Alles anzeigenmiamaus2013 hattest du das mit dem Rückwärtsschicken geschrieben? Bin nicht mehr sicher in welcher Situation du das beschrieben hattest.
Ich habe das gestern ausprobiert. Wir haben gerade wieder die Phase, alles was uns anstarrt wird potentiell angepöbelt.
Jedenfalls habe ich es gestern mit rückwärtsschicken probiert, bis er umgelenkt hat. Hat super funktioniert. Und es war spannender Weise nachhaltig.
Heute war kein einziger Hund ein Problem, obwohl er angepöbelt wurde. Schon gestern konnte ich ihn danach sogar aus einer Situation rausholen.
Mir ist klar, dass man den Hund körperlich bedroht. Aber was ist da der Schlüssel?
Oder doch Zufall? Ich grübel noch
Ja genau ich war das.. also falls du das „in den Hund drehen und den Hund zurück drängen meinst“.
Warum es funktioniert? Also ich würde sagen, weil es eine positive Strafe (=etwas Unangenehmes wird hinzugefügt) ist, mit dem man ein selbstbelohnendes Verhalten (das Gepöbel) abbricht und dem Hund direkt im Anschluss eine mit positiver Verstärkung (= etwas angenehmes wird hinzugefügt) aufgebaute Alternative anbietet, die gleichzeitig noch mit negativer Verstärkung (= etwas unangenehmes wird entfernt) verstärkt wird.
Also auf der Alternative liegt quasi ein doppelter Fokus.
Und zudem „liegt“ das Hunden glaube ich auch einfach grundsätzlich, weil viele Hunde ja eh gerne das „wer bewegt wen“ Spiel spielen..
Und: man tritt als Mensch in der Situation auch einfach klar und bestimmt auf, positioniert sich klar, ohne Hektik, ohne Übertreibung.
So zumindest MEINE Erklärung, wieso das für MICH und MEINE Hunde funktioniert.