So wie sich das anhört kann man das mit dem Hund prima trainieren. Ein wirklich interessierter Hund, der auch töten möchte, würde das auch wollen wenn die Nager ruhig sind. Ich denke es ist eine Frage der Gewöhnung und braucht Zeit. Aber dazu müsste man auch sicherstellen das die Tiere nicht unbeaufsichtigt zusammen sind und das ist in einer 1 Zimmerwohnung kaum möglich, reicht ja schon wenn man aufs Klo geht oder schläft. Selbst wenn man es relativ schnell schafft das der Hund unter Aufsicht ruhig ist, alleine mit Nagern ist etwas völlig anderes. Wenn man an der Situation nichts ändern kann, dann wird die Abgabe des Hundes wirklich das beste sein. Für den Hund nicht schön, aber er wird sicher kein Trauma davontragen. Meine Pflegehunde verkraften das auch immer prima. Ich drücke die Daumen das sich für den Hund eine optimale Lösung findet.
Beiträge von Ninma
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Ich kenne auch Schäferhunde die 22 Stunden am Tag im Zwinger hocken, die kaum spazieren gehen, wenn vielleicht mal am Rad laufen, mal eine Stunde im Garten oder beim arbeiten im Hof zu sehen. Sie kennen wenig fremde Menschen oder Hunde, es wurde kein Wert auf Sozialisierung gelegt und sie sind völlig unerzogen. Trotzdem sind diese Hunde aufgeschlossen, freundlich - auch zu fremden Menschen, sie vertragen sich super mit anderen Hunden. Natürlich sind sehr Kontakte selten, aber wenn ich sie beobachte oder mit meinen eigenen Hunden Kontakt habe, total unkompliziert. Klasse Hunde, die ein schlimmes Leben führen.
Diese Leute verstehen überhaupt nicht was ich für einen Aufwand um meine Hunde betreibe und dann sind sie auch noch mit fremden Menschen oder Hunde nicht immer unkompliziert. Manchmal frage ich mich echt warum das bei diesen Hunden so einfach geht.
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Na dann hört sich das wirklich super an. Ich habe länger gebraucht um das so gelassen zu sehen.
Was bei uns viel gebracht hat war eine lockeres Gruppentraining (max 3 - 4 Hunde) in einer Beschäftigungsgruppe. Ohne Erziehung, einfach nur Spaß haben, im Beisein fremder Menschen und mit Hundefreunden. Anfangs hat er nur dumm aus der Wäsche geschaut, gab ja auch immer wieder Stresssituationen, aber irgendwann fing er an einfach mitzumachen. Das war toll und hat viel aus ihm rausgekitzelt. Allerdings haben wir auch fast ein Jahr gewartet bis wir mit Hundeschule angefangen haben.
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Ich glaube nicht das sie unterfordert ist. Der erste Gedanke der mir beim lesen kam das ihr Euch zu viele Gedanken macht, sie zu viel beobachtet und alles richtig machen wollt. Vielleicht irre ich mich auch.
Ich habe ja nun auch so eine Schissbuxe und es ist nun mal so das viele Dinge im leben ihn stressen, das wird auch immer so bleiben. Ich habe unser Leben so gestaltet das er sich wohl fühlt und da wir in der Pampa wohnen klappt das auch gut, aber ändern kann ich es nicht. Um zu lernen muss er sich ja auch mit seiner Umwelt auseinandersetzen und das ist immer Stress, aber bitte alles langsam und im Tempo des Hundes. Gerade bei diesen Hunden kann man emotional ganz viel Druck ausüben, einfach weil man zu viel erwartet und sei es das man erwartet das der Hund sich wohl fühlt.
Wichtig ist zu schauen was dem Hund Spaß macht und das zu fördern. Was macht sie denn gerne ? Gemeinsame schöne Erlebnisse machen Euch alle glücklich und fördern die Bindung, die Ängste rücken in den Hintergrund. Es kommt immer darauf an, wir haben recht schnell die Spazierwege gewechselt, das tat ihm einfach gut. Bei einer kleinen Angstpflegehündin letztes Jahr mussten wir lange immer gleiche Wege gehen, dafür brauchte sie die körperliche Auslastung. Da müsst Ihr auf Euren Bauch hören.
Was das warten auf Deinen Partner betrifft, da würde ich mir keine Sorgen machen. Hier ist das auch so, die Hunde sind erst glücklich wenn alle wieder Zuhause sind. Was nicht heißt das sie unglücklich sind wenn einer fehlt

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Ich glaube man kann einen Schäferhund der als Hofhund bzw Zwingerhund gehalten wird, überhaupt nicht mit einem Schäferhund der in der Wohnung, mit der Familie lebt, vergleichen. Dann gibt es noch die die reine Sporthunde sind, meistens auch im Zwinger leben. Der eine Hund hat mit dem anderen überhaupt nichts zu tun, dazwischen liegen Welten.
Mit Schäferhunden als Familienhund habe ich beste Erfahrungen gemacht, allen anderen gehe ich aus dem Weg. Wobei ich Hofhunden, egal welche Rasse, grundsätzlich aus dem Weg gehe.
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Dann ist das ganz einfach, einen Listenhund darfst Du nicht nach Deutschland einführen.
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Ach das kenne ich auch und glaube mir das geht vorbei. Mit den Pflegehunden kommt mir auch bekannt vor, ich frage mich jedesmal ob ich bekloppt bin und würde sie in den ersten zwei Wochen am liebsten zum Mond schießen. Das wird schon und das Schöne überwiegt. Hol Deine Familie ins Boot, Du musst Dich nicht alleine kümmern, nimm Dir Auszeiten und nimm Dir Zeit die nur dem Hund gehört. Kopf hoch und lächeln.
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Also der Maverick war gestern furchtbar. Klar wir waren im Stadtpark, es war wirklich wenig los. Tut er so als hätte er noch nie Radfahrer oder Jogger gesehen
Ständig in Panik und in die Büsche wollen. An Hunden war er zwar interessiert und hat nett Guten Tag gesagt, aber schwubs wieder weg. Sehr unentspannt.Man soll ja in allem was positives sehen ... er ist recht nah an Kinderwagen vorbei gegangen, das war ja auch immer ein Drama.
Liegt vielleicht daran das wir jetzt öfters ohne die Ninie unterwegs sind, sie hatte eine OP und wird halt alt, daran muss er sich gewöhnen.
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Meine Schäferhündin wurde auch von einer Schäferhündin mal doll gebissen, deswegen gehe ich dieser Rasse doch nicht aus dem Weg. Warum ? Ich schaue mir den Hund an der mir entgegen kommt und auch den Besitzer und entscheide dann. Gut ich habe auch Rassen denen ich bewusst aus dem Weg gehe, dazu gehört der Schäferhund nicht.
Wobei mir auch auffällt das wir reinrassige Schäfis nur noch selten treffen. Ich frage mich wo sie alle sind, wo sie doch angeblich so beliebt sind ?
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Heute Nachmittag in einem städtischen Park :
2 Chihuahua
2 Dackel
1 Französische Bulldogge
1 Englische Bulldogge
1 Bobtail
1 Wuschelmix
1 Labbimix
1 Dobermann
1 Malimix
1 Havaneser
1 großen gestromten Mix
1 blonden Cockermix ?In einer Stunde mehr Hunde als wir sonst hier Zuhause in zwei Wochen treffen.