Beiträge von Ninma

    Gut das Du den Kleinen gefunden hast :)

    Aber das heißt wirklich nicht das sie den Hund nicht suchen. Freunden von mir ist im Sommer ein Hund abgehauen, wir haben verzweifelt gesucht und natürlich Polizei und Tierheim informiert. Im Tierheim angerufen " Nein hier wurde niemand abgegeben", ins Tierheim gefahren "Nein hier ist kein Hund", wir gerade im gehen, kam ein Tierheimmitarbeiter mit ihm um die Ecke " Ach den meinen sie, der wurde vorhin abgegeben.
    Andere Bekannte anderes Tierheim, gechipter und registrierter Hund entlaufen, mehrmals im Tierheim angerufen .. Nein kein Hund da. Nach 3 Tagen sind sie selbst hingefahren und da saß der arme Tropf schon 3 Tage.

    Ich kann mir nicht vorstellen das so ein süßer Fratz ausgesetzt wird. Ich hoffe auf ein Happy End !

    Meinen Hunden muss ich das Gemüse pingelig unters Fleisch mischen und selbst da pickt meine Hündin so manches noch raus und das Gemüse bleibt im Napf. Ich glaube aber schon das man Hunde vegan ernähren kann, wenn sie nichts anderes kennen.
    Mir persönlich wäre mein Speiseplan bei veganer Ernährung zu klein. Ich darf aus gesundheitlichen Gründen nur wenig Kohlenhydrate essen, da bleibt nicht viel.

    Ich habe mit all meinen Hunden und Pflegehunden die Leinenführigkeit über stehen bleiben erarbeitet. Die Belohnung war dann das weitergehen, das erfordert absolute Konsequenz und Geduld. Wobei es bei 2 Pflegies nicht funktioniert hat, zugegeben.

    Dummy und Fährte muss Du natürlich langsam in Minischritten aufbauen. Bis mein Rüde dem Dummy hinterhergerannt ist hat es 1,5 Jahre gedauert und bis er zurückgebracht hat ........... Fährte fängst du auch erst mit einem meter an , Konzentration muss gelernt werden.

    Man lernt Zickereien im Vorfeld zu erkennen. Bei meinen Weibern damals habe ich es meistens an der unterlegenen Hündin erkannt. Meine Schäferhündin lag ganz still da und plötzlich fing die Junghündin an zu beschwichtigen .... das fixieren haben wir überhaupt nicht gemerkt. Sofort habe ich die Situation aufgelöst und es war ok. Wichtig auch die Situationen im Hinterkopf behalten und überlegen was da gerade falsch lief.

    Ich würde erstmal mit der einfachen Leckerliesuche anfangen. Sprich Leckerlies im Haus verstecken, im Garten, im Gras, später auf Bäumen, Bänken , unter Decken ..... Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Anfangs schauen Hundis zu , später nicht mehr. Dabei kannst Du gleich Impulskontrolle üben ... Hund sitzt und wartet geduldig bis Du die Leckerlies versteckt hast.

    Meine Hunde arbeiten bei der einfachen Leckerliesuche gemeinsam, aber die haben auch untereinander keinerlei Futterneid oder Konflikte. Bei Euch würde ich es einzeln machen.

    Wenn diese Streitereien wirklich nur abends auftreten liegt es wahrscheinlich wirklich an dem unterschiedlichen Ruhebedürfnissen der Hunde.
    Hier ist das ähnlich, kommt die Familie zur Ruhe, legen sich die Hunde auch hin. Pflegehunde müssen das erst lernen und halten sie diese Regeln nicht ein gibt es von meinen Hunden klare Ansagen " Ruhe im Karton, gespielt wird draußen". Dabei musst Du Fanny helfen, dann hat sie es nicht nötig zu zicken.
    Von Koppeln halte ich auch nichts, jeder Hund seine Leine, damit er in Ruhe schnüffeln kann. Vielleicht die Hunde vor den Ruhezeiten ruhig beschäftigen, also keine wilden Spiele, sondern eher ruhige Nasenarbeit.

    Ich mag Kühe und unsere Nachbarn haben allerlei Getier was hier ein glückliches Leben führt. Wir sehen sie aufwachsen, springen und irgendwann werden sie geschlachtet. Gut ich esse sie nicht, aber wohl anderes Fleisch - tja Moral ist das nicht, obwohl es sinnlos ist fühle ich mich dabei besser. Sie haben auch mal eine Kuh aus einer Milchviehanlage vor der Schlachtung gerettet. Ja wirklich gerettet ? Diese Kuh kannte kein Gras, konnte es nicht fressen und starb innerhalb weniger Tage.
    Ich fände eine Welt wie so mancher veganer sie sieht auch wundervoll. Aber wie soll sie aussehen ? Wohin sollen all die Kühe ? Wie sieht ihr Leben in Freiheit aus ?
    Es gibt ja auch eine Gruppe von Veganern die Hundehaltung als Tierquälerei sieht, da diese der Natur entrissen werden. Aber was gibt es für Alternativen ?
    Es interessiert mich wirklich.

    Bei meinen Weibern früher hat es öfter mal Zoff gegeben, ist halt wie bei Schwestern. Jetzt habe ich Rüde und Hündin, aber auch da gab es anfangs mal Gezanke. Ebenso wenn ich einen Pflegehund integriere, da hatte ich hier schon alle Konstellationen.
    Wichtig ist es nur seine Hunde zu kennen und rechtzeitig einzugreifen. Getrennt wird hier nie, es sei denn ein Hund zieht sich selbst zurück. Habe ich einen Hund der Spielzeug verteidigt wird das halt eine Weile weggeräumt, verteidigt einer Futter bin ich da vorsichtiger, reagiert einer bei wilden Spielen über, bremse ich sie eben aus. Das alles kann man positiv trainieren und so zu Entspannung beitragen. Ich denke aber wenn man es so weit kommen lässt das die Situationen häufig auftreten und sich hochschaukeln wird es schwierig. Deshalb gibt es hier regeln und gut.

    Kommt immer auf den Hund an. Meine Schäferhündin liebte Menschen, liebte knuddeln und ging offen und freundlich auf jeden zu. Sie wurde oft von fremden Menschen angefasst und ich fand die netten Kontakte eher schön. Als meine Zweithündin dazu kam, weiss und flauschig, stürze sich jeder auf sie. Leider habe ich die Anzeichen nicht erkannt und so hat sie es irgendwann für nötig befunden selbst jeden Fremden wegzubellen.
    Ich denke man lernt im Laufe der Zeit seinen Mitmenschen freundlich aber bestimmt mitzuteilen was man möchte. Da reicht oft schon die eigene Körpersprache oder den Hund halt rechtzeitig abzurufen. Geht der Hund von selbst auf die Menschen zu und lasse ich es zu, darf er geknuddelt werden.

    Ich habe meine Schissbuxe anfangs einfach nur zum Tierarzt mitgenommen. Keine Untersuchung oder Behandlung, einfach nur Praxis und Tierarzt kennenlernen. Dieser Hund der draußen vor jedem Fremden Angst hat ist beim Tierarzt relativ gelassen.
    Maulkorbgewöhung erfolgte Zuhause, genauso wie das üben von typischen Untersuchungen, in Ohren , Maul kucken, Pfoten anfassen usw.