Beiträge von miamaus2013

    1. Ich habe keine Ahnung wie man das nennt oder ob es dazu überhaupt einen Namen gibt. Bei mir ist es eine Mischung aus Belohnung bei erwünschtem Verhalten und, wenn das mal sitzt, auch eine Strafe für unerwünschtes Verhalten.
    Mal als Beispiel: Leinenführigkeit. Aufgebaut über den Klicker. Sitzt absolut zuverlässig. Hund ist jetzt zwei Jahre alt. Sollte es dennoch mal vorkommen, dass Zug auf die Leine kommt, bleibe ich stehen und es gibt verbal das Zeichen für 'Schade, das war leider nicht das korrekte Verhalten'. Ergebnis: Hund korrigiert sich zurück in die richtige Position und läuft weiter ohne Zug auf die Leine.
    Anfangs, wenn das Verhalten noch nicht sitzt, achte ich darauf, es mit Belohnung aufzubauen und es auch so zu gestalten, dass der Hund möglichst keine Fehler macht und verstehen kann, was eigentlich gemeint ist. Sitzt das Verhalten dann allerdings (auch in der entsprechenden Erregungslage) dann gibts auch ne Korrektur.
    Und ich versuche immer, wirklich immer, konsequent zu sein. Heißt, ich belohne/korrigiere ein erwünschtes/unerwünschtes Verhalten immer, egal wie nervig/aufwendig/blöd es mir gerade vorkommt. Und ich achte darauf, dass es für das Tier absolut klar ist, wann ein Kommando beendet ist und es eben wieder machen darf, was es möchte. Dieser klare Anfang und das klare Ende erspart einem viele Reibereien.

    2. Ich bin mir eigentlich ziemlich sicher in der Form der Erziehung. Hat bis jetzt bei zwei Tieren (einmal Pferd, einmal Hund) gut funktioniert.

    3. Schwierig. Bis jetzt kam ich noch nicht in so eine Situation. Wenns mal blöd lief, ging immer irgendwie ausweichen, die Situation verlassen, Kommando auflösen.

    4. Ja, lang lang ists her, aber das Pferd hatte da anfangs echt Pech. :( : Es kam zum absoluten Knall, ich habe alles überdacht und alles über Board geworfen und komplett neu angefangen.

    5. Mischling aus dem Tierschutz, aktuell seit fast 2 Jahren bei uns. Pferd wird seit gut 15 Jahren aber nach der gleichen 'Methode' erzogen.

    Edit: kleiner Nachtrag noch: je nach Situation werde ich schon körperlich. Und sei es nur, dass ich das Pferd, das ein 'rum' ignoriert, mit der Hand wegschiebe. Da gibts eben viele viele Nuancen. :ka:

    @VetMed17, meiner Erfahrung nach bringts gar nix, wenn man auch noch selber hochfährt und das Tier anbrüllt, wenns schon so drüber ist.
    Ohne das jetzt irgendwie böse oder als Angriff zu meinen. Mir ist das auch mal passiert. Aber im Endeffekt macht das alles nur noch schlimmer. Das Tier schaukelt sich nur noch mehr hoch, man regt sich selbst mehr auf - ein Teufelskreis.

    Mir hat es immer geholfen, selber zu versuchen absolut ruhig zu bleiben. Und sich schon vorher ne Strategie zu überlegen, wie man das Tier da wieder rausholt. Das hat auch nix mit 'auf sich sitzen lassen zu tun'.

    Und langfristig hilft da eigentlich nur zu versuchen, die Erregungslage gar nicht erst so hoch kochen zu lassen, bzw sich vorher schon Strategien zu recht zu legen, wie man eine hochkochende Erregungslage wieder abmildern kann.

    Ich hatte das so in der Form aber hauptsächlich mit meinem Pferd, daher kann ich da auf Hundeebene nicht wirklich hilfreiche Tipps geben. Ich glaube beim Hund hatte ich da dann schon das Gespür, wann man am besten gegen arbeiten sollte.

    Habt ihr mit euren Hunden bereits alleine angefangen etwas zu üben?

    Also zB um Dinge herum schicken? Was und wie habt ihr das gemacht?

    Ich denke sowas kann ich mit meiner Kleinen jetzt schon üben :smile: Ich habe immer Angst etwas falsch zu beginnen und später damit Probleme zu haben :D


    Ne, bevor wir im Verein angefangen haben, habe ich zu Hause nix geübt.
    Und dann auch nur Dinge, die wir vorher im Training besprochen hatten. Slalom habe ich ihr zb in der Winterpause im Garten beigebracht.

    Letzteres müssen wir auch noch üben.

    Generell diese Begrüssungsituation.
    Mit dem Freuhund ist das echt net leicht.
    Die freut sich dann nachm dritten Mal auf den Platz kommen immernoch über den gleichen Menschen

    da sagste was :lol:
    hier ist schlimmer, je besser sie den Mensch kennt. Bei ihrer ersten Obi-Prüfung kannte sie den Stewart nicht, da stand sie beim stehen und betasten wie ne Mauer.

    Chip lesen habe ich auch öfter geübt mit ihr. Hatte sooo Angst, dass sie dem Prüfer dabei Küsschen gibt. :roll:

    Ich hab vorher auch noch nie was gemacht, Kiwi ist halt nur in der Junghund/Welpengruppe über Hindernisse gehüpft. Und das alles auch noch an der Leine.

    Im Agility ist ja alles komplett ohne Leine, doofe Frage. Aber am Anfang hat man den Hund doch sicher noch an der Leine oder? Wie soll das sonst klappen? :mute:


    Kommt sicher auf den Verein an, aber wir haben von Anfang an ohne Leine trainiert. Man trainiert ja auch ohne Halsband und Leine, um das Verletzungsrisiko zu minimieren.
    Das hat bis jetzt auch bei den meisten Hunden, die ich gesehen habe, gut funktioniert.

    Bei Schokolade machts wirklich die Menge.

    Meine Hündin (18 kg) hat auch mal ne Packung Lebkuchen mit Schokolade geklaut, aber nicht diese Sterne, Herzen und so, sondern so ne kleine Packung in der vier runde Lebkuchen drin sind.

    Ich habe dann mit den Werten von Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Theobrominvergiftung mal grob durchgerechnet, ob was passieren könnte. War aber nicht der Fall.
    Habe dann auch nichts weiter gemacht und sie hats völlig unbeschadet überstanden.