Beiträge von Ninma

    Unser Rüde war auch 3 Jahre unproblematisch mit Hühnern. Die Hühnchen haben ihn immer gerne auf die Nase gepickt, das schien ihm nichts auszumachen. Eines Tages wohl doch ..... seither belauert er jedes Huhn und das hat nichts mit spielen zu tun. Komischerweise sind anderes Federvieh kein Thema, nur Hühner hat er zum fressen gerne. Zaun gezogen und gut. Übrigens haben die Hühner mit den Hunden trotzdem keinen Stress, wenn sie können fliegen sie über den Zaun zu den Hunden oder stecken das Köpfchen durch den Zaun. Muss man halt immer aufpassen und Sicherheitsmassnahmen treffen.

    Hier interessieren sich die Hunde nur die ersten Tage fürs Fernsehen, danach merken sie schnell das es langweilig ist. Bellt einer mal andere Hunde im Fernsehen an wird das ignoriert, ein permanenter Kläffer darf gerne ins Nebenzimmer.
    Habt Ihr einfach schon mal probiert den Fernseher den ganzen Tag laufen zu lassen ? Mag sein das die erste Zeit nervig ist, aber er wird schon merken das dies keine Aufmerksamkeit bringt. Oder Ihr gebt sobald das Programm beginnt einen Kong o.ä.

    Was mich mal interessieren würde ... wie versteht ein Hund das im Fernsehen gerade jemand ermordet wird ? Obwohl ich finde dein Hund hat recht, gibt viel zu viel Gewalt im Fernsehen ;)

    Meine Schäferhündin hat nachts aktiv auf ihrem Sofa im Haus geschlafen. Sie hatte auch keinen Bock auf arbeit, gut da war sie vielleicht etwas untypisch. Sie war ein Sonnenschein, der jeden Menschen liebte und am liebsten mit anderen Hunden spielte. Sprich der perfekte Familienhund.
    Wobei Nachbars Schäferhund schon nachtaktiv ist, tagsüber hockt sie still im Zwinger, nachts kläfft sie sich ab 3 Uhr die Seele aus dem Leib. Sie ist aber auch an sanftes Mädel, die halt ein scheiss Leben führt, weil der Züchter meinte das ist richtig so.

    Klar, wenn der Zeitpunkt nicht richtig war und das Eierstockgewebe im Körper am wandern war, dann kommt es zu solchen Anzeichen. Meine Schäfimaus musste damals notkastriert werden, da konnten wir nicht auf den Zeitpunkt achten und sie zeigte regelmäßig Läufigkeitsanzeichen ... wobei das im Alter besser wurde. Gibt leider Tierärzte die nicht darauf achten.

    aber es geht doch hier gar nicht um welpen sondern wenn überhaupt um einen erwachsenen Rassehund.
    Der ist auch nicht mehr unbedingt in Züchterhand und wird oft Umständehalber abgegeben. Da sind die Leute oft einfach froh, wenn er in ein gutes neues Zuhause kommt und da ist es dann Wurst ob zum Beispiel ein Garten da ist oder nicht.

    Mir wurde zum Beispiel vom tierschutz schon gesagt, ne, also ohne garten im zweiten og geht gar nicht. Dazu noch vollzeitarbeit. Keine chance. Gut, dann eben nicht...

    Ist doch egal ob Welpe oder erwachsener Hund. Ich habe auch nichts gegen Hunde von einem seriösen Züchter und wenn es passt empfehle ich diese auch. Wichtig ist das der Hund ein gutes Zuhause findet bei den passenden Menschen.
    Und wer ist denn "Tierschutz" ? Ich vermittele auch Hunde ohne Garten, habe auch schon einen Großhund in den 7 Stock vermittelt, an Leute die Vollzeit arbeiten. Es gibt auch Züchter die o.g. Kriterien haben und komische Verträge, die ich nie unterschreiben würde. Ich persönliche verstehe nur nicht warum man immer gegen alles sein muss. Aber das ist hier nicht das Thema.

    Bei Facebookvermittlungen würde immer gut schauen und mich über die Vereinshomepage informieren. Dann fahre einfach immer wieder in Tierheime, leider kommen doch täglich Hundis dazu, schaue auf die Vermittlungsseiten und auch bei den Rassevereinen. Das braucht Geduld. Ich habe damals nach meiner Zweithündin ein Jahr gesucht und plötzlich war sie da. Perfekt. Du hast doch tolle Bedingungen, warum sollte da nicht Dein Hund irgendwo auf Dich warten.

    Hast Du schon mal bei Urlaubshund.de geschaut ? Ich weiß nicht ob die auch so große Häuser haben, wir buchen immer mit 2 Hunden und brauchen einen ausbruchssicheren Garten. Wir waren immer zufrieden, Hundeanzahl war oft egal und die haben schöne Häuschen an der See. Ein wenig teurer, aber dafür weiß ich wenigstens das der Zaun nicht nur eine Hecke ist.

    Muss es denn unbedingt ein Tierschutzhund sein oder käme auch ein erwachsener Hund, der über seinen Zuchtverein ein neues Zuhause sucht infrage?

    Dann könntest du auch über die Rasseverbände suchen. Da ist die Vermittlung oft auch recht unkompliziert.

    Mich stört das ehrlich gesagt sehr am Konzept Tierschutz und ist unter anderem auch ein Grund dafür, dass ich nie einen Hund aus dem Tierschutz nehmen werde.

    Man möchte "nur" einen Hund und muss dann seine komplettes Privatleben ausbreiten und Vorkontrollen über sich ergehen lassen, etc. Dann das Nervengezerre ob man den Wunschhund nun bekommt oder nicht... Ne, muss ich nicht haben.

    Ein vernünftiger Züchter, der an der Zukunft seiner Welpen interessiert ist, wird viel mehr fragen und von den zukünftigen Besitzern wissen wollen, als jeder Tierschutzverein. Schließlich will er doch wissen wo seine Babys leben. Und auch beim Züchter muss man warten ob man den Wunschhund bekommt, ggf sogar viele Monate.
    Ich persönlich fühlte mich im Tierschutz immer besser betreut als beim Züchter. Man möchte doch einfach wissen ob Hund und Mensch zusammenpassen und das ein Leben lang. Die Beratung war immer ehrlicher, als beim Züchter der seine Rasse vergöttert, da ist es mir lieber als ein ehrliches Nein zu kassieren. Gerade viele Labbis vom Züchter in meiner Umgebung waren absolute Fehlvermittlung.