Beiträge von miamaus2013

    Ich hab grad das hier gesehen :

    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Wie "safe" ist sowas? Und wenn es sicher sein sollte, bis zu welcher Größe wäre das OK?

    Ich weiß grad irgendwie nicht was ich davon halten soll, aber es sieht anders aus als n normaler Sicherheitsgurt, deswegen einfach mal rein Interesse halber.

    Das Problem bleibt, dass durch das vom Hund getragene Geschirr starke Kräfte auf sehr kleine Stellen am Hundekörper wirken.

    Wenn der Hund so brav sitzen bleibe wie im Video bleibt der Punkt, mit dem er gesichert wird an einer kleiner Stelle an seinem Rücken. Bei einem Unfall wirken dementsprechend sehr starke Kräfte auf einen kleinen Punkt der Wirbelsäule und der Rest des Hundes klappt zusammen wie eine Schere..

    dass das nicht besonders gesund ist, kann man sich denke ich vorstellen.

    Ergänzend dazu: haben Babys und Kleinkinder in Flugzeug keinen eigenen Sitz, werden sie mit einem ähnlichen Gurt an der Begleitperson gesichert. Das hat nur einen Zweck: die anderen Passagiere im Fall von Turbulenzen vor einem umherfliegenden Kind zu schützen. Für das Kind geht das im Fall von Turbulenzen mit schweren bis tödlichen Verletzungen einher, weil eben an einem sehr ungünstigen Punkt des Körpers sehr starke Kräfte wirken.

    Diese Art der Sicherung ist in Nordamerika übrigens verboten, eben weil es für Babys lebensgefährlich ist.

    Falls man das nachlesen möchte

    https://www.kidsaway.de/fliegen/fliege…-der-loop-belt/

    Meine Hunde bleiben zusammen alleine, von Anfang an.

    Für mich ist das einer der Vorteile der Mehrhundehaltung, dass sie eben nicht komplett alleine sind, sondern noch einen Sozialpartner bei sich haben.

    Meine Hunde kommunizieren alle absolut sauber und ich hatte nie Sorge, dass einer meiner erwachsenen Hunde den Welpen verletzt.

    Und genau aus dem Grund dürfen meine Hunde ihre Konflikte IM EIGENEN Rudel auch nach Möglichkeit selbst klären - eben weil sie das beim alleine sein im Zweifel auch müssen.

    Ich kann meine drei auch mit Futter und/oder Spielzeug alleine lassen ohne dass es irgendwelche Probleme gibt.

    Kalle hat sich am Freitag seine erste Kombi geholt :applaus: ja ich weiß natürlich, dass das in Klasse 2 für nix zählt.

    Die A2 hat er gewonnen, sein erster gewonner ALauf in der A2, Quali 3/5

    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Und im Jumping hatte er Platz 2.

    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Wo kommt er denn her, dass er so ängstlich ist beim rausgehen? Kommt er aus dem Auslandstierschutz und ist sehr reizarm aufgewachsen?

    Weil wenn er so große Angst hat, raus zu gehen, dann würde ich daran ansetzen. Wenn man Angst hat, kann man sich nämlich nicht lösen. Dazu muss Hund entspannt sein und sich sicher fühlen.

    Parallel dazu würde ich auch unbedingt die gesundheitliche Komponente abklären. Im liegen Urin zu verlieren finde ich alles andere als normal - kenne ich zumindest von meinen gesunden Hunden nicht. Meiner schwer kranken Hündin passiert das auch schon mal, aber da kenne ich die Ursache.

    Spannendes Thema - danke dafür.

    Ich habe drei Hunde, die mit (unserem) Alltag sehr gut zurecht kommen, mit all den Herausforderungen, die der so bietet..

    Aber auch bei meinen Hunden sind das

    Unansprechbarkeit, Überreaktionen, Lautäußerungen, Muskelzittern, fahriges Verhalten, hecheln, (unkontrolliertes) Aufnehmen/Kauen von Dingen, Schnappen, Jagdverhalten, vermehrtes pieseln/koten, abnorm repetitive Verhalten etc. pp.

    natürlich deutliche Stressanzeichen.. geht aber durchaus auch schon vorher los.. ich merke erste Stressanzeichen an einer veränderten Körperhaltung, an einer veränderten Atmung..

    Ich schaue da aber nicht nur auf negativen Stress, sondern durchaus auch auf positiven Stress.

    Bei negativem Stress schaue ich schon, dass ich das so gut es geht verhindern kann oder die Situation zumindest so abmildern, dass es für den Hund „erträglicher“ wird.

    Ich nehme mal als Beispiel meine Hündin, Mia, an Silvester. Sie hat Angst, das bereitet ihr Stress. Sie bekommt angstlösende Medikamente. Dadurch hat sie keine Angst und weniger Stress. Ich kann die Situation an sich nicht ändern, aber ihr durch das Medikament deutlich den Stress nehmen.

    Bei positivem Stress schaue ich, dass es im Maß bleibt. Ich vermeide das nicht komplett, natürlich nicht. Sind ja Momente, über die sich der Hund freut.

    Ich nehme da auch wieder Mia, sie ist 11 Jahre alt, schwer chronisch krank, bekommt im Moment wieder höhere Dosen Cortison, war immer schon sehr verfressen, das wird durch das Cortison natürlich eher schlimmer als besser.

    Da sie so schwer krank ist und ihre Lebenszeit durch ihre Krankheit auch stark begrenzt sein wird, bekommt sie öfter mal was Tolles zu essen. Darüber freut sie sich natürlich.

    Und ja, da kommt es durchaus vor, dass sie sich so freut, dass sie sich ein bisschen wild bewegt (fahriges Verhalten) und auch fiept (Lautäußerung) wenn sie sieht, dass sie gleich was Tolles zu essen bekommt..

    Ich finde das nicht schlimm. :ka: Ganz im Gegenteil, ich freue mich, dass ich ihr den tollen Moment bereiten konnte..

    Und auch sonst gehe ich mit meinen Hunden so um: negativen Stress möglichst wenig und Situationen möglichst so gestalten, dass sie für den Hund so angenehm wie möglich sind. Positiver Stress sollte im Rahmen bleiben und wird so dosiert, dass es für den Hund gut passt.

    Ihnen ganz den positiven Stress zu nehmen möchte ich persönlich nicht. Ich stelle mir das immer ein bisschen vor wie ein Kind, dass sich sehr überschwänglich freut, weil man mit ihm ins Schwimmbad geht. Da würde man ja auch nicht sagen, man fährt nicht mehr ins Schwimmbad, weil das Kind sich jedesmal so freut..

    Und ich finde halt auch, das macht das Leben doch aus. Schöne Momente gemeinsam erleben. =)

    Oder kannst Du in der Zeit dann kurz auf das Kind aufpassen, wenn die Frau mit dem Welpen rausgeht?

    Ist das tatsächlich so eine abwegige Vorstellung, dass sich der Vater des Kindes genauso um das Kind kümmert, wie auch die Mutter?

    Oder, scheinbar noch abwegiger, weil nicht mal erwähnt: der Mann lässt den Welpen raus oder geht mit ihm spazieren…

    „Aufpassen“ finde ich beim Vater des Kinder eh so nen seltsamen Begriff.. ein Babysitter passt aufs Kind auf. Ein Vater ist genauso erziehungsberechtigt und Bezugsperson wie die Mutter auch. Bei einer Frau würde man ja auch nicht sagen, sie passt auf ihr (eigenes) Kind auf..

    Lucy_Lou

    Ich denke, wir müssten Mal definieren was "drüber" ist. Mir fällt nämlich immer wieder auf, dass ich darunter oft etwas anderes verstehe bzw meine Messlatte dafür viel, viel weiter unten liegt als bei anderen.

    Was ich bei meiner Fleek bisher zum Beispiel noch nie hatte, war der "Supergau" daheim wild durch die Bude schießen. Oder mich "spielerisch" attackieren. Als sie vom zu langen Gassi drüber war, ist sie ruhig durch die Wohnung getapert und hat sich immer Mal ein Spielzeug geholt, damit im Hundebett liegend gekaspert oder auf was rumgekaut. Zu einer Zeit, zu der sie sonst längst geschlafen hat. Das ist bei mir die erste Stufe von drüber. Das reicht mir um zu wissen, dass ich das so nicht noch Mal will für meinen Hund.

    Ich weiß dass du denkst, dass du einer der wenigen Menschen bist, die in der Lage sind, Stressanzeichen bei ihren Hunden zu erkennen.

    Die anderen sind alle entweder zu blöd und zu ignorant und checken es einfach nicht oder es ist ihnen egal..

    Aber ganz so ist es dann halt doch nicht..

    Das was du beschreibst, als den Supergau hat Kalle auch noch NIE gezeigt. Und der wird Ende des Monats zwei.

    Der hatte noch nie „wilde fünf Minuten“, der hat sich noch nie „Stress abgerannt“ draußen, er hatte auch noch nie Zoomies, er hat mich auch noch nie wild attackiert oder dergleichen..

    Das höchste der Gefühle ist Stress abschütteln nach einer Begegnung mit einem Leinenpöbler, der ihn schon mal direkt angegriffen hatte..

    Mir ist das auch wirklich wichtig, dass sich meine Hunde wohl fühlen, dass es ihnen gut geht, dass sie nicht übermäßig Stress ausgesetzt sind, der ihnen in der Summe zu viel ist.. auch ich mag meine Hunde und ihr Wohlbefinden und ihre Gesundheit sind mir sehr wichtig.

    Aber wie schon gesagt, was das auch gar nicht der Grund, warum ich den TE danach gefragt habe, ob ER sich nicht vorstellen kann, alternativ Urlaub MIT Hund zu planen. So irre abwegig wäre das ja nun auch nicht.

    Es soll Menschen geben, die beides machen: mal Urlaub MIT Hund und mal Urlaub OHNE Hund..

    Das eine schließt das andere ja nicht für immer und ewig aus. :ka: