Also ich würde mich wirklich fragen wer von den Nachbarn oder Bekannten mich angeschwärzt hat - denn von alleine kommt kein Tierschutzverein drauf.
Die Beispiele die hier stehen sind wirklich sehr unschön und ich wäre auch sehr wütend , wobei ich meinen Hund niemals rausgeben würden, niemals.
Ich bin auch für einen Tierschutzverein tätig und wir haben überhaupt kein Interesse daran die Hunde aus ihren Familien zu holen. Im Gegenteil, Rückläufer sind ein großes Problem, da es kaum freie Pflegestellen gibt, erst recht nicht für große Hunde. Diese Hunde müssen oft in kostenpflichten Tierpensionen untergebracht werden, wo sie dann Monate warten und jeden Tag kosten. Ziel ist immer das der Hund, wenn möglich, in der Familie verbleibt. Jeder Vermittler bekommt graue Haare wenn ein Hund zurückkommt und das sollte der letzte Ausweg sein.
Der Eigentumsvorbehalt für einige Zeit nach der Vermittlung, hat nur einen Grund, Hunde denen es wirklich schlecht geht, aus diesen Familien zu holen. Ich habe keinen Bock darauf das irgendeiner meiner Pflegehunde schlecht halten wird und ich nichts tun kann. Und das geht auch nicht ohne weiteres, es kann/darf kein Tierschutzverein einen Hund einfach so abholen, es muss schon ein Verstoss gegen das Tierschutzgesetzt vorliegen. Ich würde da wirklich nachhaken und das Gespräch suchen. Rechtens ist das auf keinen Fall.
Und zu der Leishmaniose, diese hat eine Inkubationszeit von bis zu 8 Jahren, d.h. der Hund kann etliche Male negativ getestet sein und trotzdem Jahre später erkranken. Ist überall nachzulesen und hat nichts mit verschweigen zu tun. Die Leute hören bei den Aufklärungsgesprächen nur leider nicht zu oder ignorieren das leider oder sie wollen es nicht hören. Eine Garantie gibt es nicht.
Es gibt überall Spinner, wenn es danach geht kann ich überhaupt keinen Hund mehr adoptieren.