Beiträge von miamaus2013

    Was aber überhaupt nicht ins Bild passt, ist das Festhalten der Hündin.

    Machen das erwachsene Hunde nicht auch, wenn sie jüngere maßregeln, dass sie die festhalten bis ein deutliches „Einlenken“ von Seiten des aufmüpfigen Plagegeistes kommt? Oder bin ich da gedanklich grad falsch abgebogen? :???:

    Meine Hunde machen das untereinander auch mal, wenn’s der Junghund mal wieder übertrieben hat..

    ABER da entstehen keine Verletzungen.. die haben ihre Beißkraft da schon so im Griff, dass sie den anderen zwar festhalten, aber nicht verletzen…

    Ja das ist korrekt.. als Hundehalter muss man im Rahmen der Tierhalterhaftung den entstandenen Schaden ersetzen.. völlig egal welche Summe da Ende steht.. und auch zb bei Spätschäden, wenn die Kinderhand zb dauerhaft beeinträchtigt ist.

    Wobei ich mir grade nicht sicher bin, ob die Versicherung wirklich in Vorleistung gehen muss..

    Denn eigentlich handelt es sich ja nicht um eine Pflichtversicherung und somit hat der Geschädigte keinen Direktanspruch gegen die Versicherung.

    (So wäre es zb bei einem Verkehrsunfall unter Einfluss von zu viel Alkohol. Da geht die Versicherung in Vorleistung weil Pflichtversicherung und somit besteht ein Direktanspruch des Geschädigten. Die Versicherung holt sich das Geld dann aber beim betrunkenen Autofahrer wieder im Rahmen eines Regresses.)

    Dazu kommt Nachsorge, ggf Schmerzendgeld, ggf Schadensersatz.

    Wird auch Schmerzensgeld von der Versicherung gezahlt? Bin immer davon ausgegangen, dass man sowas auf jeden Fall aus eigener Tasche zahlen muss.

    Wäre ja auch ganz ok, so für den Lerneffekt.

    In Deutschland hat Schmerzensgeld keinen Strafcharakter (anders zb in den USA), sondern ersetzt nur den tatsächlich entstandenen Schaden und wird daher in der Regel von den Versicherungen bezahlt.

    Kalle macht ja auch seit er ein Welpe ist quasi nix anderes - der ist ja in den Hallen und auf den Turnierplätzen aufgewachsen :lol:

    Für den ist das völlig normal. Sein natürlicher Lebensraum ist einfach die Hundesporthalle :lachtot:

    Kalle ist schon „besonders“ und toll 😀.

    Gustaf ist auch innerstädtisch aufgewachsen und trotz sehr hoher Hundedichte ist das unsere größte Herausforderung.

    Das ist er wirklich :herzen1:

    Wobei ich fairerweise sagen muss: die meisten Junghunde, die regelmäßig mitkommen zu den Turnieren, sind so drauf wie Kalle..

    Ich glaube es ist da halt nicht nur die hohe Hundedichte, sondern dass es immer auch so ein bisschen in Richtung schlafieren, als Mittel des Antijagdtrainings, geht.

    Anne_Boleyn auch unabhängig von dem Vorfall: wenn ein Hund solche Stressanzeichen und einen solch deutlichen Konflikt zeigt, würde ich ihn nicht in den Kontakt mit anderen Hunden lassen..

    Ich finde, Hundekontakt sollte etwas positives sein, etwas womit der Hund sich wohl fühlt.. und wenn er das nicht tut, dann gibt es auch keinen Kontakt…

    Ich würde mir an deiner Stelle ein paar souveräne, sichere Hunde suchen und mit denen spazieren gehen. Ruhig auch erstmal völlig ohne Kontakt zwischen den Hunden. Kontakt würde ich erst zulassen, wenn deine Hündin sicher fühlt und dann auch nur in dem Maß, in dem sie sich sicher fühlt. Wird es ihr zu viel, würde ich es beenden und dann gibt es eben wieder Abstand zwischen den Hunden bis deine Hündin sich wieder gut fühlt.

    Ich bin sehr geräuschempfindlich.. im Obi geht bellen dazu überhaupt nicht..

    Daher ist „leise!“ hier eine durchaus gängige Ansage. :hust:

    Im Obi breche ich das Training beim ersten geräuschvollen Atmen ab. Also noch bevor er fiept oder bellt. Er geht dann sofort ins Auto.

    Im Agi gestehe ich ihm einige wenige Beller zu (da nehme ich es selbst im Lauf nicht so stark wahr). Aber da bellt er auch eigentlich nur, wenn er nicht so richtig weiß, was er jetzt machen soll oder wenn der Abstand mal sehr groß wird, das geht dann schon klar für mich.