Beiträge von ChatSauvagee

    Da

    Hast du vielleicht auch schon getestet, ansonsten: Emmi in den Garten, pipi machen lassen. Althunde dazu, Emmi freudenpipi in den Garten machen lassen. 5-10 Minuten warten. Alle rein?

    Nein, das tatsächlich noch nicht. Nur gleich zusammen in den Garten, aber wie man sich sicher denken kann, hatte der Welpe dann keine Zeit, sich 'richtig' zu lösen.

    Ist eine gute Idee. Danke!

    Oder alternativ zum Garten eine Minirunde gemeinsam gehen?

    Damit Welpe was alternatives machen kann?

    Auch die Idee find ich super. Dann könnte ich sie das Hauptgeschäft erst im Garten machen lassen in aller Ruhe, danach mit ihr in den Hof, meine aus dem Kofferraum holen und los geht's.

    Denke, das werde ich morgen so testen.

    Ich bin so überrascht das du deinen Welpen tatsächlich in eine Box sperrst da du sonst immer so vernünftig schreibst.

    Tatsächlich glaube ich, dass du dich vor einigen ätzende Wochen scheust mit viel Pipi und Chaos. Ich verstehe das total aber trotzdem ist es nicht optimal. Bei uns sind auch alle Räume offen und natürlich ist das blöd mit Welpen.

    Wär nicht ein Türgitter oder ein Auslauf eine Tiergerechtere und mögliche Lösung für dich?

    Natürlich, da gebe ich dir recht. Meine Eltern schichten beide und haben jetzt keinen Urlaub mehr.

    Und unter den Umständen (Haus, zwei Kinder, Schichtarbeit und zwei weitere Hunde) geht ein Welpe enorm an die Substanz.

    Wir haben komplett offene Wohnräume, Gitter sind schwierig. Haben wir überlegt, aber ist wirklich kaum umsetzbar.

    Der Hund ist klein, die Box ist groß. Meine Mutter hatte einen Trainer da, der (wie bisher alle Trainer die ich so kenne), zur Box geraten hat. Ich werd mich hüten, da jetzt reinzureden.

    Nochmal ausführlicher.

    Meine Hunde sind seit 9 Jahren Mo-Fr tagsüber von 7 bis 17 Uhr bei meinen Eltern, weil ich 10 Stunden arbeite und meine Hunde solange nicht alleine lassen möchte.

    Meine Eltern haben sich jetzt, ohne sich von anderen Meinungen beeinflussen zu lassen, einen eigenen Welpen geholt.

    Ich habe keine Verantwortung abgeschoben, sondern Verantworung bekommen, ohne dass ich gefragt wurde.

    Jetzt muss man es halt entsprechend managen, den Welpen wegzaubern kann ich nicht.

    Nicht nur Hunde haben Bedürfnisse und Geühle. Auch Menschen. Das wird hier im Forum manchmal vergessen.

    genau auch menschen haben Bedürfnisse und wenn die nicht mit einem weiteren Hund vereinbar sind kann man sich nicht noch einen anschaffen.

    Es ist der Hund meiner Eltern, ich hatte da kein Mitspracherecht.

    Aber wenn die eigenen Hunde tagsüber dort sind, seit 9 Jahren, steckt man genauso ungefragt mit drin.

    Wie viele Hunde bleiben oft und lange Zuhause alleine, ohne Randale zu machen, obwohl sie sicher lieber mit dabei wären, könnten sie es selbst entscheiden?

    Dann könnte ich jetzt sagen, all diese Hunde haben resigniert. Sie haben positiv aufgebaut gelernt, alleine zu bleiben. Wie unser Welpe gelernt hat, in der Box zu schlafen.

    Unsere Hunde sind im Gegensatz dazu übrigens, bis auf 1x die Woche einkaufen, nie alleine.

    Angegriffen fühle ich mich dann, wenn man mich angreift.

    Ein persönlicher Angriff ist für mich die Behauptung, ich könnte ohne Box den Hund nicht halten und er müsse leiden, weil man ihn wegsperrt.

    Ich weiß, wie ein leidender Hund aussieht. Meine Althunde haben Boxen gehasst.

    Wir arbeiten mit der Box auf ein entspanntes Miteinander hin und sind auf einem guten Weg. Das bedeutet für mich nicht, dass ich anderweitig unfähig wäre, die Hunde gemeinsam zu halten.

    Es würde nur, solange Emmi sich so schwer tut mit der Stubenreinheit und wir nicht 24/7 Zeit haben, sie abzubrechen, wenn sie die anderen nervt, um einiges stressiger für alle sein.

    Nicht nur Hunde haben Bedürfnisse und Geühle. Auch Menschen. Das wird hier im Forum manchmal vergessen.

    Den Welpen habe übrigens nicht ich mir angeschafft, sondern meine Eltern und Mitspracherecht hatte ich wenig.

    Der Wassernapf ist übrigens mit in der Box und sie kann sich entscheiden, ob sie auf der Decke schläft, oder auf dem kühlen Plastik.

    Du nennst Tiefschlaf resignieren?

    Und kaum Schlaf ohne Box ist in so einer Situation dann besser für den Welpen?

    Ich sage nicht dass dein Hund nicht schläft. Aber er schläft doch nur weil er nichts anderes machen kann weil er nicht aus der Box rauskommt. Und das ist Resignation.

    Dass dein Welpe bzw deine Hunde nicht zur Ruhe kommen liegt an eurer Situation. Ihr seid in der Verantwortung das zu ändern, aber nicht in dem ich hoch soziale Lebewesen einfach einsperre.

    Ich finde Anmaßungen immer dann spaßig, wenn man sonst nichts sinnvolles beizutragen hat.

    Ja, DAS ist unsere Situation, so, wie ich sie geschildert habe.

    Wie sollen wir diese deiner Meinung nach aktuell, bis es mit dem Welpen in Sachen Stubenreinheit in die richtige Richtung geht und sich das Aufregungslevel zwischen den drei Hunden reguliert und eingespielt hat, anders regeln?

    Man ist auch nur Mensch. Man geht arbeiten, man hat Kinder, man hat Haushalt. Man hat nicht nur 24/7 Zeit, einem Welpen nachzulaufen, ihn von den Althunden zu pflücken oder 25 Pfützen aufzuwischen.

    Und denen, die das haben, sei mein Neid gewiss. Wir empfinden die Box für uns und das momentane Problem als sehr hilfreich. Man kennt ja seine Hunde und merkt deutlich, wie entspannt es seither läuft.

    Wenn wir die Box öffnen, ist der Welpe noch nie gestresst rausgekrabbelt.

    Meistens bleibt sie einfach liegen und pennt weiter. Wenn die Box offen ist, geht sie oft mit ihrer Kaustange von alleine rein.

    Das hoch soziale Lebewesen ist in der Box immer in Menschen- und Hundenähe.

    Und nochmal extra betont, ist und war die Box nie als Dauerlösung angedacht, sondern als vorübergehendes HILFSmittel.

    Sie SOLL mehr schlafen und nichts anderes machen. Also schläft sie immer mal wieder in der Box, weil es außerhalb noch nicht gut funktioniert.

    Thema Aufregungspipi... Begrüßungsdrama...

    Meine Hunde sind tagsüber bei meinen Eltern, wenn ich arbeite (wo auch der Welpe wohnt).

    Das heißt, jeden Morgen spielt sich hier das Szenario ab, dass der Welpe ein riesiges Begrüßungsdrama veranstaltet, sobald ich das Haus betrete und er meine Hunde sichtet.

    Bei Menschen, egal ob bekannt oder fremd, ist sie nicht annähernd so aufgeregt, oft kommt sie auch nur kurz vorbeigelaufen oder sogar gar nicht.

    Ich hab jetzt schon mehrere Wege getestet, aber es bleibt das gleiche.

    Heute morgen hab ich Emmi zuerst in den Garten gelassen, sie hat gepinkelt, wurde gelobt und wir sind wieder rein. Alles ganz entspannt. Meine Hunde waren derweil noch im Kofferraum.

    Also hab ich sie im Anschluss geholt und kaum im Flur, kommt das Schaf schon angewuselt, belagert meine Große, springt und hüpft wie wild an ihr hoch und verteilt Freudenpipi.

    Die zweite Althündin verzieht sich im Normalfall sofort auf erhöhte Plätze, wo das Kleinteil nicht hinkommt.

    Abbrechen durch mich klappt immer nur kurz, meine Große macht auch recht selten eine Ansage, wenn man Emmi also nicht ständig von ihr pflückt, lässt sie das einfach über sich ergehen..

    Halte ich Emmi zurück, würde sie ihr Freudenpipi auf mir verteilen, sobald sie die Hunde sichtet.

    Lenke ich sie ab, geht das solange, bis ich wieder meine Sachen mache und dann beginnt das Drama eben verspätet.

    Es braucht dann 5-10 Minuten, bis ich alle Hunde wieder auf normalem Level habe. Dann werden sie gefüttert und im Anschluss geht es etwas gesitteter und ruhiger zu.

    Habt ihr Ideen für mich, wie ich das morgens stressfreier lösen kann? Meine Nerven sind aktuell schon vor Antritt der Arbeit durch.

    Letzte Lösung wird sein, dass meine Hunde bei mir in der Wohnung alleine bleiben, aber das finde ich von den Zeiten arg an der Grenze und müsste erst noch ausgebaut werden.

    1-2 Stunden nur angeleint spazieren gehen, mit einem 6 Monate alten Hund, finde ich schon sehr heftig.

    Ist er denn wenigstens an einer Schleppleine, wo er auch mal Gas geben und sein Tempo selber bestimmen kann?

    Wir haben das Mitlaufen mit der Leberwursttube bestärkt.

    Vielleicht fühlt er sich ohne sein komplettes 'Rudel' noch unsicher.