Hier haben bisher alle Hunde Geschirr getragen und sind super leinenführig. Zum trailen haben wir kein anderes Geschirr, so schlau sind die Hundis schon zu verstehen das beim trailen gezogen werden darf und sonst nicht.
Ömi trägt im Moment wegen einer OP Halsband. Egal wie eng ich es stelle, wenn sie will kommt sie da raus und läuft schon mal vor
. Leinenführig ist sie auch am Halsband, obwohl sie es eigentlich nicht kennt. Wir haben Geschirre von Blaire, ein Sicherheitsgeschirr und eines für Mädchen
Ansonsten Alltagsgeschirre von Together.
Beiträge von Ninma
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Ich kenne mich ja mit Zucht überhaupt nicht aus. Mein Vorstellung war wirklich ein guter Züchter hat alle paar Jahre einen Wurf und sonst sind es ganz normale Familienhunde.
Hier entsteht der Eindruck es geht nicht um den einzelnen Hund, sondern darum die Rasse züchterisch zu verbessern und ein "Produkt" zu schaffen, was die Welt sich wünscht. Was ich jetzt überhaupt nicht negativ bewerten möchte, ich möchte einfach nur verstehen wo hier die Beweggründe liegen. Man hält also nur zuchttaugliche Hunde, die alten oder nicht passenden Hunde werden in ein schönes Zuhause vermittelt. Ich kann schon verstehen das man ein bestimmtes Ziel erreichen möchte und deshalb auch eine gewisse Anzahl an Würfen haben möchte, ein Menschenleben dauert ja nicht ewig. Aber was sind dann die Beweggründe Züchter zu werden ? Ich meine ich schaffe mir eine bestimmte Rasse an weil ich sie liebe, weil sie zu meiner Familie gehört, ich viel mit ihr unternehmen kann, vielleicht Sport treiben möchte oder Spaß daran habe sie in irgendeiner Form auszulasten und gemeinsam alt zu werden. Gerade ein Hundesenior ist doch ein Gewinn und ein ganz besonderer Lebensabschnitt.
Ich kann mir das in meiner Naivität überhaupt nicht vorstellen. Wenn ein Durchschnittszüchter 4 Hunde oder mehr hat, ständig Welpen hat, Ausstellungen besuchen muss, evt. bestimmte Leistungsprüfungen ablegen muss, alle paar Jahre einen neuen Hund eingewöhnen und erziehen muss, alle Hunde auslasten und sozialisieren muss ...... wo bleibt da der einzelne Hund ? Wird mit diesen Hunden überhaupt spazieren gegangen und wie leben sie. Wir sind viel in der Hundewelt unterwegs, aber bisher haben wir nur Zuchthunde erlebt die ein oder zweimal einen Wurf hatten und ansonsten normale Hunde waren. Wenn ich 10 Hunde habe und die Hunde vorrangig in ihrem eigenen Rudel leben wie will ich dann wissen ob sie alltagstauglich sind ? Sorry für die komischen Fragen, aber es interessiert mich wirklich. -
Ein Züchter ist doch in erster Linie Hundehalter und die Hunde sind Familienmitglieder. Wenn er nur 2 Hunde halten kann, sollte er sich keinen neuen jungen Hund anschaffen. Der alte Hund ist wichtiger, er gehört zu seinen Menschen.
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Hunde sind für mich ein Luxus den ich mir gönne.
Ich mag es einfach sie um mich zu haben und natürlich ist mein Leben auf sie eingestellt. Das ist ja immer so wenn man mit einem Lebewesen zusammenlebt.
Abgabe käme für mich niemals in Frage, es sei denn ich bin so schwer krank das eine Versorgung nicht möglich wäre. -
Es mag Ausnahmen geben und gut begründete Abgaben, aber das hat weniger mit der Zucht zu tun, sondern weil es einfach nicht passt. Ein Familienmitglied das ich liebe und ins Herz geschlossen habe gebe ich doch nicht einfach ab. Allerdings käme für mich auch nie ein Züchter in Frage der mehr als 3 - 4 Hunde hat, weil da für mich der einzelne Hund zu kurz kommt. Das ist aber meine persönliche Ansicht.
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Mit der Ninie habe ich jahrelang bewusst kein Ball gespielt. Sie war immer so süß dabei und hat sich gefreut, wir gehörten auch nie zu diesen ewig Werfern, 5 Minuten und gut. Sie war aber der typische Hund die danach scheinbar runtergefahren ist, ich mich aber wunderte warum sie 20 Minuten später alles ankläffte. Klar Ball - Adrinalinspiegel steigt - kläffen. Durch das runterfahren ihrer Aktivitäten und nur noch ruhige Spaziergänge wurde auch sie ruhiger.
Sie war/ist schon recht Ballverrückt, heute kann sie es wieder ohne Probleme. Aber 4 - 5 x mal werfen und dann ist ihr das zu langweilig. Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen das ein Hund das 30 Minuten gut findet ? Schon allein die vielen Stopps und abbremsen sind doch extrem ungesund ? Körperlich ausgelastet werden sie viel mehr wenn ich sie den Ball suchen lasse, dazu auch geistig, das klappt auch super an der Leine.Aber wenn das bei Ranger gut funktioniert und Ihr Spaß dabei habt, dann ist doch alles super. Hunde sind doch toll, weil sie so verschieden sind.
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Wir haben letztes Jahr bei meiner Ömi 200 Euro bezahlt. Das war Narkose, vollständige Zahnreinigung und 1 Zahn gezogen. Sie wiegt 15 kg. Das fand ich ok, bei Euch finde ich es viel zu teuer.
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"Unverträglichkeit" gegenüber Fremdhunden und "Verträglichkeit mit Bekannten Hunden" schließt sich m.M.n. nicht aus.Brix und Lena haben beide mit bekannten Hunden ein ausgesprochen gutes Sozialverhalten, reagieren sehr feinfühlig auf den anderen, kommunizieren klar und deutlich, sind eher deeskalierend (ausgenommen Situationen in denen Lena Brix in irgendeiner Weise "bedroht" sieht - da wird dann auch die eigentlich liebgewonnene Spielgefährtin in Grund und Boden gestampft, wenn man sie lässt). Dennoch sind sie mit Fremdhunden schwierig
Ja das wäre logisch. Aber die Pflegehunde sind ja auch fremd . Ich hole sie vom Flughafen ab und die Hunde lernen sich im Garten oder Haus kennen, das klappt sofort. Fremdhunde auf Spaziergängen muss sie viel langsamer kennenlernen, zickt oder bellt bei nahem Kontakt eigentlich immer. Ich glaube das muss mit mir zusammenhängen, wahrscheinlich bin ich viel klarer wenn ich den Fremdhund (also Pflegehund) kontrollieren kann. Naja wer weiß, es stört mich nicht, wäre nur mal interessant warum das so ist.
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Wichtig ist doch das der Hund sich für das richtige entscheidet
Ich glaube das kommt auch auf den Hund an. Der Maverick ist ein Hund der mich braucht, wenn ich ihm nicht sage was zu tun ist oder das nicht alle Welt beisst klappt der in sich zusammen. Die Ninie ist anders, so schnell wie ihr Bordercollie-Gehirn kann ich nicht denken
Also haben wir daran gearbeitet das sie in Konflitsituationen die richtige Entscheidung trifft. Über reinen Gehorsam kam ich bei ihr nie weiter, sie hat halt gelernt das fremde Hunde Leckerlies bedeuten oder das es besser ist Clickertricks anzubieten als zu zicken. Insgesamt ist das wichtigste das ich ruhig und fröhlich bleibe, denke ich "scheiße ein Hund", denke Madam das auch sofort. Irgendwie komme ich immer wieder dahin das es auch kontraproduktiv sein kann sich an einem Problem festzubeissen , denn dann funktioniert in der Regel nix. Ist mir all das schnurze, sind auch die Hunde gelassen. Alles einfach geschrieben als getan 
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Ich glaube auch das kommt immer auf den Hund an, was funktioniert wird richtig sein. Der Maverick fährt nur hoch wenn Ninie zuerst arbeiten darf und wenn er dann dran ist ist er so aufgeregt das er mir in den Hinter kneift
Da kommt es nicht mal darauf an was wir machen. Das macht er übrigens auch bei anderen Hunden, weshalb ich ihn oft aus dem Spiel nehmen muss. Eine Baustelle an der wir wirklich arbeiten müssen. Aber wenn man einen Hund hat der früher kaum in der Lage was zu lernen, den dann plötzlich auszubremsen ist nicht einfach, denn eigentlich freut es mich.Nochmal eine andere Frage. Die Ninie zickt draußen fast immer mit fremden Hunden, Bordertypisch, anschleichen, vorschnellen und zicken - lasse ich natürlich nicht zu - aber würde sie wenn sie könnte. Im Grunde wirkt sie oft sehr unverträglich. ABER ich habe ich immer Pflegehunde hier, Rüde, Hündin, Welpe - egal und im Haus bzw Garten ist sie total unproblematisch mit den Pflegies. Klar zeigt sie mal Zähne, aber alles im Rahmen, sie ist deutlich und wird verstanden. Ich finde den Unterschied schon krass, denn im Grund zeigt sie mir das sie ein großartiges Sozialverhalten hat. Kennt das jemand ?