Beiträge von ChatSauvagee

    Könnt ihr ein besonders leckeres Softfutter empfehlen, das ich als Leckerli verfüttern kann? Am liebsten eins, das auch ne Weile im Leckerlibeutel feucht bleibt (zumindest nicht steinhart wird) und eben intensiv schmeckt.

    Normales Trockenfutter ist meinen Gourmets zu langweilig zum Belohnen. :muede:

    Platinum Lamm/Huhn/Rind

    Bosch Soft Landente

    Genesis Shallow Land

    Sind hier immer der Renner :smile:

    Ich zöger Bravecto immer etwas länger raus, weil wir hier aber auch Richtung Sommer weniger Zecken haben. Wir haben auch Anfang April gegeben, bis August gibt es nix weiter.

    Meistens geb ich dann auch keine zweite Bravecto, sondern nochmal eine Tablette für 4 Wochen.

    Es ist wahrscheinlich auch da nicht jeder Hund gleich. Aber wir haben es halt anfangs auch ganz locker gesehen und uns nichts dabei gedacht, dass sie ganz selbstverständlich immer bei mir geschlafen hat. Tagsüber, wenn ich in der Arbeit war, kann und konnte sie auch alleine im EG bleiben, während meine Mama / Schwester oben oder im Keller oder im Garten werkeln. Aber abends dann alleine im WZ, alle anderen schon im Bett, bis ich vom weggehen zurück war, wurde zum Problem. Da durfte ich das Thema dann von hinten neu aufrollen und das war schon mühselig.

    Jetzt aber genug OT.

    Ein Hund der nachts in einem anderen Raum schläft als seine Menschen ist nicht alleine. Das ist ein himmelweiter Unterschied.

    Genau das habe ich doch gefragt?! Ist es das denn wirklich? Das Haus ist still und der Hund ist alleine. Können Hunde unterscheiden ob sie allein sind, oder ob sie allein im Haus sind? Spielt es eine Rolle, wenn sie sich nicht aussuchen dürfen wo sie schlafen?

    Kein Hund muss ins Bett oder aufs Sofa. Manchmal find ich den Hund auch völlig überflüssig auf dem Sofa, dann fliegt er runter, Das kann ich verstehen. Mein Mann möchte auch ungern den Hund im Bett. Regelmäßig verstossen wir dagegen :pfeif: Ich finde nur immer noch nicht richtig ein soziales Tier zur Isolation über mehrere Stunden zu zwingen, wenn es anders möglich wäre.

    Wenn der Hund tagsüber dazu noch allein ist über mehrere Stunden wegen der Arbeit ist der Hund den halben Tag alleine. Finde ich nicht gut.

    Meine Hunde können riechen, ob sich jemand im Haus befindet oder nicht. Da meine Schwester oft stillschweigend am Handy im 1. Stock sitzt oder bis Mittag pennt, während sonst keiner mehr daheim ist, kann ich das sicher sagen. Die Althündin bleibt nämlich nicht gern alleine, der Unterschied ist wie Tag und Nacht.

    Eine Kombi aus stundenlangem alleine lassen und dann noch nachts in einen anderen Raum packen heiße ich auch nicht für gut. Meine Hunde z. B. verzichten den ganzen Tag auf mich, weil ich arbeiten bin. Sie sind zwar nicht alleine, aber ich bin die engste Bezugsperson. Da würde es mir im Leben nicht einfallen, sie in den paar Stunden, die wir abends und nachts haben, von mir zu isolieren. Aber sie können es und das war mir auch wichtig, weil ich als Teenie, der ich damals beim Einzug gewesen bin, auch mal abends länger weg wollte und das ohne Hunde, die bei meinen Eltern dann die Krise bekommen, weil sie dort nicht mit ins Bett oder Schlafzimmer dürfen. Hier war es schon eher so, dass man das, was einem später wichtig ist, lieber gleich übt. Meine Hunde sind wahnsinnige Strukturtierchen, also ewig im Bett/gleichen Zimmer nachts und dann plötzlich alleine in einem Raum hätte nicht funktioniert. Dass man das also immer im Verhältnis betrachten und je nach Hund anpassen muss, seh ich nicht anders.

    Ich finde es schon arg heftig zu schreiben, dass die Bindung davon abhängt, wo der Hund schläft. Der Hund meiner Tante schläft in der Waschküche seit er 5 Monate alt ist, so wie alle Hunde davor auch. Die beiden haben eine wahnsinnig tolle Bindung und der Hund liebt seinen 'Rückzugsraum', den sucht er auch nach dem Spaziergang oder der Arbeit am Hundeplatz von ganz alleine auf.

    Haben dann auch alle Hunde resigniert, die regelmäßig länger alleine bleiben (müssen)? Ich kenne einige Hunde, die genießen ihre Ruhe und die menschenfreie Zeit und schlafen einfach tiefenentspannt.

    Irgendwie sehe ich nichts falsches daran, die erste Zeit mit dem Welpen im Wohnzimmer zu schlafen, wenn man sowieso möchte, dass er dort später nächtigt. Es fällt mir grade zunehmend auf, dass es gefühlt nie richtig ist, wie man es angeht. Das einzig Wahre scheint hier oft der Welpe im Bett zu sein - am besten auf ewig - und entschuldigt, die wenigsten aus meinem Bekanntenkreis, aus meinem Verein oder meiner Verwandtschaft nehmen ihre Hunde mit ins Bett. Die allerwenigsten. Nicht als Welpen und nicht später.

    Der TE möchte keine (geschlossene) Box nutzen, sondern solange mit dem Welpen auf unbestimmte Zeit im WZ schlafen, bis er dort auch alleine zurecht kommt. Ich sehe da einfach absolut kein Problem. Andere Hunde bleiben stundenlang und ohne Theater alleine Zuhause, ganz alleine. Ein Hund der nachts in einem anderen Raum schläft als seine Menschen ist nicht alleine. Das ist ein himmelweiter Unterschied.

    Bei der Herkunft eures Welpen schließe ich mich aber dem Rest an, bitte überlegt euch gut, ob ihr diese Geldsumme, die sicher weit über den Aufwand hinausgeht, jemandem zukommen lasst, der ohne großes Wissen Mischlinge produziert. Es geht bei der Wahl zwischen Mischling und reinrassigem Hund nicht darum, ob man Papiere gebrauchen kann, sondern, was diese aussagen. Hinter einer Verbandszucht stecken Menschen, die sich lange Zeit mit Genetik, Aufzucht, Erbkrankheiten, Untersuchungen... einfach mit genau DIESER Rasse auseinandergesetzt haben. Die Elterntiere sind xfach untersucht, du kannst die Generationen und deren Gesundheit zurückverfolgen. Eine Garantie gibt es bei keinem Hund, aber ihr lauft schon viel eher ins offene Messer. Bevor man solche Vermehrer unterstützt, hilft man lieber den unzähligen Welpen, die im Tierschutz auf ihr Zuhause warten.

    Frust muss raus, also lad' ich den mal hier ab...

    Nicki konnte noch nie gut alleine bleiben. Sie hasst es und was auch immer wir trainiert und kleinschrittig versucht haben, gerne war sie nie alleine. Absolute Verlustangst. Irgendwie ein Mix aus Unwissenheit zwecks Ersthund, Differenzen in der Familie (weil jeder zu anderen Tages- und Nachtzeiten Zuhause ist) und ihrem Charakter. Hat uns insgesamt alles nicht vorangebracht. Ihr Papa (reinrassiger Akita Inu) öffnet Fenster, wenn sein Besitzer zur Arbeit aufbricht und rennt ihm 5 km die Hauptstraße nach. Auch Nickis Mama konnte noch nie wirklich alleine bleiben. Aber irgendwie hatten wir es nach 3 Jahren geschafft, dass sie durch viel Routine und ein paar Rituale zumindest nicht mehr die Nachbarschaft zusammengebrüllt hat und das bisschen, was sie alleine bleiben muss, ganz entspannt meistert. So ging das jetzt 5 Jahre. Ich bin zwischenzeitlich ausgezogen in eine Wohnung (vor 2 Jahren), keine 2 km entfernt. Hier ist an alleine lassen nicht zu denken, neben meinem Vollzeitjob habe ich keine Zeit, das nochmal korrekt anzugehen. Und dafür ist ein Mehrparteienhaus aus eher ungeeignet.. Meine Eltern sitten aber beide Hunde sowieso immer, wenn ich in der Arbeit bin, also lief das auch so weiter. Sie muss nur alleine bleiben, wenn meine Mutter oder derjenige, der am Vormittag Zuhause ist, Einkäufe erledigt, einen Termin hat... und so auch am Nachmittag. Meine Eltern arbeiten Gegenschicht. In Summe sind es vielleicht 3-5 Stunden in der Woche, aber schon regelmäßig.

    Und diese Regelmäßigkeit hat es jetzt natürlich dank Corona komplett umgeschmissen. Meine Schwester, die sonst bis Nachmittag in der Schule war, saß monatelang den ganzen Tag Zuhause und das war Frau Hund sehr angenehm. Welche Termine meine Eltern auch immer zu erledigen hatten, es war ja noch die Schwester da. Mit einem kleinen Drama, jetzt, wo es wieder normal läuft, hatte ich gerechnet... aber dass es so 'ne Krise wird :omg:

    Sie hat plötzlich rausgefunden, mit 9 Jahren!!, dass sie die Haustür aufbekommt. Unsere Haustüre hat es komplett verzogen (schon länger bekannt), wir warten aktuell mit langer Lieferzeit auf eine neue und sollten die jetzige nicht mehr abschließen, weil sie sich dann evtl. nicht mehr öffnen lässt. Die ersten 2, 3 Wochen nach Schulstart gab es komischerweise auch gar kein Problem, erst seit letzter Woche dreht sie wieder am Rad. Sie stand jetzt 4x im Hof, als sie vielleicht 20-30 Minuten alleine gelassen wurde. Meine Yorkerine hat derweil brav im Wohnzimmer gesessen. Wir wohnen zum Glück in einer Spielstraße, aber ist natürlich trotzdem sch****. Heute dann nicht mehr nur im Hof gesessen, meine Mama hat sie den Nachbarn abgenommen, die sie auf dem Nachhauseweg mit ihrem Labbi begleitet hat. Sie muss wohl suchend, jaulend und jammernd durch unser Wohngebiet geirrt sein. Dieser Hund :no:

    Jetzt stellen wir nachher die Türklinke senkrecht, aber ich bezweifel, dass sie das nicht auch schafft... sonst absperren auf gut Glück. Bei der neuen Türe müssen wir jetzt Drehknopf wählen, hilft ja nichts.

    Sie tut mir leid, aber gleichzeitig macht es mich auch sauer und müde. Es gibt und gab nicht ein anderes Problem mit diesem Hund in 9 Jahren, aber das ist Dauerbrenner und erschwert einem das Leben und die Dinge, die ohne Hund stattfinden, so ungemein... :tropf:

    Ich würde den Welpen auch liegen lassen, wenn er die Althündin in Ruhe lässt. Hier war es eher so, dass die Ersthündin dann keinen Platz mehr im Korb hatte und vor allem keinen Frieden, weil das Welpi ihr wirklich die ganze Zeit auf der Nase rumgehüpft ist. Da musste man trennen, was auch darauf hinauslief, dass man dem Welpen entweder 24/7 hinterherlaufen, sie aus dem Raum werfen oder in eine Box packen musste. Die war wirklich unglaublich ausdauernd und penetrant. Meine Ersthündin ist der Typ 'hilflos'. Die lässt vieles über sich ergehen mit einem Blick der schreit 'zu Hilf', oder sie flüchtet sich aus ihrem Korb.

    Das fand ich, muss nicht sein. Wir hatten zwar einen Trainer hier, der eigentlich wohl sehr gut sein soll und der halbe Landkreis begeistert hingeht.. aber dessen Aussage 'wenn der Althund sich vertreiben lässt, ist ihm die Ressource nicht wichtig genug', teile ich nicht in unserem Fall. Es gibt Hunde, die das souverän und klar im Kopf selber regeln können und es gibt Hunde, die da Anleitung und Unterstützung brauchen. Und wieder welche, die es halt total okay finden, dass Welpi mit dabei liegt. Ich würde einfach schauen, wie deine Althündin mit der Situtation umgeht, aber erst mal nicht weiter eingreifen, solange das Welpi ihr nicht auf die Nerven geht.

    Erst einmal Glückwunsch zum baldigen Zuwachs.

    Darf ich fragen, wie und warum ihr auf so einen Mix gekommen seid?

    Warum nicht eine dieser beiden Rassen und dann von einem kompetenten Züchter?

    Und warum kommt er denn erst mit 11 oder 12 Wochen?

    Im Idealfall wachsen Welpen bei einem Züchter nämlich nicht komplett isoliert auf.

    Sie sind im Alltagsgeschehen dabei, lernen andere Menschen kennen, zum Teil auch andere Hunde und Tiere, haben Welpenausläufe mit versch. Untergründen, gehen mal eine kleine Runde in die Natur usw.

    Ich bin kein Fan davon, einen Hund ab dem legalen Zeitpunkt der Abgabe mit der abgeschlossenen 8. Woche noch länger beim Züchter oder in deinem Fall eher Vermehrer zu lassen, wenn sie dort nichts weiter (kennen)lernen. Dann habe ich den Hund lieber frühzeitig bei mir und kann das nach der Eingewöhnung Schritt für Schritt selber übernehmen. Bei den meisten kompetenten Züchtern ist das aber nicht der Fall.

    Trotzdem - mit 13-14. Wochen ist der Zug noch nicht abgefahren. Ein striktes Zeitmanagement muss man nicht einhalten. Wichtig ist, den Welpen nicht zu überfordern und die Dinge auch sacken zu lassen. Nicht in eine Woche 10 verschiedene neue Eindrücke packen. Lieber langsam und dafür gezielt. 1-2 Welpen im gleichen Alter, die auch charakterlich passen und die man regelmäßig zum Spielen trifft. Und auch Kontakt zu erwachsenen, souveränen Hunden.

    Mein Hund unterscheidet aber knallhart zwischen unseren Katzen zuhause und anderen Katzen.

    Ein TA, bei dem Katzen frei laufen würde mich kein zweites mal sehen |) Das ist doch unnötiger Stress für alle anderen... :fear:

    Die Katzen sind hinter der Anmeldung. Und laufen maximal kurz durch, um rauszukommen.

    Man kann auch in einen extra abgesonderten Bereich, oder draußen warten :sweet:

    In meiner Klinik gibt's noch mehr davon, die liegen meistens mindestens zu zweit auf dem Anmeldetresen rum.

    Ist die beste Klinik hier im Umkreis von 3 Stunden, also bleibt nicht viel anderes übrig :lol:

    Ich hab da wohl Glück, für meine Hunde gilt Katze = Katze.

    Auch der Terrier, der schon gerne hinterher würde, hat das lernen müssen.