ich würde dir auch raten, dir vorher zu überlegen, was du gerne bei einem Hund hättest - und womit du wirklich ein Problem hast.
Ich habe selber eine Hündin aus dem Auslandstierschutz, sie kommt aus Rumänien. Aber ich würde niemals einen Hund aufnehmen, den ich mir nicht vorher persönlich anschauen konnte.
Ich finde, es geht einfach nix, über nen persönlichen Eindruck von nem Hund.
Meine Hündin war vor ihrer Vermittlung an uns bei einer sehr guten Freundin von mir auf ner Pflegestelle. Einfach nur nach verlieben in ein Foto hätte ich sie niemals genommen.
Bei Auslandshunden muss man auch immer an solche Sachen wie Deprivationssyndrom denken. Da kommt Erziehung und Training dann einfach an seine Grenzen.
Für eine Familie mit einem Kind fände ich einen solchen Hund nur sehr schwer machbar.
Meine Hündin hat zb auch Jagdtrieb - genau einige Hunde mit VDH-Papieren, die ich kenne. Das ist jetzt nicht typisch Auslands-Hund. Kann aber natürlich auch zum Problem werden.
Genau wie Schutztrieb/Wachtrieb, falls da ein Herdenschutzhund mitgemischt haben sollte.
Also ich bin durchaus pro Auslands-Hund, aber man sollte schon wirklich genau hinschauen.
Ich finde es zb auch ein Unding, wenn eine Organisation Angsthund nach Angsthund einschleppt. Oftmals tut man den Hunden damit einfach keinen Gefallen. Das hat für mich absolut nix mit seriösem Tierschutz zu tun.