Dass "sauer sein" aber rein gar nichts mit "Strafe" oder einführen eines Abbruchkommandos zu tun hat, ist angekommen, oder?
Das ist eine sauber aufgebaute Aktion, die wohldurchdacht sein will. Und ist fern jeglicher Wut.
genau das wollte ich auch gerade schreiben..
wenn ich sauer werde, meiden beide Hunde.
Mia ist da empfindsamer, die reagiert schon auf kleine Verstimmungen bei mir. Ares ist da etwas 'robuster', aber wenn ich richtig sauer/wütend werde meidet der auch. (Ist ganz spannend zu sehen, wie er dann aber sofort wieder kommt, wenn ich meine Emotionen unter Kontrolle habe.
)
Strafen hat bei mir rein gar nichts mit wütend sein oder sauer sein zu tun.
Ganz im Gegenteil. Ich bemühe mich immer, dass das auf einer absolut ruhigen, nicht emotionalen Ebene abläuft.
Ich persönlich finde es einfach viel unfairer dem Hund gegenüber, wenn sich irgendwann alles in einem 'Wutausbruch' entlädt als wenn man dem Hund einfach mal vorher auf einer 'sachlichen' Ebene, kontrolliert, nachvollziehbar und vorhersehbar sein Fehlverhalten deutlich macht.
Für mich ist es ja wie schon gesagt sehr wichtig, dass es für den Hund immer vorhersehbar und nachvollziehbar ist. Daher sollte die Strafe auch, ans das Fehlverhalten angepasst, immer gleich ausfallen. Wenn da Wut oder sauer sein reinspielen, ist es immer unterschiedlich, je nachdem wie belastbar man gerade ist (bzw wie schnell man 'überkocht'), und dann kann es schnell nicht mehr nachvollziehbar und unfair sein.