Beiträge von Ninma

    Wir machen das wozu wir gerade Lust haben :D

    Wir wechseln möglichst oft die Spaziergegenden, dann ist nur laufen und Gegend erkunden dran, das lastet die Hunde gut aus. Auf unseren normalen Wiesen und Waldrunden, wo wir keinen Menschen treffen, werden schon mal Leckerlies gesucht, was apportiert, Fährte gelegt oder über Baumstämme gehüpft - sind aber nur 5 Minuten. Ansonsten schlendern, im Sommer auch mal dumm rum sitzen, buddeln, Rehchen kucken, zwischendurch ein Leckerchen suchen, sich wälzen, Mist fressen, bellen, flitzen ..... eben das was Hunde glücklich macht.
    Intensive Beschäftigung gibt es in der Hundeschule, da haben wir ein abwechslungsreiches Programm.

    Meine Hündin ist auch etwas zickig, bei meinem Rüden kommt das immer später :D Ich bringe einen neuen Pflegehund, wenn möglich samt Box in den Garten, Tür auf und Hunde sagen sich guten Tag, meine Hündin klärt gleich wer hier die Königin ist, mein Rüde ignoriert sie und gut ist. Ich habe keine Zeit jedesmal so viel Aufhebens drum zu machen. Manchmal nehme ich meine Hunde auch mit zur Abholung, wenn sie den Pflegie schon durch die Box im Auto beschnuffeln können interessiert der sie Zuhause kaum noch. Die Hunde sind eh erstmal müde und brauchen ihre Ruhe.

    Es ist nicht jeder als Zweithundehalter geeignet, ein Hund ist einfacher, zwei Hunde sind anstrengend und erst dann schön.

    Für mich hörte sich das alles recht normal an. Das Verhalten des anderen Hundes kann man in den ersten Tagen doch überhaupt nicht einschätzen, der Hund ist verunsichert und muss sich neu orientieren. Es kann beim Vorbesitzer stubenrein gewesen sein. Meine Pflegehunde verhalten sich in ihren neuen Familien auch anders als bei mir, bis ein Hund ankommt kann es Monate dauern. Die Hunde müssen sich ja auch erst kennenlernen. Man stelle ich vor ich müsste auch von heute auf morgen mit einem fremden Menschen zusammenleben, da würde ich auch nicht sofort juchuuuu schreien.

    Solltest Du Dich nochmal für einen Zweithund entscheiden, mach Dir bewusst das Du immer Abstriche machen musst. Auch eine Probezeit kann Dir nichts bringen. Als ich damals zu meinen Hündin eine Junghündin adoptiert war 2 Wochen alles super und erst danach bekamen sich die Damen in die Haare. Es hat eine Weile gedauert bis sie ein Team waren, aber es hat sich gelohnt.

    Ich denke es war richtig den Kleinen abzugeben, alles Gute für ihn.

    Mich nerven die Fragen eigentlich nicht , aber hier meine Highlights :

    Warum hat der solche Angst ?
    - der hat als Junghund nichts kennengelernt
    Ah schlechte Erfahrungen mit Menschen, oh Menschen sind so grausam
    - ne keine Erfahrungen mit Menschen
    ach ? Aber die sind ja so dankbar
    - och die haben auch Flausen im Kopf
    ja ?

    Die hören wohl nicht oder warum bekommen die Leckerlies
    - weil sie gerade gehört haben

    Was ist das für eine Rasse
    - Mischlinge
    Die sind aber trotzdem hübsch

    die ist aber noch jung, wird die groß ?
    - nee die ist 12 Jahre, die wächst nicht mehr.

    Wenn ich einen Pflegehund dabei habe, also 3 Hunde
    Oh das die sich alle vertragen. Beissen die sich nicht ?
    - nein, die mögen sich
    Ach wie schön. Aber muss man so viele Hunde haben ?
    - nein muss man nicht, aber man kann.

    Wir mussten bisher alle Tiere einschläfern lassen, 2 Hunde und eine Katze. Es war immer sehr friedlich, alle waren alt und bereit zu gehen.
    Meine erste Hündin hatte Nierenversagen, wahrscheinlich wäre sie bis zum abend sowieso verstorben, aber wir wollten sie nicht leiden lassen. Die anderen Beiden war alt und krank, sie haben irgendwann das fressen eingestellt und den Lebensmut verloren, für uns ein Zeichen das es Zeit wurde ... auch wenn es schmerzhaft war.
    Ich war immer dankbar das ich in den letzten Sekunde meine Tiere im Arm halten konnte, es gab Trauer, aber keine Zweifel.

    /Aber als sie ohne Beißkorb auf den schwarzen Hund drauf ging, war ihr das Sprühhalsband schnurz piep egal. Martin hat 2x gesprüht!

    Und sie ging bzw. geht von selbst auch auf Hunde zu und vermöbelt sie dann. Und da ist es egal was Frauchen macht, auch dass sie weggeht und auch was der andere Hund macht, sie hat selbstständig nicht aufgehört.

    Wahrscheinlich hat sie den Maulkorb+Hund mit dem Sprühen verknüpft, da wird sie gehemmter gewesen sein. Ohne Maulkorb war sie schon viel zu sehr in rage, da hat sie nichts mehr gemerkt. Hunde lernen immer im Kontext, die Verknüpfung hätte auch sein können Hund+Kind bedeutet sprühen. Deshalb sind solle Methoden immer gefährlich.

    Ich fand jetzt nicht das sie von selbst auf andere Hunde zugelaufen ist. Die fremden Hunde kamen alle recht imponierend und aufdringlich auf sie zu. Natürlich hat sie überzogen, aber meine Hündin hätte bei all diesen Hunden auf heftig abgeschnappt. Bzw. ich hätte sie nicht in diese Situationen gebracht. Warum soll sich meine alte Hündin von solchen Jungspunden belästigen lassen. Sie hat Hunde die sie kennt und mag, neuen Hunde stelle ich sie vor. Sie hat nie ein Problem mit irgendeinem Pflegehund hier, aber draußen würde sie abgeschwächt ähnlich reagieren bzw wenn ich ihr nicht helfe genauso.

    Die Kommandos musst DU ihm beibringen, woher soll er das wissen ? Selbst wenn er in seiner alten Familie Kommandos kannte nützt Dir das wenig. Meine Hunde hören auch nicht auf andere Menschen.
    Ich glaube aber Kommandos sind im Moment noch total unwichtig. Lasst ihn in Ruhe ankommen, lernt Euch kennen und versuche ihn zu verstehen. Er scheint ein sehr unsicherer Hund zu sein, ein Trainer würde sich gut sein.