Beiträge von miamaus2013

    Bin ja gespannt, wann und ob sie rassetypisch skeptisch gegenüber Fremden wird. Bisher ist sie echt bei jedem so... "KNUDDEL MIIICH :herzen1: " und schmeißt sich nach 2 Sekunden kraulen auf den Rücken.


    so ist Ares (Malinois, fast 3 Jahre alt) auch immer 'noch'. :D aber immerhin hüpft er nicht mehr wirklich :hust:

    ich glaube auch ehrlich gesagt nicht mehr, dass das bei ihm noch komplett umschlagen wird..

    weil es ein paar Mal angesprochen wurde: Mias medizinische Indikation zur Frühkastration.

    Sie hatte eine schlimme Demodikose. Zunächst hatte sie nur ein paar kleine, kahle Hautstellen, die wurden dann aber trotz Behandlung in sehr kurzer Zeit (wenige Tage) sehr viel schlimmer. So dass sie letztendlich größtenteils kahl war. Kopf, Brust, Bauch, Beine waren komplett kahl. Am restlichen Körper hatte sie große kahle Flecken. Wenn man sie am zb Hals gestreichelt hat, hat wie man wie bei einem Nackthund nur die Haut berührt. War also eine generalisierte Demodikose. Behandelt (und auch gerettet) wurde sie dann mit einem umgewidmeten Medikament, das eigentlich für Schafe benutzt wird und parallel mit einem Medikament aus der Humandmedizin.

    Ein Demodikose bricht wohl häufig in einer Läufigkeit erneut aus. Und da es bei ihr so stark war, die Behandlung sich so schwierig gestaltet hatte, hätte es eben durchaus sein können, dass auch das umgewidmete Medikament ihr nicht mehr helfen kann.

    Daher haben wir uns für die Kastration entschieden.

    ich weiß, dass man sich auch hätte anders entscheiden können und dass das hier sicher einige auch anders gemacht hätten. Aber für mich als Ersthundehalter ohne weitere Erfahrung war das damals einfach der sicherste Weg.

    ich habe meine Hündin aus medizinischen Gründen frühkastrieren (also vor der ersten Läufigkeit) lassen müssen.
    Und ja, auch mit dem Wissen darum würde ich sie wieder nehmen.

    Sie 'leidet' da aber Null drunter, ist eine souveräne, sehr erwachsene Hündin und wird auch von anderen Hunden weder als 'Kind' noch als läufig wahr genommen.

    Kann gut sein, dass ich das anders sehen würde, wenn sie mehr Probleme damit hätte.

    hier gibt es auch mal reine Ruhetage, da passiert außer zwei kleinen Spaziergängen (jeweils keine 20 Minuten) und lösen im Garten nichts. Hat ganz unterschiedliche Gründe: hauptsächlich krank oder keine Zeit.

    Ja, ist dann so.

    Die beiden sind ja durchaus gewohnt, aktiv zu sein, machen beide mehrere Hundesportarten, aber an so ruhigen Tagen sind sie dann auch mit Nichts zufriede..

    die nerven nicht, die fordern nicht auf, die trollen sich auf ihre Plätze und dösen/schlafen..

    wir machen da auch manchmal Witze drüber, dass sie vom Schlafen schon wieder müde sind :roll:

    aber schlechtes Gewissen habe ich dann auch ehrlich gesagt keins. Ist halt so, es ist eben nicht jeder Tag ein Feuerwerk. :D Sie haben dafür viele viele andere Tage, an denen sie viel beschäftigt werden und voll und ganz auf ihre Kosten kommen.

    Hunde prinzipiell nicht in Boxen dürfen


    doch, genau so lese ich den Punkt 1 der Alllgemeinverfügung

    1. Die Unterbringung von Hunden in Transportboxen oder speziellen Transportfahrzeugen während der Ausstellung am 1. und 2. Juni 2019 wird untersagt. Dies gilt nicht für den Transport der Tiere vom Transportfahrzeug in die Messehalle und zurück, soweit die Boxen nicht gestapelt transportiert werden, oder
    • für eine Unterbringung nach tierärztlicher Indikation und soweit dies durch eine tierärztliche Bescheinigung belegt wird, oder
    • soweit die Tiere aus der Transportbox jederzeit freien Zugang zu Ihren Betreuern oder zu einer Fläche auf der uneingeschränkte Bewegung für die Tiere möglich ist, haben.

    Quelle: https://www.erfurt.de/ef/de/service/…HmVJrM4bc4ioKNo

    ich finde so ein pauschales Verbot nicht gut, bzw trifft es halt auch die, die bisher verantwortungsvoll damit umgegangen sind. Und wer bisher seine Hunde mit mehreren in viel zu kleinen Boxen gepfercht hat wird durch so ein Verbot sicher nicht plötzlich rücksichtsvoller seinen Hunden gegenüber. Da wird dann irgendein Schlupfloch genutzt oder die Hunde halt in einen viel zu kleinen Auslauf gepfercht.

    Meine Hunde mögen beide ihre Boxen sehr gerne. Ares schläft trotz anderen Möglichkeiten jede Nacht freiwillig in einer offenen und dazu noch viel zu kleinen Box. Er hat eine Box in passender Größe, er hat eine Kudde. Aber sobald das Licht aus ist, quetscht er sich in Mias Mini Box :ka:

    und ich glaube auch, dass Hunde auf solchen Veranstaltungen entspannter in ihren Boxen schlafen. Meine Hunde schlafen auf Agi-Turnieren zb auch einfach so am Rand. Aber wenn sie in ihrer Box sind, sind sie entspannter und schlafen auch tiefer.

    Geht einem als Mensch doch auch so.

    Theoretisch könnte man mit nem Feldbett und nem Schlafsack einfach so draußen schlafen. Aber dennoch bevorzugen die meisten Menschen doch eher ein Zelt oder gar einen Wohnwagen. Einfach, weil man sich in so einem umschlossenen Raum doch behaglicher und wohler fühlt. Warum sollte es Hunden da anders gehen? :ka:

    Selbst im sicheren, ruhigen Garten dösen meine Hunde nur, richtig schlafen trauen sie sich da einfach nicht.

    Ares ist ein fast 3 Jahre alter Malinois Rüde.

    An Sport haben wir bisher hauptsächlich Agility und Obedience gemacht. Vor kurzem haben wir mit Mondioring angefangen.

    Training haben wir aktuell an 2 - 3 Tagen Agi in der Woche und an 1 - 2 Tagen Obedience/Mondioring. Dauer unterschiedlich, zwischen einer Stunde und 6 Stunden ist da alles dabei.


    Was aber tatsächlich anders ist, ist der Alltag. Da habe ich durch meine 6jährige Mischlingshündin nen guten Vergleich.
    Ares reagiert im Zweifel einfach viel schneller, viel massiver und bewegt sich dabei auch noch deutlich schneller.

    Wo die Hündin so nebenbei dümpelt, muss ich auf ihn immer mindestens ein Auge haben..

    Ich wurde mal auf nem Spaziergang angerufen und musste dran gehen. Ares habe ich angeleint 1m Leine und neben mir abgelegt, Mia durfte frei um mich rum dümpeln.

    In den Garten meiner Schwiegereltern kann Ares auch nur unter ständiger Aufsicht, er nimmt den 1 m hohen Zaun einfach nicht für voll.

    Bei Besuchen bei Freunden leine ich Mia quasi ab, wenn wir durch die Tür kommen, sie sucht sich ein bequemes Plätzchen und pennt/döst. Ares braucht erstmal Anleitung.

    um mal drei Beispiele zu nennen..

    Die erhöhte Aufmerksamkeit haben ja schon andere angesprochen. Man muss immer mindestens ein Auge beim Hund haben um die Reaktionen rechtzeitig zu bemerken. Und da habe ich es mir noch leicht gemacht und er hat für viele Situationen ein auftrainiertes Umorientierungssignal. Aber dennoch muss ich das ja immer 'überwachen'.

    ich überlege mir auch gut, wohin ich die Hunde mitnehme, weil ich Ares eben immer im Auge haben muss. Einfach den Hund mal völlig ignorieren und voll konzentriert was anderes machen geht unterwegs einfach nicht..

    Ich finde es aber immer schwierig zu beschreiben, was den Alltag mit so einem Hund wirklich ausmacht. Daher empfehle ich ja immer gerne, sich diese Hunde einfach mal selbst anzuschauen. Da bekommt man einfach ein viel besseres Bild als bei solchen Beschreibungen..