Beiträge von Ninma

    Das merkt auch Ranger das es dich belastet. Ach ich kann das gut nachvollziehen. Uns hilft es in solchen Phasen einfach nichts zu machen und dort Gassi zu gehen wo wir niemanden treffen. Ich glaube das brauche ich mehr um runterzukommen als die Hunde.

    Was ich aber in all den Jahren mit solchen irren Hunden gelernt habe, nach solchen furchtbaren Phasen gibt es immer einen großen positiven Verhaltenssprung. Mich beruhigt der Gedanke immer ;) Das wird wieder besser, ganz sicher.

    Ach je, das kann ich gut verstehen :streichel: Aber sowas kommt vor, ich glaube das kennen die meisten von uns. Und es ist nichts passiert, das ist schon mal toll.

    Ich denke Ranger stand unter massiven Stress, Adrenalin braucht oft 20 Minuten bis es ausgeschüttet wird. Das erklärt warum Hund erst wieder ruhig war und dann so überreagierte. Bei meiner Hündin nannte ich das früher tack tack tack , weil sie sich hochtackerte . Sie hatte eine doofe Begegnung und danach eine gute und eine halbe Stunde später war sie nur noch am kläffen. Stresshormone brauchen manchmal bis zu 6 Tagen bis sie abgebaut werden und wenn immer neuer Stress dazu kommt tackert Hund sich hoch. Das was Du daraus vielleicht mitnehmen solltest, ihn nach solchen Stresssituationen anzuleinen. Ihr seit doch auch gerade erst umgezogen oder ? Und er wird/ist 3 ? In dem Alter fand ich die Problemchen meiner Hunde am schlimmsten :muede:

    Mit meinem Hasenfuß läuft es gerade sehr gut .... aber er hat auch gute und schlechte Zeiten, immer wieder. Viele meinen ich sollte ihn ohne Bedenken ableinen, aber er ist manchmal auch unberechenbar . Ich sage immer in seinem Gehirn ist allerhand verdreht, trotzdem ist er ein toller Hund.

    Berichte mal was die Tierärztin sagt.

    Viel mehr Gelassenheit und auch mal alle fünfe gerade sein lassen. Vieles kommt von selbst, wenn man zusammen lebt, Spaß hat und viel erlebt.
    Ich würde nur noch Wert auf Leinenführigkeit und Rückruf legen und entspanntes Verhalten. Hundeschule sehr gerne, aber nicht mehr zur Erziehung, sondern Beschäftigung.

    ääähm so habe ich das überhaupt nicht gemeint Mädels. Ich muss mich mindestens einmal wöchentlich beschimpfen lassen das wir für unsere Tierheimhunde Schutzgebühren nehmen. Den Wert eines Hundes kann man eh nicht mit Geld messen. Soooooooooooorry . Und jetzt vergessen wir das :streichel:

    Übrigens denke ich das die meisten Leute ihre Hunde zuerst nach Bildern aussuchen, das finde ich nicht verwerflich.

    Ich finde Rassebeschreibungen immer schwierig, denn im täglichen Leben ist oft alles anders.

    Ich kann Dir nur empfehlen so viele Hunde wie möglich live kennenzulernen und Dich mit normalen Besitzern zu unterhalten. Ausstellungen , Züchterbesuche sind ok , aber vielleicht auch Hunde auf Spaziergängen zu begleiten. Viele Hundeschule bieten auch Beratungen an und evt kann man beim Training zusehen und mal erleben welche Probleme es gibt.

    Gehört zwar nicht zum Thema, aber die Preise für Cockerpoos sind der Wahnsinn. wie rechtfertigt man das ?

    Meine Bordermixdame ist ähnlich gestrickt, trotzdem lebt sie völlig ohne Probleme mit meinem Rüden und diversen Pflegehunden zusammen. Es ist ein gigantischer Unterschied zu draußen, wo sie eine Oberzicke ist. Allerdings ist sie auch mit einer anderen Hündin aufgewachsen und kennt es nicht anders. Draußen ist sie halt unsicher. Im Haus sind die Regeln klar, sie darf Grenzen ziehen, aber nicht übertreiben ... für den Rest bin ich zuständig. Meine beiden Hunde sind zusammen traumhaft. Mit den Pflegehunden ist es jedesmal anders, gefüttert wird getrennt und in den ersten Tagen werden alle Ressourcen weggeräumt - da gibt es hier klare Regeln.
    Ich denke es ist auch ein Unterschied ob ein Hund mit Beschädigungsabsicht auf andere zugeht oder nur eine Show abzieht.
    Wobei ich nie eine zweite Borderdame einziehen lassen würde, da wäre mir zu viel Konfliktpotential. Meinem Rüden ist Spielzeug egal, also gibt es da keine Probleme. Bei meinen Hündinnen damals war der Altersunterschied 7 Jahre, jetzt ebenso und die Pflegies sind eh immer sehr jung.
    Ich denke man weiß es nie vorher sicher. Ich kenne viele Beispiele wo ein unsicherer Hund sich gut entwickelt wenn ein zweiter Hund einzieht. Ich kenne aber noch mehr Beispiele wo es schief gegangen ist wenn zu einem völlig unproblematischen Hund ein Zweithund gezogen ist - mit Problemen hatte da niemand gerechnet.
    Du kennst Deinen Hund am besten und es ist ja noch ein wenig Zeit.

    Naja die Hunde auf dem Video rennen doch auch voran und wenn sie hinter dem Fahrrad laufen ist die Gerte das Kommando. Mir wäre es unangenehm, wenn mir so ein Rudel entgegenkommt.

    Aber jeder Hund ist verschieden und ich würde zuerst versuchen den Rückruf ganz klassisch aufzubauen. Meine frühere Hündin ist, wenn sie hinter mir lief, gerne jagen gegangen, Frauchen konnte sie ja nicht sehen, war aber vor mir gut abrufbar.

    Bei einem Welpen ist es ganz leicht. Schritt eins, jedes mal wenn Welpi sowieso auf Euch zukommt rufen. Oder Hund aufmerksam machen, hinhocken, im Gras was suchen, interessante Dinge finden usw .... merkt Welpi das und kommt mit wehenden Ohren, Kommando drauf setzen. Rufen zum Futternapf und wenn etwas spannendes passiert. Was man anfangs vermeiden sollte, den Hund zu rufen wenn doofe Sachen passieren - sonst verknüpft er das negativ.