Meine sind auch marke Spezial...
Die eine bleibt nicht alleine, was auch immer wir in 9 jahren versucht haben.
Da kannst du dein ganzes Leben danach richten. Es besteht halt zu 90% aus Hund oder schlechtem Gewissen, wenn es mal nicht anders machbar ist.
Die andere hat Unsicherheiten, Deprivationsschaden. Fremde Leute, fremde Hunde, neue Dinge/Situationen.
Haben wir irgendwann ganz gut hinbekommen, aber Management bleibt es immer.
Dazu chronische Magen-Darm Geschichte und Allergie, bereitet auch regelmäßig Sorgen.
Man lebt damit, bringt Struktur und Rituale rein, einfach einen gewissen Ablauf.
Mir war wichtig, dass es sich irgendwann, trotz Aufwand und Veränderung für Mensch UND Hund einigermaßen richtig anfühlt.
Ständig quälen soll sich niemand und nicht jeder Hund passt in sein Umfeld.
Bevor man da nur noch auf Reserve läuft und funktioniert, muss man halt den Notschalter ziehen.
Ich hab auch oft Momente, da nervt mich alles, wenn die Gedanken wieder ewig nur um den Hund kreisen und sich alles danach richtet.
Dann gönn ich mir aber auch mal einen oder zwei Tage nichts anderes. Abends heimkommen, maximal eine kleine Runde um den Block und ab aufs Sofa mit den Hunden.
Tut uns allen gut.
Dein Hund ist ja noch jung, die ersten 3 Jahre waren hier die stressigsten. So lange hat es hier gedauert, bis sich alles eingespielt hat und normal wurde.
Kopf hoch!