Nicki:
10 Jahre einen Hund gewünscht, endlich alle Rahmenbedingungen erfüllt und Eltern überzeugt. Zeitpunkt kurz vor meiner Ausbildung, letzte Sommerferien. Border Collie, weil schön, sollte es werden. Züchter (VDH) ausgesucht, besucht, angezahlt, Vertrag unterschrieben. Irgendwie war mir aber nie so 100% wohl dabei. Dann zufällig Anruf meiner guten Bekannten, Kira (damalige Pflegehündin und erster Seelenhund, vor zwei Wochen verstorben mit 15), ist wohl blöderweise trächtig. Gibt einen Rüden im Dorf, der ständig in allen Gärten sein Unwesen treibt - tut er heute noch - und Kira war wohl mal alleine draußen... Also absolut nicht überlegt, natürlich soll es ein Welpe von ihr werden. Anzahlung beim Züchter futsch, klar. Mischung aus Münsterländer, Dackel, Labrador, Akita. Kannte aber ja die Eltern beide schon jahrelang, tolle Hunde. Entfernung von daheim zu den Welpen keine 200m, ich war vom ersten Tag an fast durchgehend 8 Wochen dort. Hab sie aufwachsen, sich entwickeln sehen, durfte wichtige Entscheidungen mit treffen, den Welpen erste Umwelteindrücke zeigen. Hätte am liebsten da übernachtet. Hab mich wochenlang informiert, mich hier angemeldet, im Welpenkurs, alles geplant. Welcher Welpe von den vieren war auch sofort klar nach der Geburt. Zwei waren Rüden, ich wollte eine Hündin und Hündin Nr. 2 war braun-weiß fleckig, das ist optisch gar nicht so meins. Im Endeffekt hätte ich es nicht besser treffen können, sie ist das Spiegelbild ihrer Mama. Die Geschwister alle der Papa, haben immer noch Kontakt. Schwester wohnt bei mir im Dorf, Bruder im gleichen Dorf wie die Eltern und ein Bruder ein bisschen weiter weg. Ja und jetzt habe ich diese wundervolle Hündin bald schon 10 Jahre an meiner Seite und hätte mir keinen besseren Hund wünschen können. Sie ist mein Schatten und hat mir nie auch nur ein nennenswertes Problem bereitet. 
Maja:
Meine Mama war nie richtiger Hundemensch und ich bin überhaupt froh, dass sie sittet, wenn ich arbeite. Also war ich mit (m)einem Hund mehr als glücklich und zufrieden.
Franz, mein Stiefvater, hatte als Jugendlicher einen Yorki(mix) und überhaupt hat er einen Fable für (kleine) Hunde.
Dann kam so die Zeit, als wir meine Wohnung gefunden und gekauft haben und Franz traurig wurde, dass Nicki mit mir mitgeht und nur noch tagsüber da ist. Meine Eltern schichten beide und Franz sieht dadurch den Hund nicht mehr wirklich oft, wenn ich ausziehe. Irgendwann sitzen wir morgens am Esstisch, ich habe noch Zuhause gewohnt weil Renovierung, da sieht Franz in der Zeitung diesen Wurf Biewer Yorkshire Terrier und das Bild eines Welpen hat ihn optisch an seine Yorkihündin Bella erinnert. Er war richtig verliebt. Der Rest ging wahnsinnig schnell. Ich habe angerufen, sie haben uns am gleichen Tag noch zu sich eingeladen. Wahnsinnig liebe Menschen, tolle Umgebung, liebevoller Umgang. Den Welpen habe dann aber ich ausgesucht, da leider der Favorit schon vergeben war und meine Eltern auf mein Gespür vertraut haben. Es wurde wieder (so war es auch zufälligerweise bei Nicki) die kleinste im Wurf.
Eine Woche später kam das eine Kilo Welpenglück bei uns Zuhause an. Nicki hat sich im Garten flach auf den Bauch gelegt, komplett mit Kopf und ist auf sie zugerobbt. Es gab ein Nasenküsschen und seitdem sind die beiden wie Arsch auf Eimer. Nur Franz Pläne wurden dadurch zunichte gemacht, denn wir konnten die Hunde mit meinem Auszug nicht mehr trennen. Nun wohnen sie beide bei mir und ich bin absoluter Minihund-Fan geworden, obwohl ich nie gedacht hätte, dass das was für mich ist. 
Mit der Züchterin und ein paar Geschwistern habe ich auch heute noch Kontakt.