Beiträge von miamaus2013

    Wurde mal auf Demodex-Milben untersucht?

    Die hatte meine Hündin als Junghund. Die sah da auch grauenhaft aus, fast ganz kahl, und hatte schlimmen Juckreiz..

    Laut meinem Tierarzt damals kann es sein, dass diese Milben auf Cortison besonders anspringen und das gerade noch mal einen Milbenschub auslöst.

    Ist denn die Absatz-Frequenz höher als normal?

    Oder ists Kot zu normalen Zeiten ohne dringliches "Müssen" zwischendurch, der jetzt breiiger ist?

    Grundsätzlich schliesse ich mich dem Tipp mit der Moroschen Karottensuppe (wir verfüttern ja nach wie vor nicht hasilein75 s Moro :lol: ) an, das ist ein hervorragendes Durchfallmittel und hat hier in tiefgefrorenem Zustand für den raschen Erstangriff sogar einen festen Platz in der "Tierapotheke".

    Normale Zeiten, ohne dringenderes Müssen. Nur Lösen selbst scheint ihn selbst zu stressen.

    Wenn Hund nicht öfter Kot absetzen muss und das Häufchen einfach nur ein bisschen weich ist mache ich gar nichts..

    Also weder was spezielles füttern noch sonst irgendwas.. einfach ganz normal weiter füttern und normaler Umgang mit dem Hund..

    Ich verstehe deine Intention total, bei uns in den Verein kommen auch ganz viele Leute mit der gleichen Intention in die BH-Gruppe..

    Sie wollen keine Prüfungen laufen, sondern einfach einen Hund, der im Alltag problemlos läuft..

    Aber wenn man ehrlich zu den Leuten ist, dann muss man ihnen eigentlich gleich sagen, dass die BH-Gruppe dafür der falsche Ort ist und dass man das streng genommen als Verein gar nicht leisten kann..

    Die Begleithundeprüfung suggeriert von ihrem Namen her unglücklicherweise, es würde darum gehen, den Hund als Alltagsbegleiter zu prüfen. Das ist aber völlig falsch. Es ist die Einstiegsprüfung in einen Großteil de Hundesports. Und das wird da auch überprüft.

    Das wird und kann euch im Alltag nicht helfen, weil es einen völlig anderen Ansatz hat.

    Dass dein Hund auf dem Hundeplatz so brav ist, ist logisch, denn Hunde lernen ortsbezogen.

    Wenn du euer Problem im Alltag angehen willst, wäre es am sinnvollsten, du suchst dir genau dafür einen Trainer, der die im Alltag Einzelstunden gibt.

    Mit dem BH-Kurs wirst du aller Wahrscheinlichkeit nach nicht das erreichen, was du dir wünschst.

    Warum nur?

    Vielleicht, weil es einfach so angeboten wird?
    Bei uns gibt es mehrere Gruppen. Die Welpen/Anfänger (überwiegend Einzeltraining im Gruppenverband), die Fortgeschrittenen+Problematischen Hunde (nur noch Übungen als Gruppe) , danach kann man in eine BH Gruppe wechseln. Bevor man zu den Fortgeschrittenen wechselt, macht es eben schon Sinn, das der eigene Hund soweit hört, dass er nicht in die Problematischen Hunde reinbrettert. Während in der Welpen/Anfänger Gruppe auch ganz viel ohne Leine gemacht werden darf. Da sind nur die "Tut Nixe" versammelt. Wenn sich da einer mal verselbstständigt, wenn man mal Übungen ohne leine machen möchte zwischen anderen Hunden, wird höchstens unerlaubter Wiese mit dem Nachbarn getobt :see_no_evil_monkey: .

    Solche Gruppen würde ich mit meinen Hunden nicht besuchen..

    Ich möchte, dass sie im Training konzentriert mitarbeiten und den Fokus auf mich legen. Und nicht die ganze Zeit schauen, ob sich vlt doch noch irgendwo ein Spiel ergibt..

    Genau mit solchen Gruppen bekommt man Hunde, die den Menschen ausblenden und irgendwo hin rennen.

    Daher trainiert mein Junghund zb auch nur im Einzeltraining. Schön fokussiert und konzentriert, eine kurze, geplante Einheit..

    Gruppentraining, und dabei andere Hunde ausblenden, kommt erst später.

    Die Leute rennen zum BH -Training und zur Hundeschule

    Das liegt aber nicht an der Hundeschule an sich, sondern an der Qualität des Trainings. Völlig egal ob Hundeschule oder Verein..

    Ich werde meinen Junghund zb im Obi bewusst nicht mehr im Verein aufbauen, sondern in einer Hundeschule.. die Betreiberin ist allerdings auch mehrmals mit ihrem Hund auf der WM gelaufen. Also qualitativ ist das Training vielen Vereinen weit überlegen..

    Das halte ich zb für nicht realistisch bzw. bin ich auch mal abgelenkt, in ein Gespräch vertieft oder so..

    ....

    Oder ich habe mal ne Nachricht auf dem Handy geschrieben, sehe über den Rand des Handys beide Hunde nah bei mir stehen - kam uns ein Mensch mit Hund entgegen..

    Das habe ich nicht gemacht, wenn ich mit meinem Hund unterwegs war (schon gar nicht offline, da gehört meine Aufmerksamkeit dem Hund und der Ungebung) und bei mir hat das zum großen Teil der Fälle geklappt. Ich habe so gut wie alles immer vor ihm gesehen und falls nicht wurde Hundi "gestoppt".

    Bewundernswert, wenn das wirklich immer klappt..

    Für mich ist es schlicht einfacher, wenn die Hunde bei reizen zu mir kommen.. so muss ich nicht ständig die Gegend scannen

    Mir macht es nichts aus, wenn die Hunde gut versorgt sind.. sorgen mache ich mir nur, wenn die Versorgung ungewiss ist.. aber ich weiß, dass sie es nicht schlimm finden, wenn sie fremdbetreut werden..

    Ich bin auch schon in Urlaub gefahren und Ares war drei Wochen lang in einer Hundepension, für mich war das überhaupt nicht schlimm. Und für ihn auch nicht.

    ALLES IMMER vor dem Hund sehen.

    Das halte ich zb für nicht realistisch bzw. bin ich auch mal abgelenkt, in ein Gespräch vertieft oder so..

    Daher ist mein Ziel, dass meine Hunde erstmal zu mir kommen, wenn sie was entdeckt haben..

    Letztens war ich noch am überlegen, ob der rote Fleck auf dem Feld Gestrüpp ist oder ein Reh, da kam Ares schon zu mir - und das Reh rannte weg. |)

    Oder ich habe mal ne Nachricht auf dem Handy geschrieben, sehe über den Rand des Handys beide Hunde nah bei mir stehen - kam uns ein Mensch mit Hund entgegen..

    Das ist so mein Trainingsziel.