Beiträge von miamaus2013

    Ich hab mal eine Frage. Ich habe jetzt einen Gassihund, eine lustige, 8 Monate alte Boxer Hündin. Das einzige, was mich echt erschreckt hat, war ihre Atmung. Die klang fast so schlimm wie die von Diego nach seiner OP... Die Besitzerin meinte, dass das nicht an der Wärme liegt sondern sie immer so klingt... Gibt es sinnvolle Untersuchungen, die ich ihnen vielleicht ans Herz legen kann?

    Ist halt auch eine brachyzephale Rasse, von daher würde es mich eher wundern, wenn sie keine Atemgeräusche hat..

    Aber klar, natürlich kann man untersuchen lassen, ob sich zb das Gaumensegel in einer OP „richten“ lassen würde..

    Diejenigen, die zu Hause arbeiten: Wie habt ihr dem Hund das Alleinbleiben beigebracht?

    Zwei meiner drei Hunde sind während meines Studiums eingezogen und da war ich den Großteil des Tages zu Hause..

    Die haben problemlos allein bleiben gelernt.. ich habe da von Anfang an auf nen festen Ablauf geachtet, so wie er auch jetzt ist, wenn ich arbeite: spazieren gehen, füttern, allein sein.

    Während meines Studiums, wenn ich zu Hause war, habe ich die Hunde in der Wohnung in ein anderes Zimmer gepackt, in dem ich eben nicht war.

    In dem Zimmer waren sie dann auch mal 3 - 4 Stunden. Eben genau so, als wäre ich arbeiten und außer Haus.

    Den gleichen Ablauf gibt es eben jetzt auch, wenn ich arbeite.

    Und natürlich waren sie auch zu den üblichen Dingen wie einkaufen, Arztbesuche, mal Kaffee trinken bei ner Freundin oder so alleine zu Hause.

    Kalle ist ja erst mit 15 Wochen eingezogen. Danach hatte ich 2 Wochen Urlaub, dann ging er zu ner Freundin von mir und so ab 20 Wochen blieb er problemlos vier Stunden allein.

    Ich habe Kalle aber mit den anderen beiden auch von Anfang an alleine gelassen. Er ist Samstag eingezogen und Montag war ich 1 1/2 Stunden weg, mein Auto waschen und was einkaufen.

    Ganz alleine bleiben hat Kalle auch ziemlich von Anfang an geübt..

    Ich habe ne Kamera und schaue immer mal wieder rein, die meiste Zeit schlafen, dösen die Hunde ganz entspannt. Hin und wieder spielen Ares und Kalle mal miteinander.

    Für meine Hunde gilt die Regel, dass man den anderen gerne so richtig scheiße finden kann, man das aber bitte unbedingt für sich behält.. :hust:

    Auf angepöbelt werden reagieren sie, auftrainiert, damit dass sie mir ins Gesicht schauen. Oft reicht es schon, wenn in Entfernung ein Hund bellt und sie schauen mal kurz zu mir.

    Habe mir das Alternativverhalten überlegt, weil das eigentlich nie falsch ist, egal in welchem Zusammenhang.

    Bisschen aufpassen muss ich allerdings, wenn der andere Hund seinen Mensch so richtig zu uns hin zieht.. weil auf ne Berührung reagieren sie in so einem Kontext dann halt schon.

    Das wichtigste für mich ist, dass der Welpe seinen Namen lernt und auf Kommando Pipi zu machen.

    Dann finde ich ein Markerwort für richtiges Verhalten und ein Abbruchkommando wichtig.

    Ich lasse meine Welpen immer möglichst früh ohne Leine laufen beim spazieren gehen und auch alleine bleiben gehört von Anfang an ganz normal zum Alltag dazu.

    Im Agi ist es ja mittlerweile noch „krasser“.. die läufige Hündin läuft ganz normal mitten im Starterfeld, ohne Startdecke oder sowas..

    wenn die Leute also nix sagen, merkt man nicht mal, wenn ne läufige Hündin direkt vor einem startet.. :ka:

    und natürlich sind die auch ganz normal mit am Turnierplatz, in den Zelten, bei den Wohnwägen..

    die Rüden haben das also permanent in der Nase. Wenn man dort campt auch mal drei oder vier Tage ununterbrochen.

    Junge Rüden wachsen da ganz normal rein..

    Hatten das ja letztens erst. Saßen am Parcoursrand rum, Hunde frei um uns rum. Kalle war für seine Verhältnisse mal außerordentlich interessiert an einer Hündin. Er lag im Schatten und hat ihr die Nase an den Popo gehalten, als sie vor ihm rum stand.. hab ihm dann gesagt, er soll das lassen. Und dann kam von der Besitzerin der Hündin „Achso, die ist läufig“..

    Und das ist exemplarisch für den Umgang mit läufigen Hündinnen im Agi

    Ich hatte Sorge, dass die Hunde im Wartezimmer sterben, die Besitzer sind entspannt Kaffee holen gegangen und haben untereinander witzige Schnarchvideos und Sitzschlafbilder geteilt.

    Das hatte ich auch schon mal: ich war mir vom Erscheinungsbild des Hundes und seiner angestrengten Atmung so sicher, dass der jeden Moment kollabiert und auf jeden Fall wegen Atemproblemen da ist..

    Der Besitzer hat sich ganz entspannt unterhalten und war da „wegen der Kontrolle seiner entzündeten Ohren - ist auch schon viel besser geworden“.

    Ich find das soo krass, wie man offensichtliche Zeichen von Atemnot als ganz normal wahr nimmt.. :verzweifelt:

    Und auch dieses: ja im Sommer können wir nicht spazieren gehen - das ist einfach nicht normal.. selbst meine schwer kranke Hündin kann im Sommer spazieren gehen.. da kann’s einfach nicht sein, dass ein junger, vermeintlich „gesunder“ Hund das nicht schafft.. :mute:

    Und ich rede nicht von Wanderungen.. aber 10 Minuten entspannt zum Wasser laufen, plantschen und 10 Minuten entspannt zurück laufen ist jetzt wirklich keine körperliche Höchstleistung.

    Ich kann auch hier wieder nur von „meiner“ Rasse schreiben und auch nur das, was ich mir angelesen habe, bzw. Was überhaupt übermittelt wurde (und noch wird. Aber inzwischen sitzen die RR wohl auch eher in den Trucks und dürfen nur auf kurze Strecken raus).

    Der Arbeitseinsatz eines Rhodesian Ridgeback ging demnach schon durchaus über Stunden, zumindest immer im Trab, denn die Menschen waren auf Pferden unterwegs. Ich habe auch gelesen, dass es längst nicht jeder Hund überlebt hat. Je nach Jagdsequenz musste der Hund auch im Galopp ran. Also nicht nur 15 Minuten Arbeitseinsatz. Das ist dann vielleicht eher die natürliche/an den Lebensraum angepasste Hitzeressistenz, die potato erwähnt und eben nicht die mühsam rangezüchtete der nordwestlichen Hunde. Wobei sich mir auch die Frage stellt, wie darauf gezielt selektiert werden soll.

    Aber benutzt man Ridgebacks denn noch zum arbeiten in dem ursprünglichen Einsatzgebiet? Und gibt es demnach dann quasi eine Arbeitslinie, wo es nicht (so sehr) um Optik geht, sondern wo einzig und allein auf den Arbeitseinsatz selektiert wird? Und eben auch Hunde, die direkt von diesen arbeitenden Hunden abstammen?

    Oder ist das mehr so ein „da hat man die Hunde ursprünglich mal für eingesetzt, macht man aber heute gar nicht mehr und es geht eigentlich nur noch um Optik“?

    Um mal exemplarisch Mali und Border Collie raus zu greifen: das sind ja beides Rassen, die zum Teil stark auf ihren jeweiligen Arbeitseinsatz selektiert werden, wo dann auch Optik nur eine untergeordnete Rolle spielt und die Einsatzfähigkeit das Maß aller Dinge ist..

    dementsprechend trennen sich ja auch die beiden Rassen beispielsweise in eine Arbeitslinie und in eine Showlinie..

    einmal steht eben die Optik im Vordergrund und einmal die Arbeitsleistung.

    Und je nachdem aus welcher Linie man einen Welpen kauft merkt man da eben schon deutliche Unterschiede.

    Bei Sichtung aufgeregt wie immer. Durften dann eine Runde zusammen. Spielen, Rennen, wir freuen uns schon.

    Hast du mal versucht, das anders zu machen?

    Also keinen Kontakt zuzulassen, auch nicht zur Begrüßung, wenn er so aufgeregt ist?

    Bei meinen Hunden gilt zb, dass sie keinen Kontakt aufnehmen dürfen, wenn sie sehr aufgeregt sind.. dann bleibt die Leine dran, bis Hund sich entsprechend beruhigt hat und die Murmeln sortiert sind..

    Ich denke, es könnte für den Hund schwer sein, dass seine Aufregung mal (am Anfang) mit Kontakt belohnt wird und mal nicht, denn gerade variabel belohntes Verhalten festigt sich ja besonders gut..

    Wir waren heute wandern und eventuell haben wir den Wanderweg eeeetwas falsch eingeschätzt |)

    Es waren letztendlich 14 sehr bergige, sehr heiße und damit sehr anstrengende Kilometer. :tropf:

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    Der kleine Hund hat das grandios gemacht.

    Er konnte die ganze Zeit über frei laufen und war einfach mega brav. Er hat den anderen Hund nicht genervt und war immer in der Nähe, ich musste ihn quasi gar nicht rufen. Wenn uns Menschen entgegen kamen, hat er sich einfach von ganz allein neben mir einsortiert und blieb da auch einfach ohne Leine. Er war die ganzen vier Stunden nicht einmal an der Leine.

    Haben zwei Pausen gemacht, in der einen Pause hat er mit Ares bisschen im Laub gespielt und in der zweiten Pause lag er einfach im Schatten rum und hat gewartet, bis es weiter geht.

    Aber er wäre nicht Kalle, wenn ich ihn nicht zweimal vom Schoß unserer Begleitung hätte runter pflücken müssen. :ops:

    Kalle ist sich sicher, Menschen setzen sich nur hin, damit er dann auf den Schoß des Menschen springen kann. :lol:

    Kalle kam heute mit zum Betriebsausflug und hat das wirklich toll gemacht. Leinenführigkeit war erwartungsgemäß nicht vorhanden, aber er hatte Geschirr drauf, daher war das total okay.

    Freilauf ging problemlos und beim Essen hat er nicht genervt oder gebettelt, sondern geschlafen.

    Foto am Ziel der Wanderung.

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    Direkt an nem fremden Hund liegen geht voll klar für Kalle.


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    Ja, er liegt neben seiner Decke, aber er schläft.

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    mitten im Trubel - gar kein Problem

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