Beiträge von miamaus2013

    In besagter Pension hätte sie aber keinen Gruppenauslauf, sondern würde alleine auf die Wiese kommen. Hätte also gar keinen Kontakt zu anderen...wäre wie Einzelhaft. Irgendwie stelle ich mir das schrecklich vor, weil sie es so ja gar nicht kennt.


    Ares kommt ja gerade aus genau so einer Pension, abgeholt letzte Woche Freitag, er war da für fast 3 Wochen.

    Bei uns lebt er seit Welpe an mit unserer Ersthündin zusammen. Im Zwinger mit Auslauf war er ebenfalls zuletzt als Welpe.

    Ich hatte ja auch echt ein bisschen Bedenken, wie das so für ihn ist.


    Aber wie gesagt: wir haben ihn genauso zurück bekommen, wie wir ihn abgegeben haben. Man merkt ihm keinerlei Veränderungen an. Er wirkte auch direkt nach dem Abholen null gestresst. Hat sich in seine Autobox gelegt und gepennt (macht er immer beim Autofahren).

    Ich glaube ich habe es schon mal geschrieben, er hat zb immer super lange Krallen, die hat er sich auch trotz Betonboden in der Pension kein bisschen abgelaufen.

    Auf den Fotos im Auslauf wirkte er auch immer ganz entspannt und ausgelassen.

    Also ich denke wirklich, dass es überhaupt nicht schlimm für ihn war.

    Ich würde ihn auch bedenkenlos sofort wieder dort hin bringen.

    Wie gesagt, man muss diesen Radweg kreuzen, um in die Grünanlage zu kommen, wo die Hunde frei laufen können, das hat nichts mit "auf dem Radweg frei laufen lassen" zu tun. Sie wollte genau vor diesem Radweg-Übergang anleinen (damit der Hund eben nicht auf den Radweg rennt), als es zu dem Unfall kam. Die Radfahrer schießen da gerne mit 40-50kmh lang (nein, das ist nicht übertrieben, das ist die perfekte Rennradstrecke). Das hätte exakt genau so mir auch passieren können bzw. ist mir mal ähnlich passiert, als Franz ca. 5 Monate alt war. Zum Glück nicht am Radweg. Ich wollte anleinen, starker Reiz, Hund rennt los, RR ohne jeglichen Erfolg. Sie hätte ggf. früher (also in größerer Distanz zum Radweg) anleinen müssen, er hätte einen Helm tragen können. Hätte, hätte ... hat aber keiner.


    das ist halt die andere Frage: muss man einen jungen Hund, der nicht zuverlässig hört, in so einem Gewusel echt ohne Leine laufen lassen?


    ich kenne die Gegebenheiten in München nicht. Ich kenne nur andere Großstädte. Und da bleiben meine Hunde schlicht an der Leine, wenn zu viel los ist.

    Gut, jetzt bin ich auch einfach ein Landkind, aber ich fühle mich einfach wohler, wenn ich die Gegend großflächig im Auge behalten kann, wenn meine Hunde frei laufen. :ka:Ich rufe meine Hunde auch ran und behalte sie bei mir, wenn sich uns jemand nähert.

    Und nein, meine Hunde interessieren sich auch nicht für Jogger/Radfahrer/Spaziergänger. Aber es sind nun mal eben Hunde, die nicht nachdenken, sondern halt mal blöd vors Rad latschen können.

    zivilrechtlich ist es schlicht die Tierhalterhaftung nach § 833 BGB, mit all dem, was da dran hängt. Strafrechtlich dürfte es um fahrlässige Tötung, § 222 StGB, gehen...

    mal so ganz platt...

    wobei, wollte man eine so konkrete Antwort? Oder war es eher als 'allgemeiner Austauschthread' gedacht? :???:


    wobei ich ehrlich sagen muss, dass mir die Familie des Fahrradfahrers gerade mehr leid tut, als die Hundehalterin.. da wurde immerhin ein junger Mensch aus dem Leben gerissen..

    was ist denn mit "klarer ansage" gemeint?
    Viele schreiben das immer, aber wie sieht das aus?
    Ist das ein wütendes und lautes anschreien, ein Leinenruck mit lauter stimme, oder was ganz anderes?

    wahrscheinlich ist der Thread schon viel weiter, aber ich antworte darauf trotzdem mal, weil ich das bei meinen Hunden durchaus verwende..

    es ist bei mir weder anschreien, noch Leinenruck. Es ist einfach eine bestimmte Art von Anschauen. Sehr präsent, Blick direkt auf den Hund, dazu entsprechende Körpersprache die dem Hund sagt 'ich meine das VERDAMMT ernst'..

    ich berühre den Hund dabei nicht und kann das auch komplett leise machen...

    das ist hier so das, was ich mit 'klarer Ansage' meine.