Beiträge von Ninma

    Meinen Rüden kann ich ja auch niemanden anderen überlassen, ich kann mit seinen Ängsten super umgehen, aber selbst bei Familienmitgliedern fällt er in seine alte Panik. Vor 2 Jahren musste ich notfallmäßig ins Krankenhaus. Die Hunde nahm meine Mutter, da waren sie gut versorgt, außer das es nur Garten gab. Spaziergänge traute ich ihr einfach nicht zu. Gut die Wuffel waren etwas pummelig als ich wieder kam , aber dafür war ich bald wieder gesund.

    Wenn er gut alleine Zuhause bleibt würde ich das glaube ich für den kurzen Zeitraum machen.

    Anbieter, Warenlager, Preise, Kundenservice ? Es geht hier um Hunde, da finde ich diese Begriffe nicht gerade passend.

    Über den Tierschutzverein Europa habe ich bisher nur gutes gehört, ein gut arbeitender seriöser Verein mit Herz und Verstand von dem man guten Gewissens den passenden Hund adoptieren kann.

    Puh ich finde das so schwierig. Mein erster Gedanke ist natürlich auch das die Dame keinen Cent von mir sehen würde, aber ob man das durchzieht wenn das Herz etwas anderes sagt ?
    Ich glaube rein rechtlich wirst Du da nichts machen können. Ich würde mich aber mal mit dem Vetamt in Verbindung setzen, so einer Trainerin sollte der §11 entzogen werden. Denn das ist einfach Betrug.

    Ihr müsst bedenken das ein Hund mit so vielen Baustellen das Leben extrem einschränkt. Wahrscheinlich ist es nicht so das er mehr Beschäftigung und Auslauf braucht als andere Hunde, wohl eher Ruhe und strukturiertes Training.
    Ich habe damals fast 1,5 Jahre gebraucht um die Entscheidung zu treffen meinen Hasenfuß zu behalten ( er war ein Pflegehund) Ich dachte immer jemand anderes könnte ihm mehr bieten, ihn besser fördern und ihm gerecht werden. Mein Leben war aktiv und ich war gerne mit Hunden hinterwegs, nehme sie gerne überall mit, egal ob Stadt oder Restaurant - das war mit ihm nicht möglich. Tja irgendwann habe ich erkannt das es diesen Menschen nicht gibt und vom Herzen her konnte ich ihn nicht gehen lassen. Alles gut und er ist perfekt wie er ist und er hat sich im Laufe der Jahre wunderbar entwickelt.
    Was ich damit sagen will, man muss nicht perfekt sein für den Hund und manchmal entscheidet das Leben anders. ABER man muss bereit sein sich auf so einen Hund voll und ganz einzulassen und man braucht die Unterstützung der Familie. Sonst werdet Ihr nicht glücklich.

    Ich glaube mit dieser Erwartungshaltung wirst Du unweigerlich enttäuscht und der Hund überfordert. Der Hund wird nicht immer lieb und nett sein, er wird dich zum Wahnsinn treiben, Du bekommst graue Haare und wirst Dich fragen warum Du Dir das antust .... weil Du ihn liebst.

    Ich hatte bisher 4 Hunde, liebe auf den ersten Blick war es nur bei einer Maus und genau sie war der schwierigste Hund. Mein Rüde war vom Aussehen, Charakter, Rasse, Größe, Fell und überhaupt ein Kerl mein Antihund -er ist ein großartiges Kerlchen, aber ausgesucht hätte ich ihn mir niemals - aber ich bin wirklich glücklich mit meinen Beiden. Seelenhunde waren/ sind sie alle, aber das musste wachsen, viele viele Jahre.

    Besuch die Maus nochmal, verbringe Zeit mit ihr, wenn möglich ohne die anderen Welpen. Wenn Dein Gefühl bleibt nimm sie nicht.

    Ich nehme ja öfter Pflegehunde, manchmal auch Welpen. Meine Hündin ist jetzt 13 Jahre und ich merke schon das sie quirlige Welpen nervig findet. Sollte sie irgendwann nicht mehr fit sein würde ich ihr das nicht mehr antun. Allerdings lernen die Welpen sehr schnell das Omi kein Spielobjekt ist und lassen sie in Ruhe. Da gibt es mal ein Küsschen, aber nach 2 - 3 Tagen keinerlei Spielaufforderungen mehr. Mein Rüde wird da schon eher belästigt, der erzieht inzwischen aber auch sehr gut. Es gibt aber wahnsinnige Unterschiede zwischen den Welpen, ein ruhiger eher menschenbezogener Hund ist überhaupt kein Problem. Die Tage hatte ich 2 Wurfgeschwister für einen Tag zum übernachten hier, das ginge garnicht mehr. Ich suche inzwischen sehr gut aus, heißt nur noch ein Pflegehund, nicht so ein wilder Watz und dann läuft das. Allerdings ist meine Hündin auch ca. 50 cm und sehr klar in der Körpersprache.
    Bei einem kleineren kranken Ersthund würde ich gut abwägen. Ich fände einen ruhigen Colliewelpen besser als eine Jack Russel oder Chi. Aber das kommt auch immer auf die Hunde an, Du kennst Dackelchen am besten und weißt was gut für ihn ist.

    Ich finde einfach der Hund muss die Chance bekommen es zu lernen. Dann muss man nicht eine Stunde stehen, sondern er weiß was zu tun ist. Meine Hündin hat nie Bock pinkeln zu gehen, wenn ich nicht aufpasse hält sie mehr als 12 Stunden an. Wenn ich sie nur in den Garten lasse, dann bleibe ich dabei und passe auf das sie wirklich den Rasen betritt - denn wenn nicht geht sie nur auf den Weg und tut so und schwubs ist sie wieder drin. Sie weiß aber ganz genau, was sie tun soll ... wenn ich aufpasse pinkelt sie fix und läuft schnell rein. Aber das musste sie auch erst lernen. Bedeutet das nun ich bin ein Tierquäler ? Sie will weder drinnen noch draußen machen - und nun ?
    Naja und wir haben selbst die Katze ohne Klo stubenrein bekommen, da werde ich auch für meine, nicht gerade kleinen Hunde, keines anschaffen. Meine Pflegies sind oft nicht stubenrein, aber KEINEM ist es angenehm wenn sie in die Wohnung machen, außer die Welpenferkel. Meine Hunde reagieren extrem angewidert wenn einer der Pflegies in die Wohnung macht - sie meiden sie Stelle mindestens 2 Tage, trotz putzen. Ich friere nachts auch wenn ich mit den Pflegewelpen draußen stehe, aber es hilft ja nichts. Ich habe schon Hunde von anderen Pflegestellen übernommen die ein Hundeklo hatten - diese haben unnormal lange gebraucht um es zu lernen und hatten so keinerlei Chance auf Vermittlung.
    Wo ist denn der Unterschied zwischen großen und kleinen Hunden ? Meine Pflegie-Chis haben genau die gleichen Ansprüche wie meine Großen, egal ob Auslauf oder Training.
    Ich würde mir ziemliche Sorgen machen wenn mein Hund so oft Durchfall oder Blasenentzündung hat das ich ein Indoorklo brauche.

    Ivy Maus - ich glaube auch nicht das Du zu faul bist, sonst würdest Du ja nicht fragen. Ich würde es halt nicht machen, weil mir das Risiko einer Gewöhnung zu groß wäre. Ich drücke Euch die Daumen das sie es fix lernt oder das es keinen Schnee mehr gibt :D

    Ich würde ihr kein Klo hinstellen, Hunden ist das meistens sehr unangenehm.
    Wenn ich im Winter so kleine Pflegehunde hier habe räume ich auch eine Fläche im Garten frei. Gut hier im Norden haben wir eher seltener Schnee, aber in der Regel gewöhnen sich die Hunde daran.
    Du schreibst Du schickst sie in den Garten ? Das mache ich mit meinen eigenen Hunden zwar auch, aber bei den Pflegies funktioniert das selten. Da muss ich mich schon opfern und mit rausstapfen, immer an die gleiche Stelle und ruhig warten. Meistens lernen sie schnell was sie tun sollen und zur Belohnung flitzen wir zurück ins Haus.

    Ich bin mit einer Deutschen Schäferhündin aufgewachsen, als sie starb zog halt wieder eine Schäfimaus ein. Gedanken habe ich mir damals nicht darüber gemacht. Sie war ein großartiger Hund, freundlich, verträglich, sanft, ein wenig stur - ich denke fast rasseuntypisch. Genau deshalb wird hier nie wieder ein Schäfi einziehen, ich liebe die Rasse, aber eine wie Lucy wird es nie wieder geben.
    Ich suchte als Zweithund einen Collimix, optisch fand ich sie toll, ich wollte einen Hund für den Sport, freundlich und unkompliziert. Ämja eingezogen ist eine Bordermixdame mit etlichen Baustellen, aber genau der Hund der zu mir passt und den ich über alles liebe. Meine Rüde setzt nun noch mal eine Schippe drauf, Podenco-Huskymix würde ich mir nie aussuchen, mit seiner Ängstlichkeit passte er überhaupt nicht in mein Leben. Aber er kam zu mir und blieb, das Leben geht eben manchmal andere Wege und alles ist gut.
    Ich mache mir schon manchmal Gedanken welche Rasse hier irgendwann mal einziehen wird. Ich finde viele Rassen toll, aber im Moment keine wo ich sage - toll. Es wird wohl wieder ein bunt gemixter Tierschutzhund werden und da warte ich ganz entspannt, der richtige Hund wird mich schon finden. Da muss ich garnicht suchen.