Beiträge von ChatSauvagee

    Meine Hündin ist 9, 37 cm hoch, 15 kg schwer und läuft 2-3x am Tag die Treppen in den ersten Stock.

    Da es vorher nicht abzusehen war, wo ich später wohne und sie zum Tragen zu schwer ist, wird das auch so bleiben (müssen).

    Aktuell kann ich dadurch keine Probleme feststellen, mal sehen, wie es im höheren Alter wird und wie ich sie im Fall der Fälle dann unterstützen kann.

    Meine Hunde kamen beide als Welpen hier an.

    Meine Ersthündin war charakterlich sehr Welpengruppen-tauglich, einziger Nachteil war die etwas große Gruppe. Wenn es ihr zwischendurch zu viel wurde (kam selten vor) , habe ich sie einfach schützend zwischen meine Beine genommen und andere Hunde geblockt. Sie war aber vom ersten Tag an sehr spielerisch und offen mit anderen Hunden und deshalb gab es da kaum Probleme.

    Privat haben wir uns durch Bekannte und Verwandte und social media ebenfalls eine kleine Gruppe geschaffen und uns regelmäßig für gemeinsame Spaziergange mit Hunden jeglicher Altersklasse verabredet.

    Ein paar wenige davon sind bis heute Freunde geblieben, man geht zusammen wandern, heimisch spazieren oder trifft sich auch mal für einen netten Abend, während die Hunde durch den Garten toben oder faulenzen.

    Ich muss aber dazu sagen, dass ich meine Hündin kenne, seit sie auf der Welt ist. Ich war mit ihr und ihren Geschwistern schon mit 5 oder 6 Wochen am Sportplatz nebenan, wo sich Kinder, andere Hunde etc. tummeln.

    Sie hat auch schon bei meiner Bekannten, von der ich sie habe, den Hund der Nachbarn und der Schwester kennengelernt, da war sie vielleicht 2 oder 3 Wochen alt.

    Meine Zweithündin (Zwergenrasse) war von Anfang an absolut dicke mit meiner Ersthündin.

    Von anderen Hunden, vor allem Welpen oder einer Welpengruppe, wollte sie nie etwas wissen. Sie reagiert auf Fremdhunde gern ängstlich und abwehrend, vor allem wuselige Welpen überfordern sie wahnsinnig.

    Ich habe sie deshalb mitgenommen auf die Gruppenspaziergänge mit meiner Ersthündin. Zuerst nur mit 1, 2 anderen, souveränen und erwachsenen Hunden, bis sie sicherer wurde.

    Sie hat gelernt, es tut ihr niemand etwas und keiner interessiert sich für sie. Dann nach und nach kamen auch mal Welpen und Junghunde mit und ich habe sie einfach geschützt, wenn die arg aufmüpfig wurden.

    Hätte ich sie selber machen lassen und das ist heute noch so, steigert sie sich in Verteidigung und Abwehr und setzt diese dann auch ein, wenn es - noch - gar nicht nötig ist (wird quasi arschig, im Sinne von 'bevor du überhaupt herkommst, leg ich lieber gleich mal los). Man muss sie schützen, aber auch gleichzeitig oft im richtigen Moment korrigieren, wenn das Verhalten von IHR unfair wird. Ist etwas tricky, aber machbar.

    Schnell und im Vorfeld reagieren war und ist halt oft das allerwichtigste, denn wenn 2 kg Hund arschig gegenüber 30 kg Schäfer werden, kann das auch mal gefährlich werden. Nur nicht für den Schäfer |)

    Wir können mittlerweile problemlos in Gruppen uns bekannter Hunde spazieren gehen. Neue Hunde sind kritisch, wenn sie jung und penetrant sind, dann braucht es ein paar Wiederholungen und Anleitung für alle Beteiligten. Sie begleitet mich seit letztem Sommer sogar regelmäßig zur Hundeschule und liegt da faul mit meiner Ersthündin am Platz rum, während meine Kundschaft fröhlich des Weges kreuzt. Das wäre vor 2, 3 Jahren noch unvorstellbar gewesen (denn so unsicher sie mit Fremdhunden ist, so gruselig findet sie auch fremde Menschen.. vor allem, wenn die im Rudel auftreten :ugly: )

    Sind wir alleine unterwegs, wandern etc, sind und waren entgegenkommende Hunde eigentlich nie ein Problem. Ich denke, diese Sicherheit gibt ihr meine Ersthündin. Wenn wir bekannte Hunde treffen, darf die meistens schnuppern und toben und meine Zweithündin bleibt derweil einfach neben mir stehen und beobachtet das Spektakel.

    Kann jemand eine gute Kleiderbürste empfehlen? Aktuell habe ich nur diese Klebedinger zum Abziehen, aber das ist soviel Müll.

    Ich hatte schon mehrere im Einsatz, aber so effektiv wie mit Kleberollen konnte ich mit keiner die Haare aus den Klamotten holen.

    Für Sofa und Bett nutze ich nämlich immer schon Bürsten.

    Die Kleberollen gibt es wiederverwendbar, schau mal:

    Ich finde jetzt auch nichts schlimm daran, dass er munter durch die Gegend rennt und sich selbst beschäftigt.

    Solange dabei niemand ständig genervt oder bedrängt wird und er auch von alleine wieder pennt, wie du schreibst, würde ich das einfach laufen lassen.

    Aber ich möchte @Alana3010 da zustimmen, dass ich das Programm ein bisschen viel finde.

    Wenn man zu den Zeiten, die du mit den Hunden draußen bist und der Welpe Action hat, dann noch die 'ich beschäftige mich selber und mache Party' Zeiten dazupackt, ist das für 13 Wochen schon ne Nummer.

    Meine Hunde sind tagsüber auch bei meinen Eltern, keine Gassigänge, nur Garten. Von 6:30 Uhr bis 17/18 Uhr.

    Seit 9 Jahren laufe ich Mo-Do ausschließlich abends meine Runde (1-1,5 Stunden) und Fr.-So. dann zwei mal täglich und länger. Meine Hunde waren und sind damit absolut happy.

    Klingt doch vernünftig.

    Und wirklich richtig checken, nicht den TA mit den Röntgenaugen durch den Hund schauen lassen.

    Alles erzählen, was so in Kombi auftritt und auch drauf bestehen.