Für mich hört sich das an als ob Ihr schon viel erreicht habt, wenn ich bedenke wie der Maverick nach einem halben Jahr war .......... So leicht ist das halt alles nicht und es gibt keinen vorgefertigten Plan für solche Hasenfüße. Maverick hat blockiert sobald ich irgendetwas von ihm wollte, für ihn war ein Leckerlie vor die Nase halten genauso schlimmer Druck wie in am Halsband zu rucken. Ich habe relativ schnell gelernt von diesem Hund nichts zu erwarten und einfach zu leben. Er hat Angst ? Gut, dann ist das halt so. Ich biete ihm ein optimales Leben, wir wohnen ruhig, hier geht es ihm gut, ich verstehe ihn, ich liebe ihn ..... ein Leben ohne Stress gibt es nicht. Wir haben ihn wohldosiert, aber doch von Anfang an mit Reizen konfrontiert, das lässt sich selbst in der Pampa nicht vermeiden. Kam uns z.B. ein Mensch entgegen, dann sind wir eben einfach weiter gegangen, weder auf den Hund, noch auf den Menschen konzentriert, alles war gut. Was nicht heißt das Du den Hund hinter Dich herziehst, gehst Du entschlossen mit einem Ziel im Blick, wird der Hund dir folgen. Reagierte er so panisch das er nur noch schrie, den riesen Kerl auf den Arm genommen und raus aus der Situation. Das wichtigste ist nicht zu sehen was der Hund nicht kann, sondern was gut klappt und Spaß zu haben. Auch wenn nicht gespielt wurde, immer wieder anbieten, immer wieder versuchen, einfach am Ball bleiben und irgendwann platzt der Knoten. Klar ist er heute auch noch ängstlich, aber wir Spaß im Leben und er macht vieles mit was wir nie für möglich gehalten haben. Er bleibt gut alleine und ich muss nicht mehr um 22 Uhr Zuhause sein, weil der Herr ohne mich nicht pinkeln geht.
Du machst nichts falsch, im Gegenteil. Setzt Dich selbst nicht unter Druck, sondern schau wie toll Dein Hund ist. Dann geht es ganz von alleine voran.