Vielleicht verträgt er das Futter auch nicht ? Ich glaube ja daran das Hunde wissen was ihnen gut bekommt. Oder es schmeckt einfach nicht, Hunde haben auch ihre Vorlieben. Theoretisch ist es kein Problem das auszusitzen, aber wenn er in anderen Situationen so extrem hungrig ist ..... finde ich schon irgendwie komisch.
Beiträge von Ninma
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Naja wenn man auf dem Land wohnt ist nix schnell mit einkaufen, man muss ja erstmal zum Laden kommen. Egal wohin, wir fahren in der Regel eine halbe Stunde und die Fahrten verbinden wir mit Spaziergängen. Die Hunde wollen ja auch was sehen von der Welt. Im Sommer ist das halt nur möglich, wenn einer mit den Hund am Auto wartet oder ne kleine Runde dreht und der andere einkaufen und co erledigt. Und mein Rüde ist zu ängstlich um ihn mit in irgendein Cafe zu nehmen, aber darauf verzichten wir ihm zuliebe sowieso, wird halt ein Eis in der Hand gekauft.
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Ich bin jemand der seine Hunde sehr viel im Auto mitnimmt und sie warten dort auch brav und gerne. Aber im Sommer würde mir das nicht im Traum einfallen, außer vielleicht zum bezahlen an der Tanke. Während der Arbeit steht mein Auto auf einem schattigen Parkplatz und ich bin immer wieder erstaunt wie sehr das Auto mittags aufgeheizt ist, selbst bei 20 Grad. Hunde sind natürlich im kühlen Haus.
Natürlich kann es immer mal Situationen geben ... ich wollte letztens nur ein Rezept vom Arzt holen. Es war 20 Grad bewölkt, das Auto in einer überdachten Parkterrasse geparkt, Scheiben aufgelassen, als ich nach 10 Minuten zurückkam hechelten die Hunde - es war ok, aber gerade so grenzwertig und meine Hunde sind nicht hitzeempfindlich.
Einen Hund bei über 25 Grad allein über längere Zeit im Auto zu lassen ist völlig indiskutabel. -
Täglich nein, aber ich denke zweimal die Woche kann man das managen. Die Frage ist eher woher sie wissen will das der Hund alleine bleiben kann. Ich hatte schon viele Auslands-Pflegies, einige konnten wirklich vom ersten Tag ein paar Stunden alleine bleiben, aber von den ängstlichen Hunden nicht einer. Die meisten ängstlichen Hunden binden sich so stark an ihre Bezugsperson, das sie erst langsam lernen müssen alleine zu bleiben. Sie sollte einen Plan B haben.
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So ein Anfall ist sicher nichts schönes, aber wenn es selten auftritt kann man damit leben. Es gibt Hunde die haben nur 1 oder 2 Anfälle im Jahr, sind also quasi anfallsfrei. Ich denke das teuerste ist die Erstdiagnose, gut eingestellt werden für so einen kleinen Hund die Kosten übersichtlich sein. Medis und Spezialfutter, ein stressfreies Leben, ansonsten sind das normale Hunde. Eine Garantie gibt es nicht, aber wo gibt es die.
Man sollte aber nicht nur schauen wie man selbst damit klarkommt, sondern auch der eigene Hund. Ich hatte mal einen Pflegehund mit Epilepsie, meine Hündin hat beim ersten Anfall nur dumm gekuckt und dann war das erledigt. Mein Rüde hatte panische Angst, er hat die Anfälle auch stundenlang vorher gespürt und war mehr durch den Wind als der Epihund. In der neuen Familie ist das allen Hunden egal.Ich fände es toll wenn ihr dem Hund eine Chance gebt.
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Unsere Hunde haben bei Fotoaufnahmen auch meist nur einen Strick oder Schlaufe einer Leine um den Hals, einfach um die Hunde kurz ruhig zu halten, Halsband angelegen lohnt nicht und ist auch nicht immer passend zu haben. Die Hunde leben nackt im Rudel.
Natürlich kann es sein das er schnell auftaut, wie gesagt ich hatte schon beides in Pflege. Ängstlicher Hund in Spanien, der sich nach 4 Wochen in Deutschland unkompliziert zeigte und mutiger wirkender Hund in Spanien, der hier in Deutschland total überfordert war. Mehrere Wochen zum einleben brauchen die meisten.Aber nun nochmal zur eigentlichen Frage, ohne den Hund zu bewerten. Ich würde auch keinem offen, fröhlichen, aufgeschlossenen Hund (egal ob Tierschutz, Züchter oder Privatabgabe ) in den ersten Wochen so ein Programm zu muten. Das wäre nicht im Interesse des Hundes. Stell Dir mal vor, Du ziehst bei mir ein, ich wohne in China, Du kennst mich nicht, kennst meine Sitten und Gebräuche nicht, verstehst meine Sprache nicht, weißt nicht zu wem du gehörst und ich schleppe Dich gleich auf Partys, lasse dich ohne Erklärung bei fremden Leuten, fliege mit dir nach timbuktu und wir erleben jeden Tag etwas neues. Wie kannst Du Dich da einleben ? Du brauchst erstmal Routine, Beständigkeit, Sicherheit, musst die Sprache lernen, die Menschen kennenlernen und dann sehen wir weiter.
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Ich würde Euch gerne etwas anderes sagen, weil gerade diese Hunde eine Chance brauchen, aber ich glaube auch nicht das dieser Hund für Anfänger geeignet ist. Ich vermittele seit vielen Jahren Hunde aus Spanien, vorrangig ängstliche Hunde und glaube mir mit Geduld und Spucke zu ist es nicht getan. Bei einem unkomplizierten unbefangenen Welpen ist das selbst bei einer Direktadoption auch für Anfänger machbar, aber wenn die Videos nicht täuschen ist der Hund extrem ängstlich. Du musst bedenken er befindet sich in einer vertrauen Umgebung, was meinst Du wie er sich in einem fremden Land, bei fremden Menschen verhält ? Ich habe immer wieder Anfragen für meine Angsthunde und nein sie vermittele ich nicht an Anfänger, nicht in die Stadt, nicht als Bürohunde, nicht an Familien mit Kindern, dafür haben wir genug andere Hunde. Und wenn mir jemand sagt wir fahren nächste Woche in den Urlaub, dann warten wir halt bis man Zeit und Muse hat.
Hast Du denn der Vermittlerin Deine Pläne so mitgeteilt ? Ich habe auch einen ängstlichen Hund hier, seit 5 Jahren, den könnte ich niemals mit auf eine Hochzeit nehmen - da würde er sofort unter sich machen , Urlaub ist sehr anstregend und fordert viel Vorbereitung und Management und so einen Hund mit ins Büro zu nehmen - damit tust Du ihm keinen Gefallen. Was machst Du denn wenn er anfängt die Kollegen zu verbellen oder in der kurzen Zeit noch nicht stubenrein ist ? Einen neuen Hund kannst Du am Anfang auch nicht von fremden betreuen lassen.
Besprich das alles nochmal mit Deiner Vermittlerin. Er ist ein richtig hübscher Kerl und es kann natürlich sein das er schnell auftaut. Das hatte ich auch schon als Pflegehund hier, in Spanien panisch und in Deutschland juchuuuuu - aber ich habe hier auch die Rahmenbedingungen für einen Angsthund. Frag Dich einfach ob Du das leisten kannst und wie der Plan B für den Hund ist.
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Ich glaube das allerwichtigste was die Maus lernen muss ist Ruhe und Entspannung, sonst wird sie ein Hibbel. Einfach entschleunigen und die viel zu kurze Zeit genießen, der Rest kommt später, ist doch ein pfiffiges Welpi. Sie zeigt Dir doch das sie will, die Welt erkunden und schauen, habt Spaß und lernt Euch kennen. Das wird schon, mach dir keine Sorgen.
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Hier in der Gegend gibt es ein Hundezentrum was Assistenzhunde ausbildet, dazu gehören auch Familienbegleithunde. Das heißt der Welpe wird dort sozialisiert und erzogen, direkt für seine Familie und zieht dann erst nach einigen Monaten in sein eigentliches Zuhause. Ich weiß nicht so recht was ich davon halten soll.
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Das kann aber auch für den Besitzer sehr frustrierend wenn, wenn der Hund bei ihm nicht "funktioniert" wie beim Trainer. Diesen Effekt kennt man doch, Trainer übernimmt den Hund alles super - klar es ist für den Hund ja auch keine Alltagssituation. Um eine Übung zu zeigen ok, aber als Trainingsmethode nein. Meine Hunde hören auch nicht so gut auf andere Familienmitglieder, obwohl sie die Kommandos beherrschen.
Ich mag lieber Trainer die mich anleiten und das nehmen was ich dem Hund geben kann.