Beiträge von Ninma

    Ich finde das wichtigste ist ganzheitlich an diesem Problem zu arbeiten, nur die Besuchersituation zu trainieren reicht nicht aus. Für den Hund ist es immer schlimm wenn er beissen muss. Du schreibst doch selbst sie beisst weil Sie Angst hat ?

    Arbeite grundsätzlich an ihren Ängsten, stärke ihr Selbstbewusstsein , senke ihren Stresslevel, erziehe sie, beschäftige sie, zeige ihr das sie Dir vertrauen kann. Sie in einen anderen Raum zu bringen hat nichts mit wegsperren zu tun, sondern der Hund lernt dort zu entspannen - trotz Besucher in der Wohnung. Besucher kommen und es gibt was ganz tolles zu futtern, so klappt das hier prima, wenn kein ruhiges kennenlernen möglich ist. Gleichzeitig arbeitet man am grundsätzlichen Angstverhalten und dann klappt es auch irgendwann mit Besuch.

    Das mit den puschenden Sportarten hatten wir bei Ninie auch, ich habe es geschafft sie durch Agility und Ballspielen völlig gaga zu machen. Klar wurde sie auch immer zickiger. Ball war dann 2 Jahre verboten, aber ruhige Nasenarbeit, fährten , trailen war wirklich ein Gewinn. Gerade beim trailen sind doch immer viele Hunde, die ruhig arbeiten, ich finde das eher positiv. Bei Maverick mit seiner Angst vor Menschen war das der Hauptgewinn. Meine Hunde trailen ja oft zusammen - ihre Bindung stärkt das schon, sehr niedlich und da ihre Probleme ja unterschiedlich liegen, ist das super.

    Aber gut zu wissen das wir mit dem Problem Hund am Fahrrad nicht alleine dastehen, ich dachte schon ich bin zu doof das zu trainieren :headbash:

    Den Flug überstehen die meisten Hunde ohne Probleme, meine Pflegies kommen in der Regel sehr relaxt an. Was man aber auch bedenken muss wie flexibel Ihr in der Flugauswahl seid ? Die meisten Airlines lassen pro Flug nur eine bestimmte Anzahl an Hunden zu, sprich es kann sein das für Mensch noch genügend Tickets buchbar sind, für den Hund aber nicht.

    Ansonsten kann ich mir prima einen kleinen Begleiter in Deinem Leben vorstellen.

    Warum tust Du das dem Hund und dem Besuch an ? Der Hund wird in eine Situation gedrängt in der er glaubt das er beissen muss, das ist das einzigste was er so lernt, beissen. Wenn der Hund wirklich ängstlich ist will er nicht Dich beschützen, sondern einfach nur sich selbst. Sie ist mit der Situation völlig überfordert und findet keinen Ausweg.

    Ich habe ja nun selbst einen Angsthund, Leute die er kennt liebt er und alles ist gut, Fremde machen erstmal Angst. Ehrlich gesagt weiß ich garnicht was er in der Enge der Wohnung machen würde, da wir solche Situationen wie von Dir geschildert nie zulassen. Leute die öfters kommen lernt er draußen kennen und alles ist gut. Komme fremde Besucher bringe ich die Hunde erstmal in einen anderen Raum, inzwischen sind sie auch ruhig und wissen das alles ok ist. Kann sein das ich dann mal einen Hund dazu hole, angeleint und wenn er entspannt ist darf er auf seinem Kissen liegen. Aber mal ehrlich, wenn jemand nur einmal kommt, wozu der Stress ? Die Hunde sind dann eine Stunde im Nebenraum und gut. Wir bekommen aber auch mega selten Besuch von Fremden.

    Es gibt spezielle Hofleinen oder Gartenleinen die mit Kunststoff überzogen sind. Oder diese Auslaufsysteme, muss man immer nur aufpassen das die Leine sich nicht verheddern kann. Für die Dauer ist das sicher nichts, aber als Zwischenlösung warum nicht.

    Ich habe derzeit Beides, Rüde und Hündin. Wobei ich bisher nur Mädels hatte und der Maverick hier einfach eingezogen ist ohne zu fragen. Komischerweise halten ihn die meisten Leute aber für ein Mädchen :D . Ich finde jetzt Geschlecht hat Vorteile , die Mädels sagen mir ein ganz klein wenig mehr zu.

    Ich glaube nicht das es hier jemanden egal ist wenn sein Hund eine Katze tötet, egal ob im eigenen Garten oder sonstwo. Aber solche "Unfälle" passieren und dann Maulkorb und Leinenzwang zu verlangen halte ich für übertrieben. Katzen richten auch Schäden an und töten bzw wenn ich all die überfahrenen Katzen sehe tut es mir in der Seele weh. Trotzdem käme auch für mich nie eine Wohnungskatze in Frage, wenn ich sehe was meine Freigängerkatze jeden Tag erlebt hat und wie zufrieden sie auf ihren Streifzügen war, aber wir wohnen auch optimal dafür. Trotzdem hat Nachbars Hund sie auch mal in seinem Garten erwischt - nichts schlimmes passiert, aber Vorwürfe gab es hier keine.

    Hier war ja die Frage ob ich dafür zu Verantwortung gezogen werden kann wenn mein Hund in meinem eigenen Garten ein Tier tötet. Ich denke ja, genauso wie er nicht den Einbrecher beissen darf. So ist unsere Gesetzgebung nun mal. Wir dürfen in unserem eigenen Garten ja nicht mal einen Baum fällen, lt Amt ist das ein Verbrechen. :rotekarte:

    Wir hatten leider auch schon fremde Katzen im Garten. Wer sucht denn vorher wirklich jede Ecke ab ob sich ein Tier dort befindet. Hunde leider hinterher und sie waren ehrlich gesagt auch nicht wirklich abrufbar. Wobei meine Hündin katzenverträglich ist, mein Rüde kannte sie bis dato kaum. Leider hat er sich bei dieser Hatz eine ziemliche Verletzung auf der Nase zugezogen, die Katze versperrte auch noch den Eingang zurück ins Haus, blöde Situation. Seither sind Katzen bei ihm sehr unbeliebt und glaubt mir das freut mich überhaupt nicht, da wir sehr gerne wieder eine eigene Katze hätten.

    Die Nachbarskatzen haben auch schon Küken getötet und ich wurde als Kind von einer Freigängerkatze böse gebissen. Aber das ist halt auf dem Land so, da schreit keiner nach Maulkorb und Leine. Unsere eigene Katze wurde übrigens Tierklinikreif von einem Iltis gebissen und das in unserem eigenen Garten.