ich glaube durchaus, dass das bei Ares auch ne hormonelle Komponente hat, er ist einfach ein junger Rüden mit 'überschäumenden' Hormonen. Aber wenn ihm das Tryptophan so deutlich hilft (und damit andere viel krassere 'Maßnahmen' verhindert), dann nehme ich das wirklich wirklich gerne.
Zumal, wie ja schon gesagt wurde, Tryptophan, als Aminosäure, kommt ja durchaus auch in der Nahrung vor, es wäre also auch möglich, dem Hund einfach mehr Lebensmittel mit einem höheren Gehalt an Tryptophan zu füttern.