Beiträge von Ninma

    Ich schaue immer das die Hunde auf dem Boden behandelt werden, auch bei nicht ängstlichen Hunden. Das war noch nie ein Problem bei irgendeinem Tierarzt.
    Ich bin weder aufgeregt, noch habe ich Mitleid mit dem Hund und er geht auch entspannt rein. Bis zu diesem Vorfall war es auch kein Problem. Aber jetzt taucht er ja völlig ab, ein Hund der voller Kot und Urin ist und nur schreit schreit schreit - da kann man nicht behandeln. Das schlimme ist er überträgt es auch nach draußen und ist ängstlich wie seit Jahren nicht mehr. Was soll das werden wenn wir ihn zwingen. Wir werden das neu üben müssen, ach das wird schon wieder.

    Oh man jetzt geht es hier darum warum man einen Hund überhaupt im Auto warten lässt ?

    Ich kenne zwei Hunde die überhaupt NUR im Auto alleine bleiben können, zuhause nicht.

    Ich hatte mal eine Hündin, sie war alt und konnte schlecht laufen, sie liebte also das Autofahren. Sobald sie merkte das wir zum Auto gingen wollte sie unbedingt mit, ihr war egal wenn wir nur hin und her gefahren sind, kurz einkaufen und wieder nach Hause. Sie fand das toll, ihr Fenster zur Welt. Wenn das im Sommer nicht ging war sie todtraurig, obwohl sie normal super alleine blieb.

    Meine jetzigen Hunde fahren täglich im Auto mit, einfach weil wir zu Fuss erreichbar nur eine Gassirunde haben und wir gerne verschiedene Runden gehen. Abgesehen das wir zum Angsttraining aus der Pampa raus müssen (hier treffen wir niemanden), zur Hundeschule, zu Hundefreunden usw usw usw. Klar erledigt man dann unterwegs etwas. Welchen Sinn würde es machen das ich z.B. 30 Minuten zum spazierengehen fahren, 1,5 laufen, 30 Minuten wieder nach Hause und dann fahre ich wieder 30 Minuten zum einkaufen und das auch zurück. Ja wenn es heiss ist machen wir das, aber sonst warten die Hunde problemlos und gerne im Auto. Sie sind einfach gerne dabei und ich habe sie gerne bei mir.

    Mein nächster Hund wird perfekt :D Nein mir würde es reichen wenn ein Hund nicht ganz so kompliziert wäre wie meine jetzigen, einfach ein netter Hund der keiner Fliege was zuleide tut und der immer und überall dabei sein kann.

    Irgendeiner hat doch immer etwas zu meckern ? Zu kalt, zu warm, zu viel, zu wenig, zu streng, zu nett ............ man kann es nie allen recht machen. Das kennt man doch aus allen Lebenslagen. Bei meinem Hasenfuß weiß auch alle Welt was zu tun ist, da gibt es kein richtig und kein falsch ...... sondern einfach gesunder Menschenverstand. Und wenn ich einen Hund im Auto sehe, der entspannt ist und sich freut, ist alles gut. Wenn ich einen Hund sehe der kollabiert muss ich etwas unternehmen. Und über Kritik denke ich nach, bewerte sie und schaue was ich daraus mache, man muss nicht immer alles persönlich nehmen. :smile:
    Für mich kommt es halt nicht in Frage meinen Hund über Stunden im Auto zu lassen - damit bewerte ich niemand anderen und jut.

    Es geht doch überhaupt nicht darum jeden Hund aus einem Auto zu retten oder die Besitzer der Tierquälerei zu bezichtigen, sondern darum die Menschheit auf die Gefahr aufmerksam zu machen. Es gibt nämlich immer noch genug Leute die sich keine Gedanken machen, die denn Hund bei 30 Grad im Auto lassen, mit ihm Fahrrad fahren oder stundenlang irgendwo angebunden lassen. Natürlich gibt es dann auch immer wieder andere Leute die übertreiben und eine Gefahr sehen wo keine ist. Aber deswegen ist Aufklärung doch trotzdem wichtig oder ?

    Für mich wäre es auch eine Katastrophe wenn mein Angsthund auf der Straße läuft. Aber gerade deswegen mache ich mir immer Sorgen wenn meine Hunde alleine im Auto sind, unabhängig vom Wetter. Was weiß ich wer die Hunde ärgert oder wenn das Auto geklaut wird ......... aber ich kann auch nicht jedes Risiko ausschließen. Deshalb versuche ich die Wartezeiten im Auto immer so kurz wie möglich zu halten, auch im Winter .

    Wie macht Ihr das eigentlich beim Tierarzt ? Der Maverick war komischerweise beim TA immer total unproblematisch. Ich bin immer mit beiden zusammen gegangen und der Hasenfuß immer mit rein. Ich habe ihn auch immer mitgenommen wenn er überhaupt nicht mit musste, er war immer sehr interessiert, hat Leckerlies genommen und fand es spannend, selbst zu Zeiten wo er vor Fremden noch totale Panik hatte. Impfen, in Ohren und Maul schauen, war nie ein Problem ... war aber auch nie etwas dramatisches. Selbst blut annehmen klappte. Nun hatte er im Winter eine schlimmer Pfote und Schmerzen, das Drama nahm seinen Lauf. Er schrie wie im Spieß, die ganze Praxis war voller Kot, Urin, Analdrüse ... die TA wollte erst keinen Maulkorb, weil er sonst immer so brav war . Bei der Nachbehandlung lief es besser, allerdings habe ich dann seine Pfote gehalten und die TA hat vom weiten geschaut. Danach hatte ich ihn noch 2 x mit als Ninie behandelt wurde, alles bestens, er hat sogar Leckerlies genommen. Gestern nun impfen, alles prima, Maverick unbefangen rein und er durfte während Ninie dran war frei in der Praxis schnüffeln. Kaum war er dran fing er an zu brüllen, an anfassen war überhaupt nicht zu denken ... kot und analdrüse :verzweifelt: . Dabei sollte er nur abgehorcht werden. Spritze kam irgendwie in den Hund. Maulkorb ab, Hund entspannt und der Doofkopf freut sich .... . Normal ist das nicht oder ?