Es gibt nebenbei noch ungeklärte "natürliche" Einflüsse auf die Empfänglichkeit für Zecken.
Nicht selten erlebt man, dass unter denselben Voraussetzungen (z.B. man geht ohne irgendwelchen Insektenschutz durch dieselben Wiesen und Wälder) , der eine häufig von Zecken befallen wird, der andere nicht. Das gilt für Hunde genauso wie für Menschen!
Manchmal ändert sich die "Zeckenanziehungskraft" auch bei einem Individuum von einem Jahr zum anderen.
Mein verstorbener Hund hatte jahrelang keine einzige Zecke, während andere Hunde in der Umgebung öfters welche hatten. Irgendwann war das aber vorbei, und er fing sich doch immer mal welche.
Meine Kinder hatten schon ein paar Zecken in ihrem Leben--ich noch nie, auch wenn wir zusammen durch hohe Wiesen gestreift sind.
Man kennt es ja auch von Mücken, dass bestimmte Menschen IMMER die betroffenen sind, wenn man im selben Raum schläft.
Es scheint auch mit dem Immunsystem zusammenzuhängen. Häufig sind z.B. allte, kranke Straßenhunde viel massiver von Parasiten befallen als ihre jüngeren, fitteren Artgenossen.
Die Ernährung könnte auch eine Rolle spielen, oder irgendwelche hormonellen Unterschiede.
Ich wäre froh, wenn das so erforscht wäre, dass man Möglichkeiten hätte, es gezielt zu beeinflussen.