Beiträge von Zucchini

    -Ann- : Ich wusste, an welchem Tag Chili stirbt.

    Deswegen habe ich vorher bereits alles (bis auf die Bezahlung) online erledigt.

    Ich hatte einen örtlichen Bestatter mit angeschlossenem Krematorium gewählt, da ich nicht wollte, daß mein Tier erst eingefroren und dann noch durch halb SH zum Krematorium gekarrt wird. (nicht jeder Tierbestatter hat ein eigenes Krematorium)

    Man geht irgendwie automatisch davon aus, daß zB jede Rosengartenfilliale selbst kremiert - stimmt aber nicht.

    Das muss jeder selbst entscheiden.

    Ein anderer Bestatter (ohne eigenes Krematorium) schrieb ganz stolz, daß man den Besitzern nach erfolgter Kremierung als "Dankeschön" eine Karte mit den Pfotenabdrücken des Hundes überreichen würde - das empfand ich als unglaublich übergriffig - warum schmieren sie meinem toten Hund ohne Erlaubnis die Pfoten mit Stempeltinte ein??? Ich will das nicht!

    Erfahrungen vor Ort

    Vor Ort wurden wir am Auto abgeholt, man stand mit gefalteten Händen neben der Tür.

    Ich bin in solchen Situationen sehr nüchtern - und dieses gespielte Bedauern ging mir extrem auf die Nerven.

    Und obwohl ich alles vorher klar definiert hatte, versuchte man noch mal ein X-Selling mit Schmuckurne, Fellphiole, Pfotenabdrücken und Schmuck.

    Mein Mann saß völlig fertig mit seiner toten Chili im Arm da und die Dame wollte ihm das Geld aus der Tasche ziehen... Wäre ich nicht dabei gewesen wäre, er hätte in seiner Seelennot alles genommen...

    Ich habe dann noch einmal gesagt, daß es so geschehen soll, wie ich es bestellt habe.

    Darauf kam dann die Antwort: "Okay, das war deutlich"...

    Zum Schluß sagte sie zu mir, daß es ungewöhnlich wäre, daß die Halter so klar auftreten. (wenn sie wüsste, wie viele Tränen ich bereits Wochen vorher vergossen habe...)

    Bei uns ging es um eine Einzelkremierung mit Bringen und Abholen durch uns, ohne extra Urne.

    Das Kremieren ging schnell, wir konnten wenige Tage später kommen, haben dann per Karte bezahlt und die Pappurne mitgenommen.

    Was das Thema "Vorsorge" angeht, bin ich misstrauisch.

    Wie viele Unternehmen melden plötzlich Insolvenz an und die Kunden, die per Vorkasse überwiesen haben, stehen plötzlich mit leeren Händen da, das Geld ist futsch.

    Von daher machen wir das nicht.

    Ich wünsche dir von Herzen, daß es noch viele Jahre dauert, bis dieses Thema akut wird.

    wenn der Hund sein gesamtes Leben ohne Menschrn zurechtgekommen ist, dann ist ihm das zusammen leben im Haus evtl auch einfach zuviel.

    Genau das denke ich auch.

    Sie fühlt sich im Haus und in der unmittelbaren Nähe der Menschen nicht wohl und hat jetzt eine Möglichkeit gefunden, so wie "früher" zu leben.

    Evtl. ist auch etwas im Haus passiert, was sie erschreckt hat.

    Ich würde jetzt nicht alles an Untersuchungen auffahren, was möglich ist.

    Ich tippe tatsächlich auf "Ich will so leben wie früher".

    Ich möchte mich Stilles Wasser anschließen. Niemand hat gesehen, daß der Hund gejagt hat. Er hat ein totes Kitz nach Hause geschleppt. Woher er das hatte, weiß niemand. Ob er es gejagt oder bereits verendet gefunden hat, weiß niemand.

    Ich habe dieses Jahr 2 tote Kitze gefunden - ertrunken im Straßengraben.

    Kitze gibt es nicht nur lebend...

    Natürlich kann es auch sein, daß er es gejagt und getötet hat - aber bislang ist der einzige Vorwurf, den man dem Halter zu machen hat, daß das Grundstück nicht sicher genug für den Hund war.

    Wer sagt, das der Typ Einzelkämpfer bleiben muss ? Vielleicht kann er andere für sein Projekt begeistern. Der Welpe mit der Korkenzieher-Rute, wird sicher immer noch besser atmen können als ne Französische Bulldogge.

    1. Selbst wenn 10 oder 20 Züchter gäbe, würden sie nur weitere Qualzuchten produzieren.

    2. Nein. Ein deformierter Schädel ist nicht so einfach züchterisch zu reparieren. Selbst, wenn bereits äußerlich ein längerer "Rüssel" dran ist, ist innerlich immer noch alles verwachsen und deformiert.

    Es gab hier mal einen Link zu Röntgenbildern, die das eindrucksvoll zeigten.

    Und das bleibt über Generationen bestehen.

    Vor allem treten die richtig heftigen Beschwerden erst zwischen 4-5 Jahren auf - bis dahin haben die Rüden bereits zigfach ihre kranken Gene weitergegeben.

    Hier sind die Schafe noch immer nicht geschoren. Leider hab ich den Schäfer die letzten Tage nicht gesehen, um ihn zu fragen. Daher hier: ist das normal?

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    LG Anna

    Nein, ist es nicht. Ich würde da auch nicht lange warten, sondern es dokumentieren und dem zuständigen Vet Amt melden.

    wenn man damit aber die Leute von den französischen Bulldoggen wegbekommt und die Rasse irgendwann mal soweit ist, das man nicht mehr auf französische Bulldoggen zurückgreifen muss, warum nicht ?

    Bekommt man ja eh nicht.

    Denn die haben, wie man weiß, alle freiatmende Hunde und keine Qualzuchten. Hat der Züchter schließlich gesagt...

    Es bleiben bei solchen Projekten einfach viel zu viele Hunde auf der Strecke - sieht man ja auch in dem Video. (Korkenzieherute beim Welpen)

    Wenn man immer wieder FB einkreuzt, dann ändert sich da gar nichts und das will er ja, damit das FB Typische erhalten bleibt.

    Er will im Prinzip einen plattschnäuzigen Hund, der keine Qualzucht ist.

    Bevor man die Sünden der Vergangenheit über viele Generationen rausgezüchtet hat, müssen viele Tiere leiden.

    Die werden dann nämlich als gesund und freiatmend verkauft - obwohl sie innerlich genau so verkrüppelt sind wie die FB.

    Und die Käufer, die sich nach einer Alternative umgesehen haben, weil sie tatsächlich keine Qualzucht wollen, kaufen dann doch wieder eine.

    Was macht man heutzutage mit dem ganzen "Ausschuss"?

    Als die Rassen früher entstanden, war man da wenig zimperlich.

    Wer nicht dem Zuchtziel entsprach, kam "weg".

    Es ist vielleicht gut gemeint, was er da fabriziert, aber nicht gut gemacht.

    Ist hier zufällig jemand Dialyse Patient und hat in DK im Urlaub seine Dialyse gemacht? Hat die Krankenkasse das übernommen?


    Ich würde im Herbst gerne mit meinem Vater und Anju für eine Woche nach DK fahren... er muss aber zwischendurch Dialyse machen und hat wohl irgendwo mal gehört, dass es in DK nicht übernommen wird.

    Alternativ müssten wir so nah wie möglich an Deutschland bleiben, damit ich ihn zwischendurch dort irgendwo zur Dialyse fahren kann... :denker:

    Es kommt auch auf die Art der Dialyse an. Ich las erst neulich von einer dialysepflichtigen Frau, die eine Fernreise per Wohnwagen plant und dabei alles für ihre Bauchfelldialyse selbst mitnimmt und dann unterwegs auch selbst macht.

    Ich würde, wie Terrorfussel schrieb, die Krankenkasse anfragen. Wenn dann von der KK das Go kommt, würde ich den Ferienhausanbieter mit ins Boot holen - die sind vor Ort viel besser vernetzt und können dir dann den richtigen Ansprechpartner nennen.

    Auf Fanø und in Skallerup in Nordjütland habe ich "Feriendialysen" gefunden - aber das bietet auch nahezu jedes Krankenhaus an.

    Nur Mut, das wird schon. :bindafür: