Beiträge von ChatSauvagee

    Hallo ihr lieben, vielleicht könnt ihr mir helfen. Ich suche für den Urlaub ein Trockenfutter für meine Hunde.

    Normalerweise haben sie immer Wildes Land Pferd bekommen und dies auch super vertragen, nur hat sich da wohl leider irgendwie die Zusammensetzung geändert und sie vertragen es beide nicht mehr.

    Nun bin ich auf der Suche nach einer Alternative.

    Wenn ich schon ein neues Futter nehme hätte ich nun jedoch gern ein ohne zugesetzte Kräuter.

    Lg

    Muss es Pferd sein? Gibt es Unverträglichkeiten?

    Sonst vielleicht Josera, Lamm u. Reis oder Mera pure sensitive Lamm u. Kartoffel

    Bei einer Reitbeteiligung hätte ich nur die Befürchtung dass ich da evtl nicht so tauglich sein könnte. Sprich, meine Reitkenntnisse zu schlecht sind. |)

    Ansonsten hab ich aber mit Privatpferden bessere Erfahrungen gemacht als mit den meisten Schulpferden. Klaro, wenn ich jeden Tag nen anderen Arsch auf mir drauf hätte, und immer das Selbe machen würde, hätte ich auch kein Bock mehr. |)

    Ab meiner ersten Reitbeteilung hab ich 1. deutlich bemerkt, wir grottenschlecht mein jahrelanger Unterricht war und 2. immens viel dazugelernt in kürzester Zeit.

    Zum Glück war aber die erste RB ausschließlich in der Halle, sonst wär's gefährlich geworden. Beim ersten Geländeritt lag ich trotzdem auf dem Aspahlt, weil der Gullideckel böse geschaut hat....

    Und ich hatte bei allen RB über die Jahre entweder erfahrene Reiter an meiner Seite (Gelände), oder parallel Unterricht vom Besitzer / Privattrainer bekommen.

    Das war goldwert und heute würde ich nur noch RB wählen, wenn ich nochmal anfangen sollte, auch nach langer Pause.

    Vielleicht wäre es anders, wenn es hier wirklich kompetente Reitvereine geben würde.

    Mein Hauptproblem ist und war, dass ich es immer schaffe, selbst so an den Welpen/Hunden zu kleben, dass das Alleine bleiben einfach nicht entspannt funktioniert.

    Sprich, ich hab im Alltag gefühlt ständig ein Auge, mindestens meine Gedanken bei den Hunden und hab sie zu Sekundenklebern herangezogen.

    Daraus resultiert natürlich automatisch ein blues, weil man extrem gebunden ist und wenn man einfach weg ist, weiß man, dass die Hunde leiden.

    Zieht sich leider bis heute durch wie ein roter Faden, erfordert Management und bringt viele (zeitliche) Einschränkungen.

    Das lässt mich am meisten grübeln, ob hier nochmal ein Welpe einzieht.

    Ansonsten war es immer wieder der Gedanke, ob ich den Hunden gerecht werden kann, vor allem wegen meinem Vollzeitjob. Heute weiß ich, dass auch ein Tag weniger Programm oder auch mal ein Tag faulenzen niemanden umbringt und es den Hunden sogar gut tut. Da war ich etwas überambitioniert, auch als meine Ersthündin Welpe war und hab sie dadurch zum Stresskeks gemacht. Mussten wir lange gegenarbeiten, hat aber gut funktioniert. Bei Maja, meiner Zweithündin, bin ich das Thema Auslastung schon viel gelassener angegangen und ohne, dass ich mir da so viel Druck mache.

    Der Rest, sprich das Gefühl für Körpersprache, Sozialverhalten, die Erziehung, der Alltag Zuhause und außerhalb, die Zusammenführungen der Tiere (Hund/Katze, Hund/Hund...) sind und waren nie ein Problem. Aber ich denke das rührt auch daher, dass ich zwei total einfach Hunde erwischt habe. Bei Maja hat sich die Stubenreinheit länger gezogen, war aber nicht weiter schlimm.

    Davon ab hatte keiner der beiden eine merkbare, pupertäre Phase. Sie haben gelernt zu kommen, wenn ich rufe, zu gehen, wenn sie im Weg stehen, sich zu legen, wenn sie das sollen, sich ruhig zu verhalten, wenn es die Situation erfordert und sind ansonsten einfach nur freundliche Hunde gegenüber anderen Hunden/Tieren/Menschen, die man fast überall frei laufen lassen kann. Und das eigentlich von Tag 1, ohne Unterbrechung.

    Ein bisschen Gespür für Hunde schiebe ich mir aber natürlich auch selber zu, wir hatten einfach im Familien- und Bekanntenkreis schon immer Hunde und ich bin von klein an damit aufgewachsen. So im Teeniealter hatte ich etliche Pflegehunde.

    Kenn ich, sehr gut sogar. Meine Althündin kann meine emotionale Verfassung wohl riechen und flüchtet dann auch. Beste Lösung war, wie die anderen schon schreiben, einen Zufluchtsort genütlich zu gestalten.

    Wir haben im Schlafzimmer die einzigen Körbchen stehen, ansonsten schlafen die Hunde im Wohnzimmer mit auf dem Sofa oder liegen am Boden rum. Ins Schlafzimmer gehen wir nur nachts und dann schlafen wir. Ergo ist das ein absolut entspannter Ort für die Hunde. Gibt es mal lautere Debatten in den anderen Räumen, oder ich bin nervös/hektisch am rummachen, geht sie von alleine ins Schlafzimmer und in ihr Körbchen.

    So würde ich das bei dir auch machen. Richte ihr einen gemütlichen, ruhigen Platz dort ein, wo sie sowieso hinflüchtet. Es gibt einfach Hunde, die sehr sensibel/feinfühlig sind und damit nicht zurechtkommen.

    Kennt ihr schon Kyli? Ich bekomme immer Werbung mit Gutscheinen auf Facebook.

    https://www.petzeba-shop.de/

    Ist die Hauseigenemarke von Petzeba. Dieses Unternehmen vertreibt auch schon viele Jahre Josera. https://www.petzeba.ch/unser-unternehmen/

    Hab mich schon immer gewundert wie gleich doch die Aufmachung ist und musste immer sofort an Josera denken.

    Ah Mensch, die Softvarianten für kleine Hunde hätte ich jetzt gerne getestet.

    Aber 9 Euro Versand sind mir zu heftig und 30€ nur für einen Test.. neee... |)

    Es ist schon ein Unterschied, ob man sich den Hund von einem seriösen Züchter als Welpen holt, oder ob er (vielleicht sogar mit Vorgeschichte) im erwachsenen Alter zu den Katzen kommt.
    Einen Collie sehe ich da auch von der Rasse als nicht so proplematisch wie den Mix aus Border und Schäfer im anderen Thread.

    Mit der richtigen Herangehensweise sehe ich bei dir kein Problem.

    Hier wohnen schon immer Hund(e) und Katze(n), aktuell zwei Hunde, einer Terrier, der draußen gerne Katzen jagen würde und die eigenen kontrolliert, wenn man nicht aufpasst und eine Mixhündin mit gut Jagdanteil, die aber alle Katzen liebt. Muss man entsprechend managen. Katzen sind es momentan nur immer mal wieder Pflegekitten aus dem Tierschutz. Die haben hier ein eigenes Zimmer, damit ich entsprechend trennen kann, wenn nötig, was ich aber bisher nur bei Pflegekatzen gemacht habe. Die sind mir einfach noch zu mini und dem Terrierteil traue ich nicht, wenn ich nicht da bin. Unser eigener, verstorbener Kater hat mit meiner Mixhündin noch zusammen im Haus meiner Eltern gelebt, das war nie ein Problem und sie waren auch immer zusammen alleine. Kater hatte genug Rückzugs-/Klettermöglichkeiten, die für den Hund nicht zugänglich waren.

    Jagspiele vom Hund ausgehend würde ich von Anfang an strikt unterbinden. Ansonsten kugeln hier Hund und Katz auch mal zusammen über den Boden und liegen ineinander eingekuschelt auf dem Sofa. Ich muss aber tatsächlich auch oft die Hunde vor den Katzen retten. Wenn die Babys spielen wollen, nehmen sie keine Rücksicht auf den schlafenden Hund und das finden beide nich so prickelnd, wenn im Tiefschlaf eine Pfote ins Gesicht haut.

    Apropros kontrollierendes Verhalten: was ist denn alles kontrollierendes Verhalten? Vorauslaufen beim Gassi gehen (?), in der Wohnung nachlaufen, immer in der Nähe liegen, auf dem Platz mit der besten Übersicht liegen? Wo ist da die Grenze zu "ist halt gerne beim sozialen Verband"? Oder gibt es das garnicht?

    Ich kann nur darauf eingehen, weil meine Hündin eigentlich all diese Verhaltensweisen zeigt. Sie hat Verlustängste, basierend auf einer zu frühen Trennung von der Mutter und eine leider unsichere, aber trotzdem starke Bindung zu mir. Da habe ich die ersten Jahre viele Kleinigkeiten falsch gemacht und irgendwann waren wir in einer Art blödem Kreislauf festgehangen.

    Die Verlustangst äußert sich stark beim alleine bleiben, sie heult zum Beispiel herzergreifend, wie man eben heult, wenn man seinen sozialen Verband verliert und denkt, er kehrt nie mehr zurück. In Kombination mit nervösem Suchen und Hecheln, also wirklich Stress

    Zuhause verfolgt sie mich gerne auf Schritt und Tritt, wenn ich sie lasse und liegt immer bei mir, am liebsten direkt danaben. Einen Platz 'abseits' wählt sie nicht von alleine, dann könnte sie mich ja aus den Augen verlieren und ich verschwinde zufällig. Da muss ich sie schon oft wegschicken und finde es tatsächlich schwierig, bei Verlustangst die richtige Balance zwischen Abstand und Nähe zu finden. Vor allem, weil ich außer am Wochenende nicht sehr viel Zeit daheim verbringe.

    Beim Gassi lief sie schon immer voraus, schnüffelt, macht Hundedinge. Was eigentlich die meisten Hunde tun, die ich kenne. Sie hält aber immer mal wieder Rücksprache oder geht phasenweise neben mir. Das würde ich jetzt mal total unäbhing sehen von Verlustangst oder Kontrollwahn.

    Sie geht auch als erste zur Haustür raus, weil sie sich wahnsinnig auf Spaziergänge freut. Ich könnte sie auch ohne Probleme vorher platzieren und sie erst nachträglich holen.

    An strategisch wichtigen Plätzen wie z. B. vor der Terrassentüre mit Blick zum Hof liegt sie immer mal wieder, wenn sie sich sicher sein kann, dass ich in der Nähe bin, Hausarbeit nachgehe etc. Denn fernab ihrer Verlustängste kann sie auch sehr territorial sein und wacht gerne, wenn man sie nicht davon abhält.

    Hier wird quasi kontrolliert wohin ich gehe und wo ich mich aufhalte und dass ich nicht verschwinde. Und dieses Kontrollieren basiert m. M. nach auf der Verlustangst.

    Deswegen denke ich, dass das eine das andere nicht ausschließt.

    Im normalen Alltag, egal bei was oder wo wir sind, ist meine Hündin absolut unkompliziert. Auch mit Artgenossen oder ihrer Umwelt.

    Einen Hund mit einer sicheren Bindung (ohne Kontrollzwang oder Verlustangst) erkenne ich einfach daran, dass er erst mal kein grundlegendes Problem damit hat, entspannt alleine zu bleiben, wenn er es muss.

    Ob er nun deshalb Zuhause lieber in der Nähe seiner Menschen ist, wenn er wählen darf, als erstes zur Tür rausgeht oder beim Gassi vorne läuft, hat damit für mich nichts zu tun.

    Die Gene versch. Rassen tun sicher auch ihren Teil dazu, aber eben genauso die Aufzucht und Erziehung.

    Du schreibst, du gibst kein Tier wieder ab, dem du dich einmal angenommen hast, nur weil etwas nicht mehr passt und das finde ich grundsätzlich eine tolle Einstellung. Aber findest du es nicht arg unfair und egoistisch von dir, diesem Tier von jetzt auf gleich emotionale Nähe komplett zu entziehen und es negaitv zu behandeln? Negativ beinhaltet nicht nur körperlich, für meinen Hund z. B. ist es nur schwer psychisch zu ertragen, wenn ich sie 24/7 meinen Frust spüren lassen. Egal, ob dieser mit ihr zu tun hat, oder nicht. Sie meidet dann, sie beschwichtigt, sie ist gestresst. Das ist Folter.

    Dein Hund versteht nicht, was er falsch gemacht hat. Er ist ein Hund mit Hütegenen und ausgeprägtem Beutetrieb, aus dem Tierheim, mit Vorgeschichte. Dieses menschliche Denken und deine Wut über den Vorfall, das kannst du ihm nicht zuschreiben.

    Und tut mir leid das zu sagen, aber wenn du nicht die finanziellen Mittel aufbringen kannst für eine vorübergehende Fremdbetreeung, die wahrscheinlich wirklich nötig wäre, geschweige denn für einen Trainer, der euch da helfen kann, dann brauchst du auch nicht über eine Zukunft mit diesem Hund nachdenken. Ganz abgesehen von dem, was der Hund nun in deinen Augen zu sein scheint und wie er darunter leiden muss. Das Monster, das die Katze gepackt hat. Der Vorfall ist wahnsinnig schrecklich und ich hoffe, deine Katze wird schnell gesund, aber du musst versuchen, wieder neutral zu werden, sonst ist das Kind schon in den Brunnen gefallen. Und Management wird dieser Hund immer bleiben, egal ob jetzt Zuhause mit den Katzen, beim Leine pöbeln oder oder. Schwierige Hunde rauben Zeit, Nerven, Geld. Für mich klingt der Kamerad nicht 'easy going'. Darüber musst du dir klar werden.

    Kleinanzeigenwelpen sprengen grade jegliche realistische Preisspanne, egal ob Designermixe, normale Mixe, oder Rassehunde ohne Papiere.

    Lass da die Finger von.

    Die meisten Verbandszüchter, die ich kenne, hatten keine (nennenswerte) Preiserhöhung zwecks Corona.