Beiträge von ChatSauvagee

    Wir haben dieses Jahr total die Ruhe vor Zecken, aber ich denke es ist hauptsächlich die Bravecto, die anständig ihren Dienst leistet.

    Festgebissene hatte ich seit Ende März nur 2 oder 3 bei beiden Hunden, ansonsten halt ein paar krabbelnde, die ich gleich rausgeholt habe.

    Hier ähnlich. Anno hatte bisher dieses Jahr insgesamt etwa vier festgebissene Zecken, nicht mehr alle ganz fit und keine davon vollgesogen.

    Allerdings auch diese vier erst vor kurzem, also es scheint dass die Konzentration vom Bravecto inzwischen nicht mehr hoch genug ist um auch noch repellierend zu wirken.

    So ist es bei uns auch, wenn die Wirkung nachlässt.

    Unsere geht noch offiziell bis Anfang Juli, aber meistens schaffen wir es bis August gut durch und dann flacht es hier sowieso erst mal ab.

    @Splitterherz

    Es gibt Hunde, die brauchen ernstere Ansagen, wenn es um einen Abbruch geht und es gibt Hunde, die damit überhaupt nicht zurecht kommen und auf Gegenwehr setzen. Und dann gibt es Hunde, die du damit einfach nur meilenweit von dir wegtreibst und die viel zu sensibel auf deutliche Worte oder körpersprachliche Einschränkungen reagieren.

    Das möchte ich nochmal hervorheben. Dieses "er muss doch!!!" kann man oft knicken. Besonders wenn sie jung sind. Da ist das richtige Maß sehr wichtig.

    Wie sieht bei dir körpersprachliches Begrenzen eigentlich aus?

    Meinst du mich mit der Frage?

    Ich blocke zum Beispiel, wenn ich den Hund nicht in der Küchte haben möchte, indem ich einfach frontal in der Tür stehe und auch mal 2 Schritte auf sie zugehe.

    Oder anderes Beispiel: Sie klebt gerne. Wenn sie an Plätzen liegen muss, wo sie mich nicht sieht, kommt sie alle paar Minuten angedackelt und versucht sich heimlich wieder in meine Nähe zu legen.

    Dann stehe ich auf, gehe langsam auf sie zu und schiebe sie wieder in die Richtung, aus der sie kam. Es reichen ein paar Schritte, den Rest schafft sie dann alleine :headbash:

    Allgemein kommt sie damit besser zurecht, als wenn ich verbal meine Kommandos einfordere oder sie korrigiere. Damit kann man sie leichter verunsichern, vor allem wenn man wie ich dazu neigt, Korrekturen nicht unbedingt mit säuselnder Stimme zu flüstern. Wir nutzen aber auch in der Unterordnung (am Platz und wenn wir sie im Alltag brauchen) fast ausschließlich Handzeichen bzw. Körpersprache.

    Es gibt aber auch Situationen, da wäre eine körpersprachliche Korrektur das Gleiche, als würde ich gar nicht reagieren. So sensibel sie in 90% aller Alltagssituationen reagiert, so unverfroren und taff ist sie, wenn es um eine Hand voll Hunde geht, die sie nicht leiden kann oder um Wild, das gejagt werden möchte. Da kann ich laut werden und da kann ich sie mir im Notfall auch mal am Nackenfell schnappen, ist ihr recht egal. Da geht es aber auch nur um wirklich unvorhersehbare Situationen, im Normalfall händel ich die beiden Themen vorausschauend mit Umkonditionierung, Abstand, Schlepp- oder Flexi..

    Ach ich mag solche Leute nicht, die einem ungefragt ihre Meinung(en) aufquatschen...

    Meine Tierärztin macht das manchmal, aber sie merkt dann recht schnell, dass das bei mir nicht auf Gegenliebe stößt.

    Sie ist halt hier im Landkreis die einzige, die SHP auf 3 Jahre impft und deswegen gehe ich da auch weiter hin.

    Wirklich gute Hundefrisöre gibt es meist auch nicht gehäuft, da würde ich halt abwägen.

    Wie zufrieden war ich mit der Arbeit, hört das Bevormunden auf, kann ich es abstellen... und dann entscheiden.

    Bei uns in Bayern durften die Salons über Inzidenz 150 nur den Hund in Empfang nehmen, ohne Besitzer.

    In der Zeit war meine Yorkerine als Straßenhund unterwegs und wurde provosorisch von uns geschnitten und gebadet. Sie ist mit Fremden ein sehr ängstliches Ding und bricht in sich zusammen, wenn man sie da alleine lässt. Mir wurde die Wahl auch gelassen, nachdem ich ihr erklärt habe, wie Maja ist und dass ich wirklich ein unauffälliger Gast bin. Sitze einfach da und schaue zu :sweet:

    Aber meine Frisörin und auch die davor (sind gute Bekannte) sagen, dass es bei ganz vielen Hunden um einiges einfacher und stressfreier geht, wenn die Besitzer NICHT mit dabei sind. Und sie sagen, Termine einhalten und auf die Arbeit konzentrieren ist bei manchen Klienten wirklich fast unmöglich. Die stehen mit am Tisch, fummeln, quasseln in einer Tour, reden auf den Hund ein und machen ihn nervöser, als er sowieso schon ist.

    Bei mir wird übrigens nicht nur der Yorki hingebracht, sondern auch meine Kurzhaarhündin (eigentlich ähnlich wie deine Maus) geht 2-3x im Jahr hin. Ihr Fellwechsel zieht sich ansonsten nämlich ewig und der tritt auch immer in Kobi mit Juckerei auf. Außerdem finde ich den Gedanken nicht falsch, zumindest ein paar mal im Jahr den ganzen Dreck ordentlich aus dem Hund zu waschen und anschließend zu blowen. Die Möglichkeiten hab ich Zuhause nicht und müsste danach mein Bad renovieren. Ein gutes Hundeshampoo tut auch keinem Hund was schlechtes.

    Unser Bosch hatte den Fehler ja leider auch. Obwohl ich den Staubsauger ansonsten sehr liebe. Mein Freund hat die Funktion deaktiviert indem er auf der Platine irgendein Kabel entfernt hat. Seit dem läuft er wie ne 1, ohne sich alle 2 Minuten zu schütteln.

    Meinst Du Dein Freund könnte meinem Mann das in einer kurzen Nachricht erklären? Ich bin sonst auch total zufrieden mit dem Staubsauger und möchte eigentlich gar keinen anderen

    Ich würd mich anschließen.

    Hab ihn auch noch hier und zwei funktionierende wären ja besser als einer =)

    Wir haben dieses Jahr total die Ruhe vor Zecken, aber ich denke es ist hauptsächlich die Bravecto, die anständig ihren Dienst leistet.

    Festgebissene hatte ich seit Ende März nur 2 oder 3 bei beiden Hunden, ansonsten halt ein paar krabbelnde, die ich gleich rausgeholt habe.

    Wenn man bedenkt, dass wir ansonsten täglich gerne bis zu 10 Zecken pflücken... bin ich sehr zufrieden.

    Ich bin auch ein großer Fan davon, sein eigenes Bauchgefühl bevorzugt zu nutzen.

    Es gibt Hunde, die brauchen ernstere Ansagen, wenn es um einen Abbruch geht und es gibt Hunde, die damit überhaupt nicht zurecht kommen und auf Gegenwehr setzen. Und dann gibt es Hunde, die du damit einfach nur meilenweit von dir wegtreibst und die viel zu sensibel auf deutliche Worte oder körpersprachliche Einschränkungen reagieren. So finde ich, zieht sich das durch die gesamte Hundeerziehung. Clicker funktioniert bei Hund A, verbales Lob bei Hund B, Futterbelohnung bei Hund C. Stehen bleiben bei der Leinenführung bei Hund A, umdrehen bei Hund B, Futtertreiben bei Hund C. Hund A profitiert von freiem Spiel mit Artgenossen, Hund B überfordert es, Hund C wird dadurch arschig...

    Es gibt nicht DEN Weg, jeder Hund ist charakterlich ein Unikat. Das ist auch ein bisschen mein Problem in Vereins-Gruppenstunden. Da bleibt bei der Masse an Teilnehmern und dem begrenzten Zeitraum oft nicht die Möglichkeit, individuell auf den jeweiligen Hund einzugehen. Vereine sind toll, wenn man die Grunderziehung hinter sich hat und Hundesport betreiben möchte oder einen easy-going Hund hat, der sich quasi nebenbei erzieht.

    Ich hab mir einfach in diversen Seminaren und workshops eigene Eindrücke verschafft von verschiedenen Methoden, grade im Hinblick auf unsere Baustellen. Und da hab ich mir das rausgezogen, was mir hinsichtlich dem Charakter MEINES Hundes am sinnigsten erschien. Alles andere bzw. 'normale' habe ich sowieso nach meinem Bauchgefühl gemacht, am besten kennt man seinen Hund immer noch selber.

    Klingt für mich einfach auch nach einem 'normalen', pupertär werdenden Gebrauchshund.

    Kann natürlich in Kombi mit Überforderung oder Unterforderung noch schlimmer sein.

    Nach Boshaftigkeit oder ernster Beißerei hört sich das nicht an.

    Warum wirfst du den Hund auf den Rücken? Was soll das bezwecken?

    Die Dominanz- und Rudelführer Schiene ist Quatsch und führt zu nichts, als noch mehr Baustellen.

    Schau nach einem passenden! Trainer, wie die anderen ja schon geschrieben haben.

    Ich finde es sehr interessant, wie viele Leute hier im dogforum total unüberlegt oder aus Enttäuschung raus den "nächstbesten" hund genommen haben (nicht böse gemeint, war ja bei uns genauso) und trotzdem total happy mit ihrem Schatz sind. Dennoch haben wir irgendwie alle was draus gelernt und werden beim nächsten Hund informierter rangehen :D

    Irgendwie hatten wir zwei mal echt Glück, denn wie uns jetzt die letzte unschöne Erfahrung gezeigt hat, kann 'spontan und unüberlegt' auch komplett nach hinten losgehen.

    Vor allem dann, wenn man schon Hunde Zuhause sitzen hat.

    Nicki:

    10 Jahre einen Hund gewünscht, endlich alle Rahmenbedingungen erfüllt und Eltern überzeugt. Zeitpunkt kurz vor meiner Ausbildung, letzte Sommerferien. Border Collie, weil schön, sollte es werden. Züchter (VDH) ausgesucht, besucht, angezahlt, Vertrag unterschrieben. Irgendwie war mir aber nie so 100% wohl dabei. Dann zufällig Anruf meiner guten Bekannten, Kira (damalige Pflegehündin und erster Seelenhund, vor zwei Wochen verstorben mit 15), ist wohl blöderweise trächtig. Gibt einen Rüden im Dorf, der ständig in allen Gärten sein Unwesen treibt - tut er heute noch - und Kira war wohl mal alleine draußen... Also absolut nicht überlegt, natürlich soll es ein Welpe von ihr werden. Anzahlung beim Züchter futsch, klar. Mischung aus Münsterländer, Dackel, Labrador, Akita. Kannte aber ja die Eltern beide schon jahrelang, tolle Hunde. Entfernung von daheim zu den Welpen keine 200m, ich war vom ersten Tag an fast durchgehend 8 Wochen dort. Hab sie aufwachsen, sich entwickeln sehen, durfte wichtige Entscheidungen mit treffen, den Welpen erste Umwelteindrücke zeigen. Hätte am liebsten da übernachtet. Hab mich wochenlang informiert, mich hier angemeldet, im Welpenkurs, alles geplant. Welcher Welpe von den vieren war auch sofort klar nach der Geburt. Zwei waren Rüden, ich wollte eine Hündin und Hündin Nr. 2 war braun-weiß fleckig, das ist optisch gar nicht so meins. Im Endeffekt hätte ich es nicht besser treffen können, sie ist das Spiegelbild ihrer Mama. Die Geschwister alle der Papa, haben immer noch Kontakt. Schwester wohnt bei mir im Dorf, Bruder im gleichen Dorf wie die Eltern und ein Bruder ein bisschen weiter weg. Ja und jetzt habe ich diese wundervolle Hündin bald schon 10 Jahre an meiner Seite und hätte mir keinen besseren Hund wünschen können. Sie ist mein Schatten und hat mir nie auch nur ein nennenswertes Problem bereitet. :herzen1:

    Maja:

    Meine Mama war nie richtiger Hundemensch und ich bin überhaupt froh, dass sie sittet, wenn ich arbeite. Also war ich mit (m)einem Hund mehr als glücklich und zufrieden.

    Franz, mein Stiefvater, hatte als Jugendlicher einen Yorki(mix) und überhaupt hat er einen Fable für (kleine) Hunde.

    Dann kam so die Zeit, als wir meine Wohnung gefunden und gekauft haben und Franz traurig wurde, dass Nicki mit mir mitgeht und nur noch tagsüber da ist. Meine Eltern schichten beide und Franz sieht dadurch den Hund nicht mehr wirklich oft, wenn ich ausziehe. Irgendwann sitzen wir morgens am Esstisch, ich habe noch Zuhause gewohnt weil Renovierung, da sieht Franz in der Zeitung diesen Wurf Biewer Yorkshire Terrier und das Bild eines Welpen hat ihn optisch an seine Yorkihündin Bella erinnert. Er war richtig verliebt. Der Rest ging wahnsinnig schnell. Ich habe angerufen, sie haben uns am gleichen Tag noch zu sich eingeladen. Wahnsinnig liebe Menschen, tolle Umgebung, liebevoller Umgang. Den Welpen habe dann aber ich ausgesucht, da leider der Favorit schon vergeben war und meine Eltern auf mein Gespür vertraut haben. Es wurde wieder (so war es auch zufälligerweise bei Nicki) die kleinste im Wurf.

    Eine Woche später kam das eine Kilo Welpenglück bei uns Zuhause an. Nicki hat sich im Garten flach auf den Bauch gelegt, komplett mit Kopf und ist auf sie zugerobbt. Es gab ein Nasenküsschen und seitdem sind die beiden wie Arsch auf Eimer. Nur Franz Pläne wurden dadurch zunichte gemacht, denn wir konnten die Hunde mit meinem Auszug nicht mehr trennen. Nun wohnen sie beide bei mir und ich bin absoluter Minihund-Fan geworden, obwohl ich nie gedacht hätte, dass das was für mich ist. :D

    Mit der Züchterin und ein paar Geschwistern habe ich auch heute noch Kontakt.