Beiträge von Ninma

    Hää ? Warum sollten die Hunde in MV ungesund ernährt werden. Ich bestelle alles online und das wird frei Haus geliefert :D Sonst frag beim Pansenexpress an, die haben auch einen Ansprechpartner für Rügen, natürlich die regionalen Schlachter oder Frischfleisch aus den Tiefkühltruhe in den meisten Zoofachgeschäften. Im Raum Rostock gibt es auch Barfläden.

    Im Urlaub füttern wir allerdings Reinfleischdose, dazu Flocken und frische Sachen die wir vor Ort kaufen. Meistens reichen die Tiefkühltruhen in den Ferienhäusern ja nicht aus.

    Klar ist der Sprühstoß eine Strafe, warum sollte der Hund sonst sein Jagdverhalten abbrechen. Wobei ich überzeugt bin, ein Hund der sich davon beeindrucken lässt, der braucht das nicht, sondern da kann man mit humanen Mitteln arbeiten.

    Ansonsten denke ich das Ihr Euch glücklich schätzen könnt das ihr nur die Leinenbefreiung aberkannt bekommen habt. Ein Hund darf nur abgeleint werden wenn er sich im Einwirkungskreis seines Besitzers befindet, weder Menschen, Hunde, andere Tiere belästigt. Du hast einen Hund der aggressiv gegenüber Mensch und Tier ist, deshalb sollte dieser zum Schutz aller angeleint bleiben. Selbst wenn Dein Hund den anderen Hund nicht verletzt, hast Du mal darüber nachgedacht wie traumatisiert der gehetzte Hund aus dieser Situation gehen kann ?

    Ich denke so schnell werdet Ihr die Leinenbefreiung auch nicht mehr bekommen. Sieh es doch positiv, Deine Hündin läuft gut gesichert durch die Straßen und ihr könnt daran arbeiten. Auch an der Leine kann ein Hund glücklich sein.

    Neue Tipps habe ich leider nicht, wenn er das schon so lange macht dauert es halt bis er lernt das es nichts bringt und anfangs verstärkt sich das Verhalten natürlich. Ich denke das Problem ist eher das der Hund grundsätzlich nicht ausgelastet ist. Da ist es doch normal das er vor Freude austickt wenn er die einzigste Person sieht, die sich mit ihm beschäftigt. Das ist doch ein ganzheitliches Problem.

    Gehst Du jeden Tag mit ihm ? Für den Besitzer ist das ja schön einfach, wer hat schon so ein engagierten kostenloser Sitter. Wirst Du dauerhaft, d.h. die nächsten Jahre mit dem Hund gehen können ? Was passiert wenn Du es nicht mehr kannst ?

    Es ist unmöglich Euch Tipps zu geben ohne Eure Lebensumstände zu kennen.
    Nach 4 Tagen kann man auch noch nichts, aber auch überhaupt nichts über den Hund sagen. Erfahrungsgemäß machen einige recht ängstliche Hunde nach 4 Wochen einen Entwicklungssprung, es kann aber auch genauso 4 Monate oder ein Jahr dauern. Was der Hund braucht ist Zeit, Geduld, Zeit, Verständnis, Zeit, Vertrauen und Zeit.
    Es ist doch toll wenn er in der Wohnung schon Vertrauen findet und sich anfassen lässt. Ich hatte schon Hunde hier bei denen das Wochen gedauert hat, Ihr habt in der kurzen Zeit also schon viel geschafft. Natürlich muss der Hund raus zum lösen, aber dies bitte in einer absolut ruhigen Gegend ohne Umweltreize, vorzugsweise ein ausbruchssicherer Garten. Hund immer doppelt und dreifach gesichert mit Sicherheitsgeschirr und auch im Garten eine Leine dran. Ich trage dann auch raus und warte ruhig bis Hund seine Geschäfte erledigt hat. Wird er im Garten entspannt erfolgt die Gewöhnung an das laufen an der Leine und dann gut gesichert kurze Spaziergänge in ruhigen Gegenden. Selbst die ängstlichsten Kameraden finden schnell gefallen daran und das laufen entspannt - vorausgesetzt ihr geht wirklich in der Pampa. Alles andere wird die Zeit bringen und manchmal geht es schneller als man denkt. Wichtig ist das ihr keinen Druck auf den Hund ausübt, auch nicht emotional, d.h. keine Erwartungen, der Hund gibt Euch was er kann.
    Und Trainer ist eine gute Idee, nicht um gleich mit dem Hund zu arbeiten, sondern einfach nur eine Einschätzung zu bekommen und Tipps für den Umgang. Meine Hunde gehen gerne in die Hundeschule und gerade für meine Angstnase war es ein Gewinn. Allerdings hat es ein Jahr gedauert bis wir wirklich trainieren konnten. Angsthunde sind halt keine normalen Hunde und sie haben jede Hilfe verdient die sie bekommen können. Warum wollt Ihr das nicht ?

    Jaaaaaa @Jadra das stimmt. Der Maverick ist ja immer der größte Hund den ich dabei habe. Ich erinnere mich an eine Situation in unseren Anfangszeiten als er Panik vor Kindern bekam ... damals half nur eines, den großen Kerl auf den Arm nehmen und aus der Situation bringen. Also Maverick auf den Arm, Ninie und der Malteser den ich dabei hatte mussten laufen ....... die Blicke der Leute waren göttlich :lachtot: Zum Glück kam das schon ewig nicht mehr vor, nicht wegen der Leute, weil er dann so gerne Analdrüse auf meinen Sachen entleerte. Neee der ist mutig geworden und die letzten Tage war er recht gelassen. Bis heute Kinder auf Fahrrädern meinten ihn zu ärgern, wo Fahrräder eh die schlimmsten Hundefresser sind, seiner Meinung.

    Eingeklemmter Nerv könnte ich mir schon vorstellen. Wenn sie jetzt wieder normal ist würde ich einfach beobachten.

    Ich hatte mal einen Hund mit Epilepsie in Pflege, der hatte zwar ähnliche Ausfälle, aber das waren eher die Nebenwirkungen der Medis. Aber ein Anfall kann natürlich viele Formen haben, angefangen von Fliegenschnappen bis Krämpfe. Aber da kannst du auch erst nur beobachten. Alles Gute.

    ps: schön das noch jemand sagt 3 ist noch Entwicklung und unreif. Was mit schon Leute erzählt haben dass er sich mit 3 Jahren aber besser benehmen müsste und alles gehen müsste...meist sag ich nur er ist ein TH Hund aber wenn die dann fragen und hören ich hab ihn schon 2.5 Jahre geht's wieder los...

    Ja was die Leute immer alles besser wissen :muede: Ein Hund entwickelt sich ein Leben lang, meine Ninie wird mit 13 langsam tüdelig und benimmt sich in letzter Zeit auch manchmal komisch. Abgesehen davon das Ranger sich nicht schlecht benimmt, er ist halt unsicher und reagiert entsprechend, das hat mit Erziehung weniger zu tun.
    Ich treffe mit Maverick immer wiede Leute, die klug feststellen, wenn sie seine Ängste sehen ...... "Den haben sie aber noch nicht lange, ach bald hat der keine Angst mehr" " Ja das glaube ich auch, ich habe ihn auch erst 5 Jahre und er ist schon so mutig geworden" :D

    Ja das ist recht schwierig zu beschreiben. Bei meinem Maverick ist es völlig klar, der hat halt Angst, bei ihm arbeiten wir über zeigen und benennen, das klappt sehr gut. Aber bedeutet auch das ich den Menschen zuerst sehen muss.
    Dein Ranger scheint meiner Ninie nicht unähnlich zu sein. Die rannte auch von Anfang an überall mit, problemlos in der Stadt, im Restaurant und überall wo viel los ist. Trotzdem fing sie mit dem Erwachsenwerden immer mehr an Menschen/Hunde anzubellen, anzuknurren, nach vorne zu gehen, allerdings ohne schnappen. Augenscheinlich hatte sie kein Problem mit Menschen, sie ging freudig auf Leute zu, nahm sogar Leckerlies und plötzlich ging das Gebelle los. Da ich das damals nicht verstand, habe ich zugelassen das sie sich immer mehr reinsteigert und einfach nur noch ein kläffendes kleines süßes "Monster" war. Heute weiß ich das sie zwar selbst in diese Situationen mit Menschen ging, aber sich dabei auch selbst überforderte. Wir haben dann einige Trainerstunden genommen und angefangen für einige Wochen Kontakte zu meiden. Stresslevel runter und gezielt Menschen schönzufüttern. Heisst sie sieht einen Menschen und da gibt es Leckerlies, dabei nur 2 -3 Menschensichtungen am Tag. Als BC-Mix raffte sie das so schnell, nach einer Woche zeigte sie mir Menschen schon an und so nach und nach haben wir wieder normale Kontakte gesucht und natürlich die Belohnung reduziert. ABER sie fing sehr schnell mich ganz von alleine anzusehen wenn sie einen Konflikt mit fremden Menschen hatte, ich nahm das wahr, wir gingen Bögen und sie wurde gelassener. Heute muss ich immer noch aufpassen, aber im Grunde ist sie ignorant geworden, nur wenn sie meint ich bin duselig nimmt sie das in die Hand. Dem Maverick z. B. hilft ihre Ignoranz, sie beachtet fremde Menschen ja nicht und das ist für ihn besser als wenn sie jeden freudig begrüßen würde. Es kommt immer auf den Hund an und jeder muss versuchen seinen Weg zu finden.