Beiträge von miamaus2013

    Mia, mein Supermutt aus Rumänien, ist zb auch schwer krank. Sie hat eine immunmediierte Thrombozytopenie und wäre vor knapp 1 1/2 Jahren, mit nicht mal 9 Jahren, fast gestorben..

    bis heute steht sie unter relativ enger medizinischer Überwachung und muss wahrscheinlich bis an ihr Lebensende Medikamente nehmen..

    Achso und als ich sie bekommen habe, hatte sie eine generalisierte Demodikose, die sich mit den für Hunde zugelassenen Medikamenten auch nicht in den Griff bekommen ließ.. erst der letzte Versuch mit einem umgewidmeten Medikament hat sie gerettet.. sonst hätte man sie mir nicht mal einem Jahr schon erlösen müssen.

    Und das als, wie gesagt, Supermutt, also mit quasi der größtmöglichen genetischen Vielfalt. :ka:

    Ich hab die Formulierung hier schon öfters gelesen, deswegen frag ich einfach mal: Woran habt ihr denn gemerkt, dass euer Hund für etwas wirklich "brennt"?

    Kalle ist ja für nen bestimmten Sport eingezogen und wurde auch danach ausgesucht, dass er mit hoher Wahrscheinlichkeit Spaß an diesem Sport hat..

    Er macht das schon von Welpe an, natürlich babygerecht. Und ja, er findet das auch richtig toll und brennt richtig dafür..

    Woran man das merkt? An seiner Körperhaltung, seiner Mimik, seiner Freude und Begeisterung, daran, wie wichtig ihm selbst das ist und wie fokussiert er dabei ist, wie wenig er sich ablenken lässt..

    Noch zur Sache mit der Rasse:

    Hier ist ja nach zwei Nicht-Bordern im Agi dann doch ein Border eingezogen.,

    Und ja, ich muss sagen, es ist schon was anderes. |)

    Mia und Ares haben auch gerne Agi gemacht und Ares hat’s ja auch in die 3 geschafft und läuft jetzt auch nicht sooo schlecht (er hat halt mich als Handycap)..

    Aber Kalle LEBT einfach fürs Agi, dem war schon als Welpe/Junghund klar: genau das ist einfach SEIN Sport. Ich hab ein Foto von ihm, da ist er 5 Monate alt und strahlt in einer Agi-Halle sitzend förmlich übers ganze Gesicht. Mein erster Gedanke bei dem Bild „der Border ist seinem natürlichen Lebensraum“. :lol:

    Und so ist der eben auch im Training. Der ist immer fokussiert und lässt sich einfach durch nichts (Menschen, andere Hunde auf oder neben dem Parcours) ablenken, weil Agi für ihn selbst einfach die absolut höchste Priorität hat..

    Der kleine Hund macht einfach richtig Spaß im Training.. :herzen1:

    Ich habe zb schon mal mitbekommen, wie während der Parcoursbegehung der Parcours für die nächste Klasse am Rand noch „umgeplant“ wurde. :D

    Wobei das ja nicht schlecht sein muss. Wir hatten bei dem Reithallenturnier Mark Fonteijn als Richter. Super sympathisch und toll zu laufende Parcours, fand ich. Der ist aber eher 3x abgegangen, bis er mit den angedachten Laufwegen zufrieden war, bzw. hat auch noch umgeplant. Ich finde das eher sympathisch, wenn ein Richter merkt, ok, einen Ticken anders wäre netter zu laufen. (Ich könnte jetzt noch andere Richter lobend erwähnen, aber bin so schlecht mit Namen |) )

    Ja das ist klar, dass die Richter noch mal über die Linien schauen finde ich gar nicht schlimm.. ganz im Gegenteil..

    das sehe ich auch regelmäßig. Auch das beim abradeln noch mal was umgestellt wird..

    Aber da war’s echt so, dass er sein Tablet geöffnet hatte und der Parcours der nächsten Klasse war weg. |)

    Natürlich kann er das auch woanders lernen, aber dafür muss man halt in verschiedene Gebiete gehen, wie soll denn der Hund das sonst lernen? Und eine lange Leine soll ja einen gewissen Radius simulieren. Im engen "Fuß" festgetackert geht auch, bringt aber nichts. Ist jetzt auch nicht so als würde der Hund täglich eine Leine schrotten. Es ist vorgekommen, Equipment muss optimiert werden damit es eben NICHT passiert, aber irgendwelche Horrorszenarien von einem absolut Out of control Hund können sich gerne zurechtgedacht werden, entsprechen aber nicht der Realität.

    Ja eben, an 1,50 m Leine kann ich den Rückruf unter Ablenkung halt nun mal nicht üben. Und nur weil der ohne Ablenkung (in eingezäunten Gebieten) gut klappt, heißt es nicht, das Herr Hund schon überall allen Reizen widerstehen kann. Und diese Horrorszenarien sehe ich auch nicht aus Deinen Beschreibungen. Eher so: Achtung Hase, Hund rennt los und vergisst im Adrenalinrausch einfach, dass noch wer dran hängt. Irgendwann kommt er dann wieder, Hase hoffentlich noch heil, aber Gefahr für Menschen war nicht da.

    Gefahr für Menschen ist in dem Moment da, in dem der hetzende Hund, der da Wild verfolgt, eine Straße kreuzt..

    je nachdem wie lange der Hund weg ist, kann er ja durchaus ne ordentliche Strecke zurück legen..

    Und gerade jetzt zur Brut- und Setzzeit ist hetzen halt auch echt richtig schlimm fürs Wild..

    Das mit dem Rückruf verstehe ich nicht so ganz: ein Hund, dem bei Wildsichtung derart die Sicherungen raus knallen, dass er eine Leine zerreißt, der ist mit Sicherheit auch an der kurzen Leine nicht entspannt bei Wildsichtung. Und genau das wäre halt mein Ansatzpunkt. Dass dem Hund eben bei Wildsichtung nicht alle Sicherungen raus knallen, weil in so einem Zustand KANN er weder nen Rückruf befolgen noch überhaupt was lernen.

    Ich will da gar nicht drauf rumreiten, ich hab vermutlich auch am wenigsten Ahnung. Aber wenn er es in eingezäuntem Gelände kann, dann kann er es ja woanders auch lernen. Ich würde mit 3-5 Meter anfangen, damit er nicht solche Kräfte entwickeln kann. Und erst wenn er da verstanden hat, nicht in die Leine zu rennen, diese verlängern.

    Natürlich kann er das auch woanders lernen, aber dafür muss man halt in verschiedene Gebiete gehen, wie soll denn der Hund das sonst lernen? Und eine lange Leine soll ja einen gewissen Radius simulieren. Im engen "Fuß" festgetackert geht auch, bringt aber nichts. Ist jetzt auch nicht so als würde der Hund täglich eine Leine schrotten. Es ist vorgekommen, Equipment muss optimiert werden damit es eben NICHT passiert, aber irgendwelche Horrorszenarien von einem absolut Out of control Hund können sich gerne zurechtgedacht werden, entsprechen aber nicht der Realität.

    Dann lass doch die Schleppleine einfach weg, wenn er doch eh gut unter Kontrolle ist… :???:

    Kalle kennt ja zb gar keine Schleppleine.. :ka:

    Aber bei einem Hund der mehrfach Leinen zerrissen hat, sollte man doch langsam ein Gefühl dafür bekommen, wann eine lange Leine zu viel ist..

    Zumal ja jetzt die Überlegung im Raum steht, auf eine Longe aus dem Reitsportbedarf auszuweichen.. das klingt für mich nicht so, als würde man grundsätzlich mal überlegen, erstmal ne kürzere Leine dran zu machen, wo man mehr Kontrolle und Einfluss hat.

    Aha na wenn das für dich so klingt als würde der Hund niemals an einer kurzen Leine laufen ok :rolling_on_the_floor_laughing:

    Ich habe nicht gesagt, dass er niemals an der kurzen Leine läuft..

    Aber du hast doch geschrieben, er hat mehrere Leinen zerrissen und deswegen überlegst du jetzt, ob du eine Longe holen sollst..

    Und klar, Material kann mal nachgegeben, aber die Betonung liegt für mich auf mal.. wenn das ständig passiert ist es halt doch irgendwie was anderes… :ka:

    Ares ist mit seinen 30 kg auch kein kleiner Hund und als Mali sicher keine Schlaftablette.. aber der hat zb noch keine Leine zerlegt.. :ka:

    Aber bei einem Hund der mehrfach Leinen zerrissen hat, sollte man doch langsam ein Gefühl dafür bekommen, wann eine lange Leine zu viel ist..

    Zumal ja jetzt die Überlegung im Raum steht, auf eine Longe aus dem Reitsportbedarf auszuweichen.. das klingt für mich nicht so, als würde man grundsätzlich mal überlegen, erstmal ne kürzere Leine dran zu machen, wo man mehr Kontrolle und Einfluss hat.