Beiträge von Ninma

    Mich wundern wirklich die schlechten Erfahrungen mit Schäferhunden und noch mehr wundert mich das sie hier als Einzelgänger beschrieben werden. Ich kenne Schäfis nur als sehr gesellig, sehr freundlich zu Menschen und sehr verspielt mit anderen Hunden. Mit meiner Schäferhündin sind wir früher immer in einer großen Spaziergehtruppe gelaufen, da waren immer 3 -4 Schäferhunde dabei und sie waren die Hunde, die am sozialsten waren.

    Allerdings wenn ich darüber nachdenke waren es wirklich nur die Schäferhunde die als Familienhunde gehalten wurden. Wir gingen eine Weile auf den SV Platz, da waren wirklich die meisten Schäferhunde nicht sehr gesellschaftsfähig, sondern eher reine Sporthunde. Wir wurden dort sehr belächelt. Ich denke vieles liegt auch an der Haltung, Schäferhunde passen sich sehr an und viele leben leider immer noch als reine Zwingerhunde. Das sind für mich nicht die Hunde von denen wir hier reden sollten.

    Ich persönlich kenne wesentlich mehr unverträgliche Labradore als unverträgliche Schäferhunde.

    Meine vorherige Hündin war eine Deutsche Schäferhündin, sie war einfach nur toll und everybody Darling. Sie liebte jeden Menschen, war immer freundlich und aufgeschlossen, mit Hunden und Katzen verträglich. Alle Menschen liebten sie, es ist oft passiert das völlig fremde Menschen auf der Straße sie ungefragt streichelten, das war nie ein Problem. Gut sie hatte Jagdtrieb und etwas stur im Training. Ein großartiger Hund :cuinlove: . Der einzigste Grund warum ich keinen Schäfi mehr habe, weil sie mir in den letzten Jahren zu schwer wurde und ich einen Hund wollte, der eine Nummer kleiner ist.

    Ja das ist echt doof. Obwohl ich immer wieder erstaunlich finde wie sehr selbst kleine Kinder verstehen das der Maverick Angst hat, er ist da aber auch sehr deutlich in der Körpersprache. Komischerweise ändert sich das wenn er bellt, dann wird er interessant, denke ich. Wenn er sich klein macht und Panik schiebt lassen Kinder ihn in Ruhe.

    Ich finde das ist immer schwierig. Wir vermieten ja auch und ich weiß nicht ob wir nochmal an Hundehalter vermieten. Tierhaltung jeglicher Art ist bei uns erlaubt, so haben unsere Mieter auch Hühner, Kaninchen, Gänse und Hund. Nicht das der Hund die Wohnung zerstört, er kommt da erst garnicht rein. Es ist schon der dritte Hund der 23 Stunden am Tag im Zwinger hockt, kommt er mal raus belästigt er die Nachbarn und mit den früheren Hunden gab es auch Probleme mit meinen Hunden. Die anderen Nachbarn beschweren sich natürlich bei uns, dem Vermieter, weil man ja Angst hat etwas zu sagen und man ja eine gute Nachbarschaft möchte. Schwierig, denn eine Zwingerhaltung ist ja nicht verboten, auch wenn mir die Hundehaltung nicht gefällt. Bei diesen Mietern können wir es nicht verbieten, weil die schon länger als wir hier wohnen. Aber uns schränkt es halt auch ein und warum sollte ich das als Vermieter wollen ? Auf der anderen Seite werden wir sicher auch irgendwann mal eine Wohnung suchen, tja schwierig ............

    Ich habe hier einen Hund der gerne Zerrspiele macht und einer der dem nichts abgewinnen kann. Gerade bei meiner Bordermaus sind Zerrspiele ein tolles Training ihre Zähnchen auch in aufgeregten Situationen zu kontrollieren, ausgeben zu üben, abwarten und dabei noch riesigen Spaß zu haben. Natürlich nicht stundenlang, aber ich wüsste nicht was daran falsch sein sollte. Hunde spielen miteinander ja auch gerne Zerrspiele.

    Übrigens hat hier der Hund der Zerrspiele nicht sehr mag, eher ein Problem mit anderen Hunden und Beute. Während meine Hündin von den Zerrspielen profitiert und sehr viel gelassener ist.

    Das kommt sicher immer auf die gebuchte Stunde an. Wenn ich ein Paket buche, dann muss ich es auch bezahlen. In diesen Kursen sollen alle Teilnehmer auf dem gleichen Trainingsstand sein und da kann man nichts nachholen. Deshalb nehme ich nie an den Monatskursen in unserer Hundeschule teil, weil ich arbeitsmäßig nicht soweit im Voraus planen kann. Bei den offenen Gruppenstunden ist es etwas anderes, da kann ich auch kurzfristig absagen. In den meisten Hundeschulen sagt man 24 Stunden vorher, alles andere wäre Kulanz.

    Zum einen ist es natürlich wichtig für den Trainer zu planen, gerade bei Einzeltraining und kleinen Gruppen. Aber ich kenne es auch noch aus meiner alten Hundeschule, da war schönes Wetter oder Regenwetter und die Leute waren plötzlich kurzfristig krank. Da war es auch für mich als Teilnehmer doof alleine auf dem Platz zu stehen, da ich kein Einzeltraining brauchte. Also fuhr ich ohne Training verärgert nach Hause und der Trainer hatte eine Stunde Leerlauf in der er nichts verdiente.
    Irgendwann wurde dann Vorkasse eingeführt und um Absage 24 Stunden im voraus gebeten, danach kamen die Leute komischerweise fleißig.

    Terriermix
    kleiner Wuschelpuschel
    Schäfi mit riesiger Bürste
    Rhodesian Ridgeback
    bellenden Jack Russel
    und ein süßes Hundebaby - schwarzenmarken - könnte ein Pinscher gewesen sein, sehr niedlich

    Alles unproblematische Begegnungen. Wir waren aber auch unterwegs, hier zuhause treffen wir uns selten Wuffel

    Es kommt immer darauf an. Bei einer Freundin hat auch die Konstellation Rüde und Hündin nicht funktioniert, beide Hunde super verträglich, nur miteinander ging garnicht.

    Mit meinen Mädels gab es damals Probleme in der Pubertät, naja da war ich schon verzweifelt, aber später war es sehr harmonisch. Wir hatten aber auch einen Altersunterschied von 7 Jahren und die jüngere Hündin war etwas kleiner.

    Ich kenne auch tolle Rüdenpaare, warum auch nicht.

    Wir haben es damals wirklich so gemacht das wir Anfangs jegliche Menschenbegegnung vermieden haben. Zum Spaziergang mit dem Auto rausfahren und in der Natur entspannen. Aufgabe war es in den ersten Tagen nur 2 Menschen schönzufüttern. Wir sind dann an eine ruhige Stelle gefahren wo wir Begegnungen auf Entfernung kontrolliert trainieren konnten. Das ganze war meist nach 5 Minuten erledigt und dann ab ins Auto. Nach einer Woche waren die Erfolge zu merken und schnell konnten wir auch wieder im Alltag üben. Das geht alles wenn man will.