Beiträge von ChatSauvagee

    Finde ich aboslut legitim, erst zu schauen, was optisch gefällt und dann daraus die Kandidaten zu wählen, die auch zum Lebensstil passen.

    Insgesamt betrachtet hat der geeignete Hund wohl ein traumhaftes Zuhause bei dir.

    Die Rassen, die du ursprünglich im Kopf hast, sehe ich da auch nicht.

    Beagle, Parson, bringen beide gut Jadtrieb mit. Am Pferd würde ich mir einen Hund wünschen, den ich einigermaßen sorgenlos frei laufen lassen kann.

    Die Viszlas, die ich von hier kenne, sind im Jagdtrieb tatsächlich eher gemäßigt und gut händelbar.

    Der Aussie ist sehr reizoffen, gerne reserviert bis skeptisch Fremden gegenüber und geht im Fall der Fälle auch nach vorne, statt den Rückzug anzutreten.

    Border sind genauso reizoffen und je nachdem woher sie kommen, können sie auch schissig und übersensibel sein. Sie werden mit ein bisschen Pferd mitlaufen und Alltag eher nicht happy, so als Vollbluthüter.

    Das kann im Büroalltag schnell zum Problem werden, wenn es in die falsche Richtung läuft.

    Meine Vorschläge wären

    - Kurzhaarcollie

    - (Viszla)

    - Labrador

    - Dalmatiner

    - Pudel

    - Kooiker

    - Zwergschnauzer

    Wenn ihr das wirklich so durchziehen wollt, wie geschrieben, dann sehe ich euch mitsamt dem Hund in euer Unglück rennen.

    Im worst case hängt er euch dann irgendwann bei einem Besucher im Bein, oder einem Passanten im Arm.

    Bitte, bitte nehmt die Ratschläge und Worte hier zu Herzen!

    Informiert euch RICHTIG und REAL über Schutztrieb und die Rassen, die ihr da im Auge habt.

    Ein Schäferhund ist, genauso wenig wie ein Rottweiler, zufrieden mit ein bisschen Kindertrubel, Wiesenspaziergang und einmal die Woche am Hundeplatz im Kreis 'bei Fuß' laufen.

    Das sind Arbeitsrassen, die für spezielle Zwecke gezüchtet wurden. Sie brauchen eine richtige Aufgabe, ihrer Rasse entsprechend, oder anständigen Hundesport.

    Der Bernhardiner ist ein wahnsinnig krank gezüchteter Hund und hat, wie die meisten Molosser und Großrassen, keine hohe Lebenserwartung.

    Ihr solltet weg von dem Gedanken 'angsteinflößend und kinderlieb', das geht auf keiner Kuhhaut zusammen.

    Lass deine Frau und deine Kinder nicht spät abends oder nachts alleine durch das Viertel laufen und besorgt euch eine Alarmanlage, aber den Hund dafür zu missbrauchen und gleichzeitig einen netten Familienbegleiter zu erwarten, der dann an- um- und ausschalten soll, wie es gerade am besten passt, das funktioniert nicht.

    Warum muss sie denn brav und vorbildlich sitzen und das schon mehrere Minuten, wenn sie es noch gar nicht kann?

    Das müsst ihr langsam üben und steigern, nicht gleich in Ablenkungssituationen anwenden.

    Wenn ich beim Gassi wo halte, mich hinsetze, mit jemandem quatsche etc., müssen meine Hunde gar nichts, außer im Dunstkreis (der Leine) bleiben und nicht nörgeln.

    Ob sie da schnüffeln, rumliegen, mich anhimmeln, ein paar Schritte im Kreis laufen ist mir relativ egal.

    Probleme mit IBD sowie Zahnptobleme und PL sind beim Yorkie wohl recht häufig, wobei grad letzteres ja beides auch bei vielen anderen Kleinhunden Thema ist.

    Jasdi hat ne leichte PL die sie im Alltag und beim Wandern gar micht beeinträchtigt.

    Dann sind wir auch mit dem Biewer nicht so untypisch. Majas grottenschlechte Zähne hätte ich fast vergessen, aber auch nur, weil ich die putze, Zahnstein regelmäßig selber entferne und man es so eigentlich kaum merkt bisher.

    Bei meiner Großen musste in 9 Jahren noch nicht einmal was an den Zähnen gemacht werden.

    IBD ist mittlerweile meine Eigendiagnose. Jegliche Symptome passen und so gut wie alles andere wurde ausgeschlossen.

    Seit ich extrem aufpasse, was sie frisst, haben wir vielleicht noch 1-2x im Jahr einen Schub.

    Yorkies finde ich auch toll, ich frag mich nur, ob man dafür auch anständige Züchter findet. Die in meinem Hundesalon sehen alle so uneinheitlich aus, ich wette da kommt kein einziger von anständigem Züchter. Yorkis sind ja leider auch gesundheitlich Baustellen belastet. Aber sie haben unter den Langhaar-Kleinhunden das pflegeleichteste Fell.

    Hat der Chi nicht pflegeleichteres Fell? Muss man da was machen, außer hin und wieder bürsten?

    Maja geht alle 10-12 Wochen zum Scheren und wird regelmäßig gebadet, mehr ist es aber auch nicht.

    Maja ist da ein Sonderfall und tatsächlich zierlicher und kleiner als alle normalen Yorkie, die ich kenne.

    Aber eigentlich hast du recht, auch ihre Mama, der Papa und alle Geschwister sind stabiler und größer.

    Fast schon Malteser-ähnlich :ugly: Ihr Eltern und Geschwister wiegen 4-5 kg, Maja gerade mal die Hälfte |)

    Wie ist beim Yorkie mit der Gesundheit aussieht, da bin ich gar nicht so genau informiert. Haben die nicht auch oft mit der Kniescheibe zu tun? Und Augen? Maja hat ja chronisch Magen-Darm Probleme, aber haben wir mittlerweile gut im Griff. Ansonsten ist sie ein super fitter und gesunder Hund =)

    Irgendwie sieht man Yorkis kaum mehr, hab' ich das Gefühl. Wäre ehrlich auch die letzte Rasse gewesen, auf die ich gekommen wäre und jetzt denk ich mir oft, es wird nur noch Yorkis oder Biewer bei mir geben :lol:

    Leider stimmt das wirklich - dabei sind es echt tolle kleine Hunde. Jasmin freut sich immer total bzw. reagiert superneugierig, wenn wir irgendwo einem anderen Yorkie begegnen - allerdings hat sie ja auch die ersten Lebensjahre inmitten von einem Haufen Yorkies verbracht :lol:

    Mir fällt auf, dass auch viele ältere Menschen mich auf meine Jasmin ansprechen. Die sind ganz angetan und begeistert, weil sie die Rasse noch von früher erkennen bzw. ab und zu erzählt mir dann auch jemand, dass er früher auch mal einen Yorkie hatte.

    Maja geht's auch so, irgendwie sind ihr andere Yorkis besonders sympathisch :lol:

    Und mit den älteren Leuten, das fällt mir auch auf. Denen sagt man ja oft nach, dass sie gerne unfreundlich oder mürrisch sind, wenn es um Hundebegegnungen geht . Mit Maja mache ich da nur gegenteilige Erfahrungen, die ist ein absolutes Rentner-Magnet :sweet: