So ein ganz kleines bisschen kann ich die Frau ja tatsächlich verstehen - sie ist diejenige, die den ganzen Tag mit Kindern und Hund alleine ist. Die Erziehungsarbeit muss letztlich auch überwiegend sie leisten und mit zwei kleinen Kindern ist das bestimmt nicht einfach.
Der Mann hat ja durchklingen lassen, dass er nicht wirklich was übernimmt in Bezug auf Oskar, weil er zum Feierabend die Zeit mit den Kindern verbringen möchte.
Trotzdem tut mir Oskar leid. Angeschafft, weil man den Kinderwunsch abgeschrieben hat und jetzt, wo es doch geklappt hat mit dem Nachwuchs, ist er zu viel und macht zu viel Arbeit und muss deshalb weg.
Er war ja, so kam es bei mir an, wirklich ein Ersatz fürs Kind - also nicht einfach vermenschlicht worden, sondern ist statt eines Kindes eingezogen. Und jetzt gibt es die Lücke nicht mehr, die er füllen sollte und lief nicht einfach nebenher.
Ich hoffe, in seiner neuen Familie geht es ihm jetzt richtig gut und dass er jetzt auf seine Kosten kommt und als Hund geliebt wird. Mich hat das ganze ziemlich traurig gemacht gestern.