Beiträge von Ninma

    Ich frage mich wie schlimm es für den unterlegenen Hund sein muss wenn er sich dem "dominanteren" Hund der gerade unterworfen wird näheren muss. Ich finde es besser wenn man nach Zickereien oder auch Streit einfach gelassen und ruhig ein Stück zusammen geht und die Situation positiv beendet.

    Ich habe in meinen Leben eigentlich nur eine wirklich dominante Hündin erlebt und die hatte es niemals nötig sich zu kloppen. Die regelte alles durch Blicke und Körpersprache, kein Jungspund kam ihr zu Nahe. Eine wunderbare Hündin.

    Mein Rüde zickt auch gelegentlich um Ressourcen und er ist ein eher ängstlicher Hund. Ich achte halt das es zu solchen Situationen nicht kommt und unterbreche Aggression im Vorfeld.

    Meine Hündin hasst es wenn fremde Hunde sie am Po beschnüffeln, das dürfen nur gute Freunde.

    Im großen und ganzen läuft es mit meiner Zimtzicke derzeit super, solange der Abstand stimmt ignoriert sie fremde Hunde.

    Schutzgebühr heißt so weil sie dem Schutz der Tiere dient und vor unüberlegter Anschaffung schützen soll.
    Ansonsten ist eine Schutzgebühr immer eine Mischkalkulation die dann die Kosten für alle Tiere tragen soll. Mein letzter Pflegehund hat mal so eben über 1000 Euro Tierarztkosten gehabt, die müssen auch getragen werden, so nur als Bsp.
    Und wenn der Hund in einer Tierpension lebt werden doch auch Kosten entstehen. Wir bringen als Verein auch Notfälle in Tierpensionen unter, wenn die da mal ein Jahr hocken kann sich jeder ausrechnen was das kostet.
    Als um die 350 Euro Schutzgebühr ist völlig im Rahmen.

    Ich denke mal das halten ist kein Problem. Im Moment halte ich 18 kg und 15 kg Hund, dazu gelegentlich mal einen Pflegehund, da kommen schon mal 45 kg Hund zusammen. Das klappt hier gut.

    Für mich ist wichtig das ich den Hund tragen kann, wenn es mal nötig ist. Das war für mich bei meiner 30 kg Schäferhündin schwer, deshalb denke ich mehr als 20 kg Hund werde ich nicht mehr haben - man wird auch nicht jünger.

    Ich glaube die Erkenntnis muss ihr selbst kommen. Du kannst Ihr nur zeigen das es auch anders geht, ihr das vorleben und vielleicht darauf hinweisen das Du es anders machen würdest.

    Das jagen was damit zu tun haben könnte darüber habe ich noch nie nachgedacht, aber das kann schon sein. Meiner Schäferhündin habe ich damals Kondition antrainiert ohne Ende, bis ich erkannt habe das es so nicht weitergehen kann. Später bei meiner Bordermixhündin meinte ich die braucht ständig Beschäftigung für ihren Kopf, bis sie total überdreht und ein kläffendes Untier war. Also ruhige spaziergänge, Nasenarbeit, kein Ballspielen mehr und sie wurde ruhiger. Nach 2 Jahren durften sie auch wieder einem Ball hinterherfegen, aber alles piano. Wenn ich es darauf anlege dreht sie auch noch mit ihren 13 Jahren über, während mein Podimix sich schlafen legt :D Ich habe gelernt am Verhalten meiner Hunde zu erkennen das es zuviel war, das ist ein Tag mal kein Problem, aber dann ist am nächsten Tag Pause.

    Zu unerzogenen wilden Hunden würde ich mit und ohne Leine keinen Kontakt zulassen. Rechtzeitung und ruhig die Straßenseite wechseln und gelassen weitergehen. Nette soziale Kontakte sind immer schön und wichtig.

    Ich hab war früher auch ein Gegner von Leinenkontakten. Leider habe ich so meine sensible Hündin dazu erzogen an der Leine aggressiv zu reagieren ... Frauchen möchte das ja auch nicht, also belle ich mit. Heute achte ich darauf das meine Hunde lernen andere Hunde an der Leine ruhig zu begrüßen, denn das lässt sich im Leben nun mal nicht vermeiden. Mein Rüde kann selten abgeleint werden und an der Leine begrüßt er Fremdhunde wesentlich souveräner.

    Insgesamt höre auf Deinen Bauch, wenn Du ein schlechtes Gefühl hast lieber keinen Kontakt.

    Ich denke das der Hund Ruhe beim fressen haben muss ist doch klar. Erinnert mich an meine Oma " Kind du musst essen, Kind iss doch was .... ". Bei mir hat es das Gegenteil bewirkt.
    Mein Rüde ist heute morgen auch wieder 5 Minuten um den Napf gehüpft als ob dieser beisst, ich kann es nicht ändern und es stört ihn anscheinend auch nicht weiter, ich glaube inzwischen ist es ein Ritual.

    Und ich kann Angst verstärken wenn ich die Ängste ignoriere, wenn ich selber vor dem Angstobjekt Angst habe bzw aufgeregt panisch auf den Hund einrede. Wenn ich aber für den Hund da bin, ihm Körperkontakt anbiete, ihm sage das alles ok ist, ihm Sicherheit gebe und seine positive Stimmung hebe, stärke ich sein Selbstbewusstsein und gebe ihm Mut. Das hat bei all meinen Angsthunden hier immer gut funktioniert. Ignoranz verstärkt Angst. Für ihn da sein gibt Sicherheit.

    Mein Rüde steht auch immer, wenn es sein muss 5 Stunden. Die Wuffel haben ein Hundebett im Auto, gemütlicher als im Wohnzimmer. Wir fahren fast jeden Tag, legt er sich wirklich mal hin steht entweder das Auto oder er ist total erschöpft. Eine Lösung habe ich in all den Jahren noch nicht gefunden. Aber vielleicht kommt hier mal die zündende Idee ;)

    Ich denke das ist eine Situation in die jeder von uns kommen kann und jeder Hund kann unter besonderen Umständen so reagieren.

    Was ich mich immer frage warum die freilaufenden Tutnix angeflitzt kommen obwohl der angeleinte Hund droht. Meine Hündin hat noch nie einen anderen Hund verletzt, aber sie zeigt deutlich durch ihre Körpersprache das sie keinen Bock auf Kontakt hat. Sie fixiert, wird steif, zieht die Lefzen hoch, knurrt bellt, springt vor - sie meint das auch ernst, nur das sie nicht beisst. Tutnix interessiert das nicht, selbst wenn ich meinen Rüden dabei habe springt Tutnix auf die Ömi zu. Das wäre ja genauso als wenn ich als Mensch jemanden anschreie er soll abhauen und er mich trotzdem antascht. Wenn ich klar Nein sage gibt es nichts zu diskutieren, basta.

    P.S. natürlich lasse ich Ömi das volle Programm nicht abziehen, Lefzen hochziehen und knurren sind erlaubt.