Mia kommt ja bekanntlich auch aus dem Auslandstierschutz. Sie war aber kürzer auf einer Pflegestelle und länger im Zwinger. Sie hatte früher auch ein massives Ressourcenproblem. So massiv, dass sich sich mal mit einem anderen Hund in den Haaren hatte, der nur im gleichen Raum wie sie gefüttert wurde und sich nicht mal für ihren Napf interessiert hatte.
Allein seine pure Anwesenheit war schon zu viel für sie.
Und den Hund kannte sie von klein auf wirklich gut.
In den Griff haben wir das bekommen mit festen Regeln, unumstößlichen Grundsätzen und klaren, nachvollziehbaren Korrekturen.
Heute legt sie sich freiwillig mit ihrem Kauteil auf eine Decke, auf der schon Ares mit seinem Kauteil liegt. Wobei das natürlich ein schlechtes Beispiel ist. Ihr Kauteil dürfte sie, im Rahmen, natürlich schon verteidigen.
Aber auch wenn draußen mal Essbares gefunden wird, stürzt sie sich nicht prügelnd auf die anderen Hunde.
Heute erst haben die zwei nen toten Fisch gefunden. Ares hat ihn zuerst entdeckt und abgeschnüffelt. Mia hat sich im Hintergrund gehalten und gewartet, bis Ares mit schnüffeln fertig ist um dann selbst mal am Fisch zu schnüffeln. Alles ohne Stress, Kampf und Verteidigung.
Aber was schreibe ich? Mia war natürlich nie auch nur annähernd so extrem, wie Zoey das ist. Kein anderer Hund war das jemals.