Beiträge von Ninma

    Sinnvoll sind sie sicher nicht .... aber Spiel muss nicht sinnvoll sein, sondern soll einfach nur Spaß machen.

    Ob sie schaden ... ich denke bei den meisten Hunden nicht. Meiner Hündin konnte ich lange Zeit keine Quitschetiere geben, weil sie Bordermäßig total gaga wurde, das bezog sich auf alle Bälle, aber die Quitschies ließen sie ihr Leben ausblenden. Fürs Training waren sie also eher schädlich. Heutzutage hat sie ihre Quitschetiere und spielt sehr gerne mit ihnen, sie kann sie sehr wohl von lebenden Wesen unterscheiden und hat eine super Beisshemmung.

    Aversiv absichern würde ich so definieren das ich mit einem Hund ein Kommando positiv aufgebaut trainiere und ihn zur Absicherung bewusst Fehler machen lasse, damit ich diese bestrafen kann. Diese Strafe sollte so hart sein das sie nur 2 - 3 x nötig ist. Danach sollte das Kommando sitzen. Wie die Strafe aussieht wäre für den Hund individuell, für den einen reicht eine laute Stimme, den anderen juckt das nicht. Theoretisch ist aber aversive Strafe nicht nötig, wenn das Kommando richtig aufgebaut wurde. Ich verwende Strafe nie bewusst, ich trainiere alles positiv, aber manchmal bin ich auch nur ein Mensch und aus dem Bauch erfolgt eine Strafe.

    @Larsson so recht verstehe ich die vorgeschlagene Methode nicht. Was wird trainiert, was bestraft ? Was ist das Ziel ? 15 Minuten permanente Aufmerksamkeit ist schon extrem, finde ich.

    Solche Hundebegegnungen sind hier alltäglich, deswegen meide ich die üblichen Dorfgassistrecken. Kann ich ja nicht alle anzeigen. Im Laufe der Jahre haben meine Hunde 2 - 3 x kleine Löcher davon getragen, die Hunde kamen dann halt nie wieder vom Grundstück, weil an der Leine kann man sie erst recht nicht halten.
    Ich denke aber so ein Brief vom Ordnungsamt wird seine Wirkung zeigen.

    Was meinst Du mit unerträglich, so wie Analdrüsen ? Oder eher nach Stinkefüssen ? Mein Rüde hat das auch manchmal, gerade im Winter wenn er eingerollt schläft und sich die Wärme staut. Ich persönlich finde das Retriever auch wesentlich mehr Eigengeruch haben als andere Wuffel, jedenfalls die die ich kenne. Ich hatte gerade für einige Wochen einen Goldie hier, der hatte nachts auch ziemliche Ausdünstungen, kenne ich auch ähnlich von Labbis.

    Die Liebe zu meinen Hunden ist eine ganz andere als zu mir nah stehenden Menschen, was sie nicht weniger wert macht. Zu meinem Leben gehören einfach Hunde, das war immer so seit ich ein Kind war und ich mag es mir auch nicht anders vorstellen. Ein Hund ist vollständig von mir abhängig, ich denke das macht schon einen großen Unterschied zu Menschen. Jeder Hund ist/war einzigartig und ich hoffe einfach es wird noch lange Hunde in meinem Leben geben. Ich liebe ja nicht nur meine Hunde, sondern auch das Zusammenleben mit ihnen, die Dinge die wir zusammen machen, das Lebensgefühl, das es ohne Hunde nicht geben würde. Sicher könnte ich auch ohne Hund leben, aber ich will es nicht.

    Das klingt relativ normal. In der ersten Woche hat sie sich nur an Euch orientiert, war verunsichert und wirkte dadurch wahrscheinlich sehr brav. Jetzt nimmt sie ihre Umwelt wahr und reagiert entsprechend. Wichtig ist das ihr es langsam angehen lasst, sie hat alle Zeit der Welt ihr neues Leben kennenzulernen. Kurze Spaziergänge in der Natur, lasst sie ruhig schnüffeln und die Welt entdecken. Nicht zuviel auf einmal und meidet vorerst belebt Gegenden, sie gibt das Tempo vor. Wenn sie so viel Stress zeigt ist es im Moment alles ein wenig viel.

    Ja das mit den Mäusen macht meine Hündin auch, etwas eklig , aber ich finde das schon bemerkenswert. Letztens brachte sie mir eine angebrochene Tafel Schokolade, ganz toll. Aber wie gesagt leicht zu kauende Sachen, finde ich schwierig. Abgesehen davon das dies ja dann auch im Garten klappen müsste, wenn niemand dabei ist.

    Wenn das so einfach wäre ............. Meine Hündin hat gelernt mit "vieles" zu bringen, Anzeige war bei so einem apportierfreudigen Hund nicht möglich. Also bringt sie mir alles mögliche, Voraussetzung, ich sehe es. Aber ein Stück Hackfleisch oder Wüstchen wäre schneller im Mäulchen verschwunden als meine Gedanken es erfassen können.

    Wie sollte denn Deiner Meinung nach ein Antigiftködertraining aussehen. Meine Hunde 13 und 6 Jahre würden das Training gerne angehen. Ich kann es mir nicht so recht vorstellen, selbst auf dem Land liegt überall etwas rum und wenn mein Hund nun alles anzeigt oder meidet ????

    Wie oft kommt das dieses Sticker Sarkom denn vor ? Ein gewisses Risiko hat man doch immer.
    Der Verein hat doch Pflegestellen in Deutschland, aber diese sind wahrscheinlich begrenzt. Man sollte nicht vergessen das mit dem neuen §11 jedem Verein andere Vorgaben für Pflegestellen gemacht werden. Manche dürfen nur eine bestimmte Anzahl an Pflegestellen haben, andere nur vom Amt genehmigte, andere nur im Umkreis von 50 km vom Vereinssitz usw usw usw. Und nicht zu vergessen Pflegefamilien in Deutschland sind für jeden Verein teuer, gerade für große Hunde gibt es diese nur begrenzt. Und wenn man für Monate einen Hund in einer Pflegefamilie Futter, Tierarzt, Versicherung, Steuern, Fahrtkosten bezahlen muss, muss jeder Verein halt schauen was er finanzieren kann. Deshalb sollten Rückläufer ja vermieden werden, für die finden sich auch oft schwer Pflegefamilien und dann hocken sie Jahre in Tierpensionen, was dann auch wieder viel Geld kostet.