Beiträge von ChatSauvagee

    Mach dir nicht zu sehr einen Kopf, ich glaub so blöde "dumm-gelaufen"-Situationen hatten hier viele schonmal!!
    Man realisiert oft erst hinterher, wie schnell es gehen kann.


    btw: Ich persönlich lasse keine Schlepp mehr schleppen, nachdem meine Hündin beim kurzen Spiel quasi neben dem Auto mal auf Hasenjagd mit 10m-Schlepp hinten dran gegangen ist und das Ende der Geschichte war, dass sie sich bis auf 10cm mit der Leine im Wald völlig verknotet und keine Chance auf selbst befreien hatte. (Ich hab sie gesucht und sie hat zum Glück auf mein Rufen geantwortet, so dass ich sie finden konnte, voller Abschürfungen und gefesselt) Seitdem immer eine Signalhalsung mit Handynr. drum und niemals mit Schlepp Freilauf.
    Wie handhabt ihr anderen das?

    Hier genauso. Die Hündin einer Bekannten hat sich mal mit der Schlepp im Gebüsch verhangen nach einer kürzeren Hetzjagd, wir haben sie ewig nicht gefunden.

    Dazu meine absolute Unfähigkeit, mit Schleppleinen umzugehen und der Minihund, der immer frei läuft und es hasst, wenn die Schlepp unerwartet am Boden auftaucht. Regelmäßig macht sie eine Gesichtsbremsung |)

    In wildreichen Gebieten und zu wildreichen Zeiten laufen wir an der Flex, also aktuell an allen Feldern und im / am Wald. Im Dorf und direkt an den Donauwegen, wo stärker frequentiert ist, im Freilauf.

    Im Herbst/Winter wird es hier dann ruhig ums Wild, da kann ich auch die Feldwege wieder offline betreten =)

    Hund ist gechipt und registriert. Mehr nicht.

    So ist das Leben.

    Keiner ist perfekt und nichts läuft immer perfekt.

    Wir sind Lebwesen, wie unsere Hunde auch und es sind und bleiben irgendo Instinkte.

    Die einen haben sie mehr, die anderen weniger.

    Sicher kann man jetzt sagen, bei einem Hund mit dieser Grundnervosität lasse ich die Schlepp halt in der Hand und gut, aber du wolltest es eben anders versuchen. Hat nicht geklappt, passiert, fertig. Ist aber auch doppelt ungünstig, dass da in dem Moment ein Reh direkt vor euch hochgeht. Momentan ist einfach viel Wild unterwegs...

    Uns ist das auch schon oft genug passiert. Und ja, das macht es sicher nicht besser, sondern schlimmer. Ich schau halt, dass wir nicht mehr mitten durch den Wald stiefeln und wenn, nur an de Flexi, da geh ich keine Kompromisse ein. Ich bin aber auch das üben leid, immer wieder haben wir es auf ein super Level geschafft und dann springt mir ein Hase vor die Füße, da konnte ich bisher egal was tun, Hund war weg...

    Hier sind es aber nicht mal 2 Minuten, die hält es ohne mich nicht lang aus |)

    Mach dir keinen Kopf, das hilf im Nachhinein nix mehr.

    Ein Husky der auf's Wort hört... hab ich noch keinen erlebt.

    Nicht nur etwas eigenständig... eine riesige Portion Eigenständigkeit bringen sie mit.

    Ein sehr jagdlich ambitionierter Hund mit Katze... kann problematisch werden, vor allem wenn die Katze noch keine Hunde gewohnt ist und als Ersthundbesitzer.

    Husky im Büro... wenn die Kollegen und der Chef mit Unmengen an Fell im Fellwechsel zurecht kommen und damit, dass Huskys gerne Töne in verschiedensten Lautstärken und Frequenzen von sich geben, dann möglich.

    Insgesamt beißt sich Kadavergehorsam und auf's Wort hören mit dem Wunsch nach Selbstständigkeit. So richtig will to please bringen die wenigsten Nordischen mit. Und sie sind... speziell, das muss man wirklich mögen. Ein sehr guter Bekannter von mir hat zwei Huskys und das sind wirklich liebenswerte Damen, beide wahnsinnig sozialverträglich mit allen Hunden und toll mit Menschen. Aber den Jagdtrieb würde ich nicht haben wollen - Freilauf nicht möglich. Mir wäre das auf längeren und regelmäßigen Touren ein Hindernis, zumal Huskys und auch Samojeden nicht dafür bekannt sind, gerne an der lockeren Leine zu laufen. Mein Bekannter ist durch die beiden zum Zughundesport gekommen, seitdem sind sie wirklich ausgeglichen und voll in ihrem Element.

    Bei dir sehe ich eher was normales in Richtung Begleithund.

    Labbi, Goldie, Collie, Dalmi...am ehesten noch einen finnischen Lapphund.

    In Warmensteinach beim TH würde ich super gerne mal dabei sein, allerdings bin ich Arthrose geplagt und darf (auch wenn ich locker könnte) nicht joggen |)

    Wir waren schon mal vor 2 Jahren gemeldet, dann hat sich das Team leider aufgelöst.

    ChatSauvagee ich war über das Einsperren in der Box auch erst einmal verunsichert, habe hier aber meinem Tierarzt vertraut und mich im Internet belesen. Wie bereits beschrieben, fühlt sie sich in der Box sehr wohl, wenn ich anwesend bin. Ich habe das Training sehr kleinschrittig begonnen und trainiere bereits seit letztem Jahr. Auch wenn ich mich in anderen Räumen der Wohnung aufhalte und die Wohnzimmertüre geschlossen ist, ist das überhaupt kein Problem. Da kann ich auch mal 2 Stunden im Büro im Online-Seminar sein, kochen oder putzen, Maya liegt weiterhin entspannt in ihrer Box. Der nächste Schritt war, die Wohnung kurz zu verlassen um beispielsweise die Wäsche zu machen. Auch das war erfolgreich. Nur wenn es länger als 5-10 Minuten wird, fängt Maya an unruhig zu werden. Ob mit geschlossener oder offener Box, das Verhalten ist stets das selbe.

    Wurli ich glaube nicht, dass sie Schmerzen hat. Sie ist körperlich noch top fit und rennt draußen gerne noch ihre Runden (wenn auch nicht mehr ganz so schnell und lange).

    Momo und Lotte sie nimmt Leckerlies, die sie direkt fressen kann. An einem Kong oder ähnlichem, womit sie länger beschäftigt wäre, hat sie kein großes Interesse. Maya kann super bei anderen Menschen bleiben. Sie bekommt Leckerlies auch nur, wenn sie entspannt in der Box ist. Fressen bekommt sie auch nur in der Box.

    Maya ist auch gerne bei anderen Menschen. Ich habe sie zeitlang zu einer Freundin gebracht, als diese noch im Home-Office war. Hier sind die Nachbarn ziemlich anonym und man hat kein engeren Kontakt, da müsste ich mich vielleicht mich überwinden, um jemanden zu fragen. Ich hoffe sehr, dass mein Fachleiter es erlauben wird sie mitzubringen, dann wäre ein Tag die Woche wenigstens schonmal geklärt. Ich hatte sie bereits an der Uni ab und an mitgenommen, da lag sie dann auch total entspannt neben mir.

    Maya hat Leishmaniose und Anaplasmose und dies wird auch regelmäßig beim TA untersucht. So ist sie einfach noch topfit, bis auf dass sie ergraut, merkt man ihr Alter kaum an. Geändert hat sich wie gesagt nur, dass sie nicht alleine bleiben kann und andere fremde Hunde nicht mehr an sich ranlässt.

    Klingt wie bei uns. Wir können uns auch problemlos in anderen Räumen oder anderen EG's aufhalten, auch längere Zeit.

    Mal schnell die Tonnen wegbringen ist auch kein Thema, aber sobald etwas länger als ein paar Minuten dauert, geht der Stress los.

    Wobei du ja noch den Vorteil hast, dass sie sich gut fremdsitten lässt. Da würde ich echt nach einer Betreuung schauen.

    Das fällt bei uns leider auch raus.

    Könnte sie eventuell schmerzen haben? Als mein Opi einen Arthritisschub hatte, konnte er es auch nicht mehr und jaulte herzerreißend. Als die Sache wieder ausgestanden und er mit Schmerzmitteln eingestellt war, ging's wieder.

    Das ist für mich grade wahnsinnig interessant.

    Meine Hündin schleppt nämlich seit gestern einen Magen-Darm Infekt mit sich herum und eigentlich hätten wir heute Termin beim Orthopäden gehabt wegen ihrem Pfotenschleifen.

    Ich würde auch nach einem Sitter schauen. Übrigens, nicht jede Hundetagesstätte lässt die Hunde zusammen. Die seriösen eigentlich sowieso nur verträgliche Hunde. Schau doch da auch mal nach.

    In eine Box sperren wenn man den Hund alleine lässt finde ich ein no-go. Und schon gleich gar keinen Hund, der gestresst dabei ist. Meine Hündin konnte noch nie gut alleine bleiben, durch Corona (jeder Zuhause) hat sich das ganze jetzt wieder verschlimmert. Sie ist 9.

    Man kann das Thema sonst nur komplett von hinten aufrollen, aber das entspricht einer sehr langen Trainingsphase und oft sind diesem Training durch die Verlustangst auch einfach Grenzen gesetzt. Vor allem, je älter der Hund wird. Man baut konditionierte Entspannung auf, mit einem Signal (verbal, objektiv, akustisch...). Der Hund soll lernen, dass er auch entspannt sein kann, an seinem Rückzugsort, wenn man sich nicht mit ihm befasst. Das fängt man an, während man noch um den Hund rum werkelt, später verlässt man die Räume und im letzten Schritt das Haus. Aber das zieht sich eben lange und in dieser kompletten Zeit sollte man vermeiden, den Hund alleine lassen zu müssen. Das wäre für's Training kontraproduktiv.

    Wir managen auch 'nur', heißt, der Hund ist nur im Notfall alleine und wird ansonsten abwechselnd von mir, meinen Eltern oder Geschwistern gesittet.

    Ist eigentlich bekannt, welche Rasse(n) da noch mitgemischt sind? Die Farbe und die Kopfform kommt ja nicht von den beiden genannten Rassen. Ich vermute eher eine Rasse, die bei ebay nicht verkauft werden darf. Ist im Prinzip egal, nur kann man manches Verhalten später besser einordnen.

    Von der Kopfform ausgehend könnte es auch ein Chihuahua Welpe sein, optisch zumindest hätte ich einen reininterpretiert. Die paar aus dem Familienkreis sahen als Welpe fast 1:1 so aus.