Beiträge von miamaus2013

    Pansen ist nicht zwingend notwendig. Ich fütter nur Pansen, wenn ich welchen aus Weidehaltung bekomme, nur dann hat er die notwendigen Enzyme. Aus Pansen aus Massentierhaltung kann der Hund nichts ziehen, was es nicht auch in anderen Nahrungsmitteln gibt. Letztendlich ist Pansen nur Bindegewebe, entweder mit Enzyme oder ohne, je nach Haltung des Schlachttieres.
    Ich fütter seit gut 6 Monaten keinen Pansen mehr.

    na den Hund nen schritt nach vorne oder hinten, rechts oder links schicken. Lieber Punktabzug für Zusatzkommandos als eine komplette Nullrunde.

    sorry, irgendwie stand ich voll auf dem Schlauch :hust:

    @ Rotti, im Training korrigiere ich das nicht. Sollte es da mal vorkommen, breche ich die Übung ab und setze sie neu an. Passiert aber sehr sehr selten.

    Dass die Hunde nicht erwachsen werden sollen ist ja nur das Geringste.

    Ich habe wirklich drauf gewartet, dass sie gestört, dick und krank wird.

    und was ist passiert? Nichts.. sie hat sich zu einem völlig normalen, schlanken, gesunden Hund entwickelt, der keinerlei Probleme hat.

    Zufall? Ich weiß ja nicht..

    Na, ja ich denke man sollte da weder Horrorszenarien ausmalen, noch die möglichen Probleme unter den Teppich kehren. Das deine Hündin glücklicher Weise keinerlei negative Veränderungen zeigt bzw keine Probleme aufgetreten sind, ist natürlich sehr schön und freut mich für euch, sollte aber nicht darüber hinweg täuschen, daß eine sehr frühe Kastration durchaus Gefahren birgt. Auch wenn nicht bei jedem Hund alles und in massiver Form auftritt.


    LG

    Franziska mit Till


    ich meine das jetzt nicht böse, aber es klingt immer so, als MÜSSEN zwangsläufig irgendwelche Probleme auftreten.
    Und wenn das nicht so ist, dann wird eben alles, was im Hundeleben so passiert auf die Kastration geschoben.

    Sollte sich meine Hündin zb jetzt einen Kreuzbandriss zuziehen, dann wars sicher die Kastration. Das sie nicht unerheblichen Belastungen (Agility, Obedience, Reitbegleithund, Toben mit Hunden, Ballspielen usw usw) ausgesetzt ist, spielt dann sicher keine Rolle mehr.

    Bitte nicht falsch verstehen, ich will eine Kastration nicht verharmlosen und ich würde einen Hund auch weiterhin nicht ohne medizinische Indikation kastrieren lassen. Aber auch kastrierte Hunde führen eben nicht zwangsläufig ein schlechtes Leben.

    Es geht aber darum, wie viel Futter für das Bewegungspensum angemessen ist und nicht wie viel Bewegung für den Hund angemessen ist.


    so meinte ich das.

    Ich wollte damit nicht sagen, dass du deinen Hund zwangsläufig mehr bewegen solltest. Sondern dass ich das, was er aktuell an Bewegung hat, eben nicht als so sonderlich aktiv einstufen würde, dass ich das extra im Futter berücksichtigen würde.

    Ich finde es gut, dass TE sich hier erkundigt, auf was sie achten müsste, wenn sie den Kleinen aufnimmt aber hier wird von manchen ja so getan, als wäre es quasi das Todesurteil für den Hund, dass er so früh kastriert wurde und dass die TE sich damit einen unberechenbaren und schwerst geschädigten Hund nach Hause holen würde....


    Genau das habe ich damals erwartet, als meine Hündin früh kastriert werden musste. Nach allem was ich hier gelesen hatte, habe ich eigentlich Tag für Tag drauf gewartet, dass die Hölle losbricht und irgendwas ganz schlimmes mit ihr passiert. :(
    Dass die Hunde nicht erwachsen werden sollen ist ja nur das Geringste.

    Ich habe wirklich drauf gewartet, dass sie gestört, dick und krank wird.

    und was ist passiert? Nichts.. sie hat sich zu einem völlig normalen, schlanken, gesunden Hund entwickelt, der keinerlei Probleme hat.

    Zufall? Ich weiß ja nicht..

    Ja, also ich finde schon, dass er da sehr aktiv ist. Zumindest reichen die Pausen, dass er während den Unterrichtsstunden total ko in der Ecke liegt. Meist läuft es so, dass ich mit ihm auf den Sportplatz gehe, wo meist schon einige Schüler auf ihn warten. Dann wird getobt, gerannt, gerauft, was die Schüler ihm halt so anbieten. Da wir das Doppelstunden-System haben, haben wir zwei große Pausen, also zweimal 20 Minuten. Dann geht es ins Klassenzimmer, wo er erstmal alle Schüler begrüßt und sich dann erstmal Schlafen legt, weil er ko ist. Wobei die Begrüßung im Klassenzimmer jetzt im Gegensatz zu draußen eher ruhig abläuft. Das Mobiliar dankt es uns.

    Manchmal dürfen während der Stunde Schüler, die gut gearbeitet haben mit ihm kurz rausgehen, bis die anderen fertig sind. Dann hat er da auch nochmal Bewegung.

    Was man auch nicht unterschätzen darf: Die vielen Reize, die es in der Schule gibt und die auch erstmal verarbeitet werden müssen. Als Welpe war er zum Beispiel von einer Doppelstunde in der Schule schon total erschlagen. Heute ist er natürlich dran gewöhnt, aber ich denke trotzdem, dass es da jeden Tag noch genug Neues zum Verarbeiten gibt.


    ich bin ehrlich, ich finde das jetzt nicht besonders aktiv. Ok mag sein, dass ich da ne falsche Vorstellung habe, besonders aktiv finde ich es zb, wenn meine Hündin ne Stunde am Rad mitläuft (zusätzlich zu normalen Spaziergängen) oder wenn wir 2 h ausreiten gehen. Das sind für mich dann aktive Tage, an denen es meist auch etwas mehr Futter gibt.

    20 Minuten rumblödeln, toben, raufen, Ballspielen passiert hier mal eben so nebenbei. Sei es beim Training oder einfach nur so, weils Spaß macht. Ich finde das für nen jungen Hund ein völliges normales Pensum an Bewegung. :ka:

    Und nur weil ihn etwas müde macht, heißt das ja noch lange nicht, dass ihn das körperlich gefordert hat (darum gehts ja, wenn Kalorien verbrannt werden sollen). Ich habe zb grade 20 Minuten mit meiner Hündin Obi trainiert. Hauptsächlich Ablage, korrekte Winkel und Wendungen (auf der Stelle, keine große Strecke im Fuß), Apportel sauber halten, stehen und betasten. Und die ist jetzt richtig ko und pennt. Klar, das war geistig anstrengend. Aber viele Kalorien hat sie dabei nicht verbrannt und körperlich besonders aktiv war sie auch nicht.

    Ich habe eine aus medizinischen Gründen früh kastrierte Hündin (war bei der OP 7 1/2 Monate alt) die erwachsener nicht sein könnte.
    Zum Zeitpunkt ihrer OP war sie noch absolut Welpe/Junghund, sowohl im Verhalten mit Menschen, Hunden aber auch beim Training.
    Mittlerweile ist die OP gut 1 1/2 Jahre her und sie unterscheidet sich vom Verhalten her absolut nicht von unkastrierten Hunden. Sie ist absolut erwachsen und selbstsicher.

    Eine frühe Kastration muss also nicht immer bedeuten, dass der Hund nicht erwachsen wird.

    @Rafile, findest du das in der Schule echt sehr aktiv? Wie genau spielt er denn mit Kollegen und Schülern? Den Rest (Klassenzimmer wechseln, Treppen steigen) würde ich bei meiner Hündin zb eher als normales Alltagsgeschehen einordnen. Also nur weil sie mir im Haus hinter her dippelt finde ich sie noch nicht sehr aktiv. :ka:

    Meine Hündin hat auch lose Haut, besonders am Hals, aber auch am Rücken. Wenn ich sie so füttern würde, dass sie darein passt, könnte ich sie definitv rollen. :hust:

    Ich persönlich würde wohl auch versuchen, das Futter mit geraspeltem rohem Gemüse etwas zu strecken um so die nahrhafte Menge reduzieren zu können.
    Gerade wenn man sich Sorgen um die Gelenke macht, sollte man doch eigentlich auch drauf achten, dass die Gelenke eben nicht auch noch durch übermäßig Gewicht belastet werden.

    Ehrliche Frage...findest du den oben verlinkten Hund nicht zu fett?Schließe mich anNein. Er hat die typischen Proportionen, wie ich sie von Labbis kenne. Wenn er jetzt das ein oder andere Pölsterchen hätte, würde ich es verstehen, dass man ihn als mopsig bezeichnet. Aber ich für meinen Teil kann da kein Fettpolster erkennen. Im Gegenteil, ich finde ihn sehr gut bemuskelt. Er wird meines Wissens auch jagdlich geführt. Die Formwertnote hatte ich von seiner offiziellen Formwertbeurteilung, die nicht im Rahmen einer Ausstellung gemacht wurde.

    Mich würde interessieren, was er wiegt. Er hat 57cm SH. Aber Gewicht steht nicht dabei.


    Ohne das jetzt böse zu meinen, aber jetzt wundert es mich nicht mehr, dass hier so viele dicke Labbis rumlaufen.

    Der Hund auf dem Foto ist in meinen Augen viel zu dick, deutlich sichtbare Fettpolster sind zu am Hals (im Reitsport nennt man das Schneckenfett meine ich), auf der Kruppe, am schwanzansatz, am Schulteransatz und auf den Rippen Richtung Bauch zu sehen. Und ich rede nicht von einer hochgezogenen Bauchlinie, sondern einfach davon, dass sich auf den Rippen eine deutliche Fettschicht befindet. Der Bauch kann auch ohne diese Fettschicht gerade sein.

    Wenn ein Hund mit dem Gewicht gesund alt wird ist es das eine. Aber was, wenn er das nicht wird? Mit den Schultern zucken und 'blöd gelaufen' denken?