ich bin nicht flying-paws , aber ich habe das mit meinem Mali-Rüden nie gemacht, also mich so 'spannend' gemacht, Leckerliebäume gefunden oder dergleichen..
der ist eh ein Hund, der viel nach mir schaut, immer eng den Kontakt hält, da war das gar nicht nötig..
er lief ebenfalls von Tag eins an ohne Leine, in geeignetem Gebiet. Ich habe ihn belohnt (Futter) wenn er zu mir kam, wenn er Kontakt zu mir gesucht hat (Blick zu mir), wenn er sich umorientiert hat (zu mir zurück kam).
Parallel dazu habe ich recht früh angefangen einen Super-Rückruf zu etablieren, bei dem er alles sofort stehen und liegen lässt und zu mir kommt.. der ist über Spielzeug aufgebaut..
Hat hier hervorragend funktioniert, Schleppleine war auch als Junghund nie nötig. Selbständiges Anzeigeverhalten (Hund, Menschen, Wild) funktioniert bis heute. Er hat einen recht engen Radius und kommt mit wenig Ansprache aus.
Mal ein Beispiel für Umorientierung: wir waren mit einer Freundin und insgesamt 4 Hunden auf nem recht engen Weg spazieren. Ares entspannt im Trab vorne weg. Plötzlich dreht er an einer Kurve um und rennt im Galopp an meiner Freundin und all den Hunden vorbei zu mir: ihm kamen Menschen mit mehreren Hunden entgegen.
Mir war halt wichtig, dass er das spazieren gehen als Ausgleich zum Hundesport hat. Da muss er ja hochkonzentriert sein, immer alle Kommandos schnell und korrekt ausführen.
Daher ist spazieren gehen bei uns einfach Seele baumeln lassen und etnspannen. Freizeit sozusagen.